Blogartikel schreiben: 11 Tipps für bessere Blogtexte

Blogartikel schreiben ist eigentlich gar nicht so arg schwer. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es schon sehr überwältigend sein kann, wenn man nicht weiß, wo und wie man anfangen soll. Im Netz findet man haufenweise Anleitungen darüber, wie man “bessere Blogartikel schreiben” kann, wie man das richtige Keyword findet und wie man am besten die semantische Suche in den Blogartikel integriert. Aber mal ganz ehrlich: Blogartikel schreiben kann so einfach sein, wenn man eine anständige Basis hat. Und genau diese Basis gebe ich Dir jetzt in diesem Blogpost mit. Ich zeige Dir, wie Du mit einigen Tricks lernst, wirklich bessere Blogartikel zu schreiben.

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Blogartikel schreiben mit der richtigen Basis

Ich schreibe seit 2008. Das ist echt schon ziemlich lange. Zuerst habe ich für Zeitungen geschrieben, dann bin ich schnell in den Online-Bereich gewechselt. Aber ich bin froh, dass ich damals im Offline-Journalismus eine solide Basis gelernt habe, denn was man im klassischen Journalismus gelernt hat, kann man oftmals für den eigenen Unternehmensblog adaptieren.

Blogartikel schreiben funktioniert nämlich ähnlich wie einen im Journalismus. Aber ich möchte hier jetzt erstmal keine Schreibtipps geben, sondern Dir ein paar Tricks an die Hand geben, wie Du Dir eine solide Basis schaffst, damit Du in einen Blogger-Workflow kommst.

Mit Plan und Ziel Blogartikel schreiben

Ich glaube das größte Problem beim Blogartikel schreiben ist “das Anfangen”: die Angst vor dem leeren Blatt Papier. Wenn Du keinen Plan hast, wie Du endlich mal loslegen sollst, sitzt Du vielleicht am Laptop und starrst auf Deine leere Seite und das fördert die Kreativität sicher nicht. Deshalb ist es wichtig, dass Du einen festen Workflow (einen Fahrplan) hast, mit dem Du immer arbeiten kannst.

Themenpool anlegen

Die wichtigste Grundlage, damit Du überhaupt Blogartikel schreiben kannst, ist Dein Themenpool. Lege Dir ein Dokument an, auf das Du immer Zugriff hast. Ich empfehle Dir ein Goolge Sheet, so kannst Du auch von unterwegs aus darauf zugreifen. Hier trägst Du alle Ideen und Themen ein, über die Du mal einen Blogartikel schreiben möchtest. Dieser Themenpool ist übrigens auf die Grundlage für Deine Keywordrecherche und den späteren Redaktionsplan.

Feste Zeiten einplanen

Blocke Dir in Deinem Kalender feste Zeiten, um Blogartikel zu schreiben. Ich schreibe meine Blogartikel immer am Sonntag und habe mir die Zeit von 6 Uhr bis 12 Uhr dafür reserviert. Ja, ich blocke jede Woche sechs Stunden dafür. Aber keine Angst, ich muss nicht sechs Stunden lang Blogartikel schreiben. In dieser Zeit schreibe ich meinen Blogpost und erstelle Social Media Content für die die nächste Woche (da komme ich gleich noch dazu).

Bleibe konzentriert bei EINER Sache

Damit Du auch wirklich effizient arbeiten kannst, solltest Du darauf achten, dass Du Dich richtig konzentrieren kannst. Ich garantiere Dir, dass Du (mit etwas Übung) innerhalb von vier Stunden einen Blogartikel schreiben kannst, der alle wichtigen Kriterien (SEO, User-Intent, Business-Ziele etc.) erfüllt. Dazu musst Du aber konzentriert arbeiten: Handy aus, Facebook aus, eMails aus (Ehemann aus). Keine Ablenkungen, kein Gedöns, nur Du und Dein Blogartikel.

Ziel für Blogartikel festlegen

Und weil wir gerade über Konzentration sprechen: lege ein Ziel fest, bevor Du anfängst. Blogartikel schreiben heißt auch mit Sinn und Verstand schreiben. Stelle Dir die Frage, welche Transformation soll mein Leser am Ende des Blogpost haben? Welches Ziel soll er erreichen? Wie kann ich ihn auf dem Weg dahin begleiten?

Beispiel: ich möchte, dass Du am Ende dieses Blogpost weißt, wie Du Blogartikel schreiben kannst (Ziel) und wie Du mit einigen Tricks Deinen persönlichen Business Blogger Workflow definierst (Transformation).

Bringe Struktur in Deine Blogartikel

Um der Angst vor dem weißen Blatt Papier entgegen zu wirken, gebe ich Dir jetzt einen super Tipp: strukturiere Deinen Blogartikel mit Deinen Ideen. Schreibe jeden Stichpunkt in eine Zeile und notiere Dir in Klammern dahinter, worüber Du dazu schreiben möchtest. Mit diesem simplen aber effektiven Trick fällt es Dir leichter Blogbeträge zu schreiben.

Blogartikel schreiben mit Workflow

Blogbeiträge schreiben ist leichter mit einem Workflow. Mache Dir eine Liste (ich liebe Listen und Fahrpläne), mit allen Schritten, die Du beachten musst. Lege Dir diese Liste auf den Schreibtisch und hake jeden erledigten Schritt konsequent ab. Du wirst schnell merken, dass Du ganz automatisch nach diesem Workflow arbeiten wirst:

Schritt 1: Thema festlegen

Schritt 2: Recherche machen

Schritt 3: Text Strukturieren

Schritt 4: Text ausformulieren

Schritt 5: Finetuning mit Überschriften & Bildern

Schritt 6: Korrektur lesen

Schritt 7: Social Media Content erstellen

Sei empatisch beim Blogartikel schreiben

Nun geht es endlich ans Eingemachte: Blogartikel schreiben, auf die Plätze, fertig, loooooooos!! Und jetzt? Puh…. Leg doch einfach mal los. Schreib, wie Dir der Mund gewachsen ist. Achte nicht auf “Konventionen”, schreibe, wie Dir die Wörter in den Sinn kommen. Klingt komisch? Hilft aber! Damit Du in den Blogger-Workflow hinein kommst, musst Du anfangen. Und deshalb solltest Du drauf los schreiben. Versuche Dich in Deinen Leser hinein zu versetzen:

  • Wie fühlt er sich?
  • Welche Probleme hat er?
  • Welche Herausforderungen muss er bewältigen?
  • Welche Ziele will er erreichen?

Sei empathisch! Wenn Dir das schwer fällt, dann frage Deine Community.

Einfach mal machen – just do it!

Du bist fertig und jetzt? Los! Klicke auf veröffentlichen! Luft anhalten, Knopf drücken und…. es passiert erstmal gar nichts und das ist auch gut so! Blogartikel schreiben heißt auch geduldig sein. Google muss Deinen Blogpost erstmal finden und indexieren. Dabei kannst Du helfen, indem Du die URL Deines Blogpost in Deiner Search Console zur Indexierung einreichst. Dann musst Du Deinen Social Media Content erstellen und ihn publizieren. Und bis Du das alles getan hast, wird nichts passieren. Du fragst Dich, was geschieht, wenn jemand Deine Blogposts auch liest? Es wird Großartiges passieren!

Aus Bloglesern echte Kunden machen

Wenn Du nämlich durch regelmäßiges Blogartikel schreiben auch ordentlich Leser auf Deinem Blog hast, wirst Du mit der richtigen Lead-Strategie Deine eMail-Liste füllen. Und aus diesen Leads machst Du dann Deine Kunden. Klingt einfach? Ui… Sorry! Ist es leider nicht. Wenn Du mehr dazu erfahren willst, wie Du aus Deinen Bloglesern echte Kunden machst, dann schau mal hier.

3 Quick Tipps: bessere Blogartikel schreiben

In meinem Business Blogger Mentoring Programm lernen meine Mentees einige Techniken, mit deren Hilfe sie bessere Blogartikel schreiben können. Ich gebe Dir jetzt kostenlos 3 MEGA GUTE TIPPS FÜR BESSERE BLOGARTIKEL:

#1 W-Fragen: Nutze die klassischen W-Fragen, um der Suchintention Deiner Leser gerecht zu werden. Formuliere auch Zwischenüberschriften mit W-Fragen.

#2 Persönliche Story: Erzähle Deine persönliche Geschichte. Du bist Experte auf Deinem Gebiet! Erzähle Deinen Leser, wie Du das geschafft hast!

#3 Bleib’ authentisch: Sei Du selbst, verstell’ Dich nicht! Du kannst nur richtig gut sein, wenn Du bleibst, wie Du bist. Du bist direkt? Dann schreib auch so!

Du wirst sehen, wenn Du ein paar Wochen dran bleibst und Dir wirklich regelmäßig Zeit nimmst Blogartikel zu schreiben, wirst Du merken, dass es sich immer leichter anfühlt.

Herzlichen Glückwunsch, Du hast endlich den Business Blogger Flow!

2 Gedanken zu „Blogartikel schreiben: 11 Tipps für bessere Blogtexte

  1. Sabine Antworten

    Wow, was für ein geiler Artikel liebe Julia. Der macht Lust sofort loszulegen und gibt Mut, dass es diesmal auch klappt in den richtigen Schreibemood zu kommen und dran zu bleiben.

    Danke für die vielen wertvollen Tipps und ich würde sagen, wir sind verabredet: nächsten Sonntag von 6 bis 12 Uhr…

    Liebe Grüße, Sabine

    • Julia Autor des BeitragsAntworten

      Liebe Sabine,
      Ich freue mich auf unser sonntägliches Date
      Und noch mehr freut es mich, dass dir meine Tipps weiterhelfen
      Liebste Grüße,
      Julia

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