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Bloggen fürs Business ohne Schreibblockade

Er blinkt unaufhörlich. Er verspottet Dich, verhöhnt Dich. Er lacht Dich aus: “Na, wieder mal nix im Hirn?”. Du hasst ihn, brauchst ihn, willst ihn loswerden. Die Rede ist von Deinem Cursor. Ja genau, diesem kleinen dummen, blickenden Ding, dass Dir immer wieder vor Augen führt, dass noch nichts auf dem Papier steht. Hast Du Lust ihm so richtig in den Arsch zu treten? Ja? Gut, ich nämlich auch! Ich verrate Dir in diesem Blogbeitrag meine super erprobten Tipps & Tricks, wie Du garantiert nie wieder eine Schreibblockade haben wirst. Versprochen!

Eine Schreibblockade zu haben ist echt das Letzte! Sie kommt meistens dann, wenn man es ohnehin schon eilig hat oder gern auch mal dann, wenn sich extra einen ganzen Tag geblockt hat um endlich mal wieder einen sinnvollen Blogbeitrag zu schreiben. 

Du sitzt also am Computer, Kaffee steht bereit, eine Idee hast Du auch schon und…… Es passiert nichts. Der Cursor blinkt unaufhörlich, er verhöhnt Dich nahezu. Du versuchst ihn zu ignorieren, aber es klappt nicht. Irgendwann hast Du keine Lust mehr, machst den Rechner zu. Schaukeln wäre jetzt jetzt ohnehin die bessere Alternative, oder? 

Kannst Du Dir vorstellen, dass es ein paar echt easy Tricks gibt, wie dem nervigen Cursor mal so richtig in den Arsch treten kannst? Ich zeige Dir, wie Du den spöttischen Cursor eins auswischen kannst und ganz easy peasy einen neuen Blogbeitrag schreibst. 

Redaktionsplan gegen Schreibblockade

Die richtige Basis schützt Dich vor dem leeren Blatt Papier. Das größte Problem beim Schreiben ist das leere Blatt Papier. Ganz egal wie motiviert Du bist, ohne das passende Thema wirst Du nicht viel Sinnvolles zu Papier bringen. Wenn doch, dann bist Du ein echter Schreibprofi!

Du solltest Dir einen soliden Redaktionsplan erstellen. Hierzu gehört eine Keyword-Recherche, Themen-Rechere und eine erste Textstruktur. So umgehst Du das leere Blatt Papier und weißt gleich, worüber Du schreiben sollst. 

Mit Post-its Struktur schaffen

Wenn es Dir schwer fällt, auf einem Blatt Papier (trotz vorheriger Struktur zu schreiben), dann schnapp Dir einen Stift und einen Post-it Block und schreibe Dir Stichpunkte auf. Klebe die Zettel an ein Fenster oder eine leere Wand. Jetzt schnapst Du Dir einen Kaffee und machst fünf Minuten Pause. 

Anschließend bringst Du Deine Stichpunkte in eine sinnvolle Reihenfolge. Nimm Dir das erste Post-it und setze Dich an den Computer. Jetzt formulierst Du den Stichpunkt aus. Diese Vorgehensweise wiederholst Du solange, bis Dein Blogbeitrag fertig sit.

Arbeite mal wieder Oldschool

Weißt Du noch in der Schule, als Du seitenweise Aufsätze geschrieben hast? Das Schreiben mit Stift und Papier fördert die Kreativität. Fange klein an und schreibe Deine Einkaufszettel, To-Do-Listen und Notizen nicht mehr auf dem Computer, sondern auf Papier. Wenn Du – wie ich auch – ein Fan von schönen Dingen bist, dann gönn’ Dir dazu ein hübsches Notizbuch. Steigere Dich langsam und schreibe zum Beispiel den Teaser Deines Blogbeitrags auf Papier. 

Komm in Schwung

Sitzen ist der Killer der Kreativität! Meine besten Texte habe ich “im Stehen” geschrieben. Klebe Dir einige DIN A3 Blätter an die Wand und schnapp’ Dir Dein Smartphone. Stell Dich hin und beginne mit der Recherche für Deinen Blogartikel. Schreibe alles auf die Blätter an der Wand. Du wirst sehen, allein durch die Tatsache, dass Du stehst, kommst Du in einen richtig guten Workflow. Ich habe mir ein Flipchart auf Rollen (Amazon-Affiliate-Link) gekauft. Und ich liebe es!

Dein Hirn braucht Nahrung

Sorge dafür, dass Dein Gehirn ausreichend versorgt ist. Kein Scherz! Was glaubst Du, wie oft ich schon eine mega Schreibblockade hatte nur weil ich nichts getrunken oder gegessen habe? Wasser und Nüsse stehen deshalb immer bereit. Auch frische Luft ist nötig, damit Dein Gehirn gut arbeiten kann. 

Finde Dein WARUM

Wenn ich einen Text zu einem Thema schreiben muss, dass mich nicht so wirklich motiviert, versuche ich das wichtigste Warum zu finden. Versuche also genau einen einzigen guten Grund zu finden, warum Dein Wunschkunde Deinen Text lesen sollte. Diesen Grund schreibst Du auf ein Blatt Papier und klebst ihn Dir über Deinen Computer. Wenn Du den Grund gefunden hast, dann versuche etwas zu recherchieren und Dir ein Konzept für Deinen Text daraus zu erarbeiten.

Spazieren gehen

Ganz egal in welcher Lebenslage Du gerade nicht mehr unbedingt weiter weißt, ein Spaziergang nimmt zumindest mal den Druck raus. Wenn ich vor lauter To-Dos und “das muss jetzt noch gemacht werden” gar nichts mehr zustande bekomme, dann schnappe ich mir unseren Labrador und gehe

Stell' Dir einen Timer

“Der Redaktionsschluss ist das beste Druckmittel”. Viele Journalisten sind – zwangsläufig – besonders kreativ, wenn der Redaktionsschluss droht. Klar, online ist vieles flexibler, aber eine gewisse Prokrastination hilft beim Schreiben. Stell’ Dir einen Timer für alle einzelnen Schritte. Eine Stunde für die Recherche, je 30 Minuten zum Schreiben usw. Plane Pausen ein, damit sich Dein Gehirn erholen kann. 

Just do it!

Klingt blöd, hilft aber: fang einfach mal zu schreiben. Schreib’ was Dir in den Sinn kommt. Egal worum es geht! Auch wenn Du erstmal über den vergangen Tag einen oder zwei Absätze schreibst. Stell’ dir einen Timer für zehn Minuten und schreibe einfach drauf los. Das löst den Knoten im Kopf. Fange an vom Großen ins Detail zu gehen, zum Beispiel so:

Schreibe über den letzten Sonntag, was habt ihr da gemacht? Wer war zu Besuch? Was gab es zum Abendessen? Wie hast Du das essen zubereitet? Welchen Zutaten hatte es. 

So bringst Du Dein Gehirn in eine “fokussierte Haltung” und hast schon mal ein paar Buchstaben auf das Papier bekommen.

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begrenzte Plätze

Zwei Minuten Mediation

Gönn’ Dir mal zwei Minuten Pause und schließe die Augen. Lasse Deine Gedanken fließen. Dein Gehirn braucht auch mal “Freilauf” und muss die Möglichkeit haben, selbst zu arbeiten. Beende die Mediation mit 30 Sekunden fokussierten Nachdenken über Deinen nächsten Blogbeitrag.

Text to Speech

Das ist meine ultimative Geheimwaffe: mit Google Docs (geht mit einem iPhone auch) kannst Du mit der “Text to Speech” Funktion etwas diktieren. Oft ist es nämlich total schwer seine Gedanken auf das Papier zu bringen. Ich spreche deshalb erstmal meine Gedanken zu dem Thema ein und versuche schon mal einen Blogartikel daraus zu formulieren. 

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