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Bloggen fürs Business ohne Schreibblockade

Er blinkt unaufhörlich. Er verspottet Dich, verhöhnt Dich. Er lacht Dich aus: “Na, wieder mal nix im Hirn?”. Du hasst ihn, brauchst ihn, willst ihn loswerden. Die Rede ist von Deinem Cursor. Ja genau, diesem kleinen dummen, blickenden Ding, dass Dir immer wieder vor Augen führt, dass noch nichts auf dem Papier steht. Hast Du Lust ihm so richtig in den Arsch zu treten? Ja? Gut, ich nämlich auch! Ich verrate Dir in diesem Blogbeitrag meine super erprobten Tipps & Tricks, wie Du garantiert nie wieder eine Schreibblockade haben wirst. Versprochen!

Verfluchter Cursor, ich hasse Dich

Eine Schreibblockade zu haben ist echt das Letzte! Sie kommt meistens dann, wenn man es ohnehin schon eilig hat oder gern auch mal dann, wenn sich extra einen ganzen Tag geblockt hat um endlich mal wieder einen sinnvollen Blogbeitrag zu schreiben. 

Du sitzt also am Computer, Kaffee steht bereit, eine Idee hast Du auch schon und…… Es passiert nichts. Der Cursor blinkt unaufhörlich, er verhöhnt Dich nahezu. Du versuchst ihn zu ignorieren, aber es klappt nicht. Irgendwann hast Du keine Lust mehr, machst den Rechner zu. Schaukeln wäre jetzt jetzt ohnehin die bessere Alternative, oder? 

Kannst Du Dir vorstellen, dass es ein paar echt easy Tricks gibt, wie dem nervigen Cursor mal so richtig in den Arsch treten kannst? Ich zeige Dir, wie Du den spöttischen Cursor eins auswischen kannst und ganz easy peasy einen neuen Blogbeitrag schreibst. 

Redaktionsplan gegen Schreibblockade

Die richtige Basis schützt Dich vor dem leeren Blatt Papier. Das größte Problem beim Schreiben ist das leere Blatt Papier. Ganz egal wie motiviert Du bist, ohne das passende Thema wirst Du nicht viel Sinnvolles zu Papier bringen. Wenn doch, dann bist Du ein echter Schreibprofi!

Du solltest Dir einen soliden Redaktionsplan erstellen. Hierzu gehört eine Keyword-Recherche, Themen-Rechere und eine erste Textstruktur. So umgehst Du das leere Blatt Papier und weißt gleich, worüber Du schreiben sollst. 

Mit Post-its Struktur schaffen

Wenn es Dir schwer fällt, auf einem Blatt Papier (trotz vorheriger Struktur zu schreiben), dann schnapp Dir einen Stift und einen Post-it Block und schreibe Dir Stichpunkte auf. Klebe die Zettel an ein Fenster oder eine leere Wand. Jetzt schnapst Du Dir einen Kaffee und machst fünf Minuten Pause. 

Anschließend bringst Du Deine Stichpunkte in eine sinnvolle Reihenfolge. Nimm Dir das erste Post-it und setze Dich an den Computer. Jetzt formulierst Du den Stichpunkt aus. Diese Vorgehensweise wiederholst Du solange, bis Dein Blogbeitrag fertig sit.

Arbeite mal wieder Oldschool

Weißt Du noch in der Schule, als Du seitenweise Aufsätze geschrieben hast? Das Schreiben mit Stift und Papier fördert die Kreativität. Fange klein an und schreibe Deine Einkaufszettel, To-Do-Listen und Notizen nicht mehr auf dem Computer, sondern auf Papier. Wenn Du – wie ich auch – ein Fan von schönen Dingen bist, dann gönn’ Dir dazu ein hübsches Notizbuch. Steigere Dich langsam und schreibe zum Beispiel den Teaser Deines Blogbeitrags auf Papier. 

Komm in Schwung

Sitzen ist der Killer der Kreativität! Meine besten Texte habe ich “im Stehen” geschrieben. Klebe Dir einige DIN A3 Blätter an die Wand und schnapp’ Dir Dein Smartphone. Stell Dich hin und beginne mit der Recherche für Deinen Blogartikel. Schreibe alles auf die Blätter an der Wand. Du wirst sehen, allein durch die Tatsache, dass Du stehst, kommst Du in einen richtig guten Workflow. Ich habe mir ein Flipchart auf Rollen (Amazon-Affiliate-Link) gekauft. Und ich liebe es!

Dein Hirn braucht Nahrung

Sorge dafür, dass Dein Gehirn ausreichend versorgt ist. Kein Scherz! Was glaubst Du, wie oft ich schon eine mega Schreibblockade hatte nur weil ich nichts getrunken oder gegessen habe? Wasser und Nüsse stehen deshalb immer bereit. Auch frische Luft ist nötig, damit Dein Gehirn gut arbeiten kann. 

Finde Dein WARUM

Wenn ich einen Text zu einem Thema schreiben muss, dass mich nicht so wirklich motiviert, versuche ich das wichtigste Warum zu finden. Versuche also genau einen einzigen guten Grund zu finden, warum Dein Wunschkunde Deinen Text lesen sollte. Diesen Grund schreibst Du auf ein Blatt Papier und klebst ihn Dir über Deinen Computer. Wenn Du den Grund gefunden hast, dann versuche etwas zu recherchieren und Dir ein Konzept für Deinen Text daraus zu erarbeiten.

Spazieren gehen

Ganz egal in welcher Lebenslage Du gerade nicht mehr unbedingt weiter weißt, ein Spaziergang nimmt zumindest mal den Druck raus. Wenn ich vor lauter To-Dos und “das muss jetzt noch gemacht werden” gar nichts mehr zustande bekomme, dann schnappe ich mir unseren Labrador und gehe

Stell' Dir einen Timer

“Der Redaktionsschluss ist das beste Druckmittel”. Viele Journalisten sind – zwangsläufig – besonders kreativ, wenn der Redaktionsschluss droht. Klar, online ist vieles flexibler, aber eine gewisse Prokrastination hilft beim Schreiben. Stell’ Dir einen Timer für alle einzelnen Schritte. Eine Stunde für die Recherche, je 30 Minuten zum Schreiben usw. Plane Pausen ein, damit sich Dein Gehirn erholen kann. 

Just do it!

Klingt blöd, hilft aber: fang einfach mal zu schreiben. Schreib’ was Dir in den Sinn kommt. Egal worum es geht! Auch wenn Du erstmal über den vergangen Tag einen oder zwei Absätze schreibst. Stell’ dir einen Timer für zehn Minuten und schreibe einfach drauf los. Das löst den Knoten im Kopf. Fange an vom Großen ins Detail zu gehen, zum Beispiel so:

Schreibe über den letzten Sonntag, was habt ihr da gemacht? Wer war zu Besuch? Was gab es zum Abendessen? Wie hast Du das essen zubereitet? Welchen Zutaten hatte es. 

So bringst Du Dein Gehirn in eine “fokussierte Haltung” und hast schon mal ein paar Buchstaben auf das Papier bekommen.

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Zwei Minuten Mediation

Gönn’ Dir mal zwei Minuten Pause und schließe die Augen. Lasse Deine Gedanken fließen. Dein Gehirn braucht auch mal “Freilauf” und muss die Möglichkeit haben, selbst zu arbeiten. Beende die Mediation mit 30 Sekunden fokussierten Nachdenken über Deinen nächsten Blogbeitrag.

Text to Speech

Das ist meine ultimative Geheimwaffe: mit Google Docs (geht mit einem iPhone auch) kannst Du mit der “Text to Speech” Funktion etwas diktieren. Oft ist es nämlich total schwer seine Gedanken auf das Papier zu bringen. Ich spreche deshalb erstmal meine Gedanken zu dem Thema ein und versuche schon mal einen Blogartikel daraus zu formulieren. 

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Die 25 häufigsten Fragen zum Thema Content Marketing

Hast Du Dich schon mal gefragt, was Dir Content Marketing für Dein Business bringt? Bist Du Dir nicht sicher, ob Du Dir die Mühe machen solltest, überhaupt eine Content Marketing Strategie zu entwickeln? Ich  habe Dir 25 Fragen zusammengestellt, die Du Dir wahrscheinlich schon sehr oft gestellt hast. 

1. Soll ich überhaupt Content Marketing betreiben?

Ich fall’ mal mit der Tür ins Haus und sage: ja, Du solltest content Marketing betreiben. Mit Du meine ich: Du bist Unternehmerin, Du hast ein Business und Du willst mit Deiner Expertise neue Kunde gewinnen. Dann stellt sich für Dich diese Frage nicht, denn Deine Zielgruppe ist mit ziemlicher Sicherheit offen für Content Marketing. 

Was wäre, wenn ich Dir aus dem Stand heraus 99 Vorteile des Content Marketing aufzeigen und Dich davon überzeugen könnte, dass Du jeden einzelnen für Dich und Dein Business nutzen kannst? (Artikel dazu folgt)

Diese Marketingform ist nicht neu, aber vielleicht bist Du erst jetzt mit Deinem Business gestartet? Vielleicht hast Du vorher auf anderen Wegen Deine Kunden gewonnen und möchtest jetzt einen effizienteren Weg finden? Ganz egal, wo Du gerade in Deinem Business stehst: Du kannst mit Content Marketing jederzeit anfangen und wirst auch sicher damit Erfolg haben. Naja, wenn Du Dich an bestimmte Dinge hälst. 

2. Was ist Content Marketing.

Content Marketing ist – per Definition – ein strategischer Marketingansatz, der Deiner Zielgruppe wertvolle, relevante und konsistente Inhalte liefert. Und zwar genau dann, wenn sie es braucht. Deine Inhalte sind darauf ausgerichtet, eine klar definierte Zielgruppe anzuziehen, von Dir zu überzeugen und sie dann in Kunden zu verwandeln.

Content Marketing besteht aus mehreren Disziplinen im Online Marketing. Du solltest auf die Suchmaschinenoptimerung (SEO) achten, Du solltest auf den richtigen Social Media Kanälen präsent sein und Du solltest auf jeden Fall sehr gute Schreibskills haben. Aber keine Sorge, Du kannst auch alle diese Punkte gut erlernen oder outsourcen.

3. Funktioniert Content Marketing überhaupt?

Wie kannst Du feststellen, ob Dein Content Marketing “funktioniert”? Also ob es überhaupt rentabel ist? Nun ja, ganz allgemein kann man sagen: wenn Du mit Content Marketing angefangen hast und mehr Kunden als vorher gewinnst, dann funktioniert es. Wichtig ist aber, dass Du Deine Businessziele genau definiert hast und auch Deine Inhalte (also Deinen Content) genau auf diese Ziele ausrichtest. 

Damit Du prüfen kannst, ob dieser Marketingansatz für Dich rentable ist, kannst Du ein Reporting erstellen und KPIs definieren.

4. Wie funktioniert Marketing ohne Sales?

Deine Zielgruppe ist daran interessiert, dass Du ihr Dein Produkt oder Deine Dienstleistung verkaufst. Du verkaufst die Lösung für ihr ganz individuelles Problem. Diesen Satz solltest Du Dir aufschreiben und über Deinen Computer hängen. Denn genau so funktioniert Content Marketing!

Du produzierst Inhalte, die immer dann bei Deiner Zielgruppe auftauchen, wenn sie nach der Lösung für ihr Problem suchst. Du bist immer da, wenn der Schuh drückt. Du bist quasi überall.

Content Marketing gehört zum sog. Inbound-Marketing. Hierbei willst Du Deine Zielgruppe mit Deinen Inhalten inspirieren und zwar so sehr, dass sie Deine Inhalte teilen und so eine Art Mund-zu-Mun-Propaganda entsteht.

Anstatt Deine Dienstleistung oder Dein Produkt platt zu bewerben, enthalten Deine Inhalte
Elemente wie Authentizität, Gedankenführung, Erfahrung bei der Lösung von Problemen usw.

5. Warum sollte ich so viel kostenloses Wissen herausgeben?

Loyalität, Aufbau einer langfristigen Beziehung und Kundenbindung sind die drei Schlüsselkomponenten des Content Marketing. Deine Zielgruppe ist total übersättigt von all den Informationen, mit denen sie täglich konfrontiert wird. 

Du möchtest mit Deinen Wunschkunden arbeiten. Du möchtest, dass Du nur eine bestimmte Personengruppe anziehst. Deshalb musst Du Deine dazu bringen, Dich als Experte zu sehen. Sie müssen genau mit Dir arbeiten wollen. 

6. Wie kann Content Marketing Deine Zielgruppe über den gesamten Customer Lifecycle ansprechen?

Diese Frage ist eine Kernfrage beim Content Marketing und bei der Erstellung von Inhalten. Denn diese sollen die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme Deiner potentiellen Kunden an jedem Punkt des Customer Lifecycle berücksichtigen.

Damit verstärkst Du die positiven Gefühle für Dich als Marke und die  Wahrscheinlichkeit für Conversions wird deutlich erhöht. Somit steigt der Wert eines jeden Kunden.

7. Wie kann ich Content Marketing nutzen, um meinen Expertenstatus aufzubauen?

Stelle sicher, dass Du Dich und Deine Dienstleistung oder Dein Produkt “ins Gespräch bringst”. Das bedeutet: sei aktiv auf Social Media. Suche Dir die Netzwerke heraus, wo auch Deine Zielgruppe vertreten ist. 

Nun musst die optimale Schnittmenge zwischen Mehrwert und Sales finden. Das heißt: Du musst gerade so viel Wissen herausgeben, dass Du das Problem Deiner Zielgruppe ein kleines Bisschen löst, aber nur soviel, dass Du auch noch wertvoll für sie bist. 

8. Steigert Content Marketing meinen Umsatz?

Ein klares ja! Aber eben nur, wenn Du es richtig machst. Du kannst den ROI von Content Marketing genauso berechnen wie von anderen Marketingmaßnahmen. Und in fast allen Fällen ist es so, dass Content Marketing langfristig betrachtet die effizienteste Marketingmaßnahme ist. 

9. Wie misst man den Ertrag von Content Marketing?

Diese Frage bestimmt, welche Entscheidungen im Zusammenhang mit Content Marketing triffst, welche Prioritäten Du setzt und welchen Fragen Du Dich stellen musst. 

Um Deine Inhalte mit Deinem Umsatz in Verbindung zu bringen, musst Du all Deine Aktivitäten auf ein Ziel hin ausrichten: Du willst verkaufen! 

10. Was kostet Content Marketing?

Content Marketing kostet, was Du bereit bist zu investieren. Denn Du solltest nicht den Fehler machen und hier von Kosten sprechen. Betrachte Content Marketing bitte als Investition in Dein Business. Denn die Inhalte, die Du heute produzierst, bleiben Dir auch in vielen Jahren noch erhalten. Anders als bei Werbeanzeigen, deren Wert verpufft, sobald die Kampagne beendet ist. 

Natürlich hast Du auch laufende Kosten wie Tools, Hoster usw. Aber auch diese sollten ein Invest in Dein Business sein.

11. Was ist Dein Ziel? Warum machst Du das?

Dein Ziel ist es Geld mit Deinem Business zu verdienen. Und auf dem Weg zu diesem Ziel musst Du bestimmte Meilensteine erreichen. Hierzu gehört zB, dass Du Dich als Expertin in Deiner Nische etablierst. Oder dass Du Leads über Deine Homepage einsammelst. Natürlich brauchst Du auch den entsprechenden Traffic auf Deine Webseite. 

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12. Warum funktioniert mein Content Marketing nicht?

Meistens ist es so, dass die Inhalte nicht auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet sind. Oder Du gibst zu viel Information heraus. Beim Erstellen von Inhalten für Deine Zielgruppe musst Du darauf achten, keinesfalls zu viel vom “wie” zu verraten. Zeige Deiner Zielgruppe, was sie erwartet, wenn sie ihr Problem mit Deiner Dienstleistung oder Deinem Produkt lösen. 

13. Was sollte ich beim Content Marketing keinesfalls tun?

Stelle niemals Dich in den Vordergrund. Deine Zielgruppe kauft nicht Dein Produkt oder Deine Dienstleistung. Sie kauft die Lösung ihres Problems. Und das bist nicht Du! 

14. Wo kann ich mich inspirieren lassen?

Höre Deiner Zielgruppe zu! Was sagt Deine Community? Welche Fragen werden am häufigsten gestellt? Wenn Du tiefer in die Probleme einsteigen willst, dann analysiere Deine Bestandskunden, erstelle einen Fragebogen. Du kannst Dich auch von der Konkurrenz inspirieren lassen. Aber sei kein Copycat!

15. Ist Dein Content Marketing einzigartig?

Du wist das Rad nicht neu erfinden. Das muss Dir klar sein. Du kannst aber bestehende Ansichten und Modelle durch Deine Brille beleuchten und zeigen, wie Du bestimmte Probleme lösen würdest. Du hast Deinen eigenen Ansatz, also zeige ihn auch. Du musst Deine Ideen kreativ präsentieren, denn das ist die perfekte Möglichkeit zu zeigen, wo Dein USP ist.

Originalität findet sich eher darin, wie Du Deine Ideen präsentierst. Es geht nicht immer darum, was Du zu sagen hast.

16. Warum muss ich interaktiven Content erstellen?

Menschen konsumieren Inhalte heute anders. Du kannst von Deiner Zielgruppe nicht erwarten, dass sie Deine Texte von Anfang bis Ende liest. User scannen Texte um sofort zu erkennen, ob sie einen Nutzen haben. 

Die Neurowissenschaft weist auf eine Lösung hin: Interaktive Inhalte wecken das Gehirn und führen zu einer besseren Einprägsamkeit von Inhalten. Das ist übrigens schon fast ein bisschen Storytelling.

17. Braucht mein Content Marketing auch Sprache?

Absolut ja! Gesprochene Inhalte sind “the next big thing”. Wir werden alle immer fauler und wollen Inhalte so bequem wie möglich konsumieren. Das liegt vor allem daran, dass wir immer weniger Zeit haben. Gib’ Deiner Zielgruppe die Möglichkeit, Deine Inhalte “nebenbei” zu konsumieren.

18. Du bist noch nicht von Content Marketing überzeugt?

Wie wäre es, wenn Du mit richtig guten Inhalten als Experte in Deiner Branche wahrgenommen wirst. Du bist die “go to person” zu Deinem Thema. Genau das kannst Du mit Content Marketing erreichen. 

19. Wofür kann ich Content Marketing noch nutzen?

Denk’ doch mal ein paar Jahre in die Zukunft: Dein Business ist gewachsen, Du brauchst langsam mehr Mitarbeiter. Wie wäre es, wenn Du Dein Content Marketing dafür nutzen könntest, um die besten Mitarbeiter für Dein Unternehmen zu finden?

20. Wie kann ich Inhalte "viral" machen?

Es gibt keine Zauberformel für virale Inhalte, auch wenn das oft versprochen wird. Es gibt aber ein paar Punkte, die durchaus dazu beitragen können, dass Deine Inhalte viral werden: 

1. eine einzigartige Story

2. eine originelle Denkweise

3. gezielt das Problem treffen

4. das richtige Format wählen

21. Wie kann ich meine Community einbeziehen?

Deine Inhalte müssen integrativ sein, denn Deine Community muss Lust haben, sich an einem Gespräch mit Dir zu beteiligen. Auch das ist Content Marketing. 

22. Der Unterschied Traffic und Audience

Diese Frage ist unheimlich wichtig für Dich und Dein Content Marketing. Denn sie zeigt an, wohin Deine Reise geht und ob Du das Prinzip für Dich richtig umsetzt. Traffic kannst Du auch mit Besuchern gleich setzen. Sie kommen, konsumieren und gehen wieder. Aber die Audience ist Deine Zielgruppe, die kommt, konsumiert und bleibt. Du konzentrierst Dich nur auf die Zielgruppe, denn Du willst Kunden, keine Besucher. 

Traffic = Personen, die Deinen Blog / Deine Webseite besuchen

Audience = Personen, die sich auf Deine Inhalte freuen und Dich abonnieren

Dein Ziel sollte es sein aus Deinem Traffic eine Audience zu machen.

23. Brauche ich eine Persona für mein Content Marketing?

Ja, auf jeden Fall. Denn musst wissen, für wen Du Deine Inhalte erstellst. 

24. Wie viel Zeit brauche ich für Content Marketing?

Diese Frage kann ich Dir nicht beantworten, denn es hängt von Deiner Nische, Deiner Zielgruppe und Deinen persönlichen Skills ab. Aber ich kann Dir versichern, dass sich der Erfolg von Content Marketing nicht von heute auf morgen einstellen wird. 

25. Warum will niemand meine Inhalte lesen?

Die Antwort auf die Frage ist so vielfältig wie Content Marketing selbst. Vielleicht machst Du ein SEO. Vielleicht schreibst Du nicht für Deine Zielgruppe. Vielleicht hat Deine Webseite eine schlechtes Design. 

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Redaktionsplan erstellen für Business Blogger: So findest Du Themen für Deine Wunschkunden

Du möchtest mit Deinem Unternehmensblog neue Kunden gewinnen? Dann brauchst Du einen Redaktionsplan, damit Du strategisch und regelmäßig wertvolle Inhalte für Deine Wunschkunden publizieren kannst. In diesem Blogartikel erkläre ich Dir, was ein Redaktionsplan ist, wie Du ihn erstellen kannst und gebe Dir eine kostenlose Vorlage für einen Redaktionsplan zum Download. 

Keine Lust zu lesen? Einfach

Was ist ein Redaktionsplan?

Den Redaktionsplan kennt man eigentlich aus dem klassischen Journalismus. In der täglichen Redaktionskonferenz werden die Daily-Doings besprochen und Themen festgelegt, über die man demnächst schreiben möchte. Dieses Konzept kannst Du ganz einfach für Dein Business adaptieren. Denn einen Redaktionsplan brauchst Du nicht nur für Deinen Blog, sondern auch für Social Media und Deinen Newsletter. Lass’ uns vorab erst einmal genau definieren, was ein Redaktionsplan überhaupt ist. 

Damit Du strategisch Blogbeiträge schreiben und veröffentlichen kannst, brauchst Du ein Dokument, indem Du genau festhalten kannst, über welches Thema Du wann schreiben möchtest. Das ist der Redaktionsplan für Deinen Blog. Du kannst dieses Dokument auch für Social Media, Deinen Newsletter, Deinen Podcast oder für Videoproduktionen nutzen. Ich nutze gern ein großes Excel-Sheet als Redaktionsplan und plane dort alle Plattformen. Ich zeige Dir gleich noch, wie ich das immer mache. 

Themen sammeln und kategorisieren

Damit Du strategisch mit Deinem Redaktionsplan arbeiten kannst, musst Du erstmal Themen sammeln. Manche Leute machen das in einem eigenen Dokument. Ich mag es einfach und habe mir eine sehr praktische Vorlage für meinen Redaktionsplan erstellt. Hier kann ich nämlich nicht nur planen, wann ich über welches Thema schreiben willst, sondern auch Ideen und Themen sammeln. 

Wie Du Themen für Deinen Redaktionsplan findest:

Branchennews: Die einfachste Art Ideen und Inspirationen für Deinen Bloginhalte zu finden sind News aus Deiner Branche. Abonniere Newsletter von großen Brands und prüfe, worüber sie gerade schreiben. Es ist nicht verboten, sich auch bei der Konkurrenz inspirieren zu lassen. Solange Du kein Copycat wirst ist alles gut!

Community: Wenn Du bereits ein Community hast, dann höre genau hin. Meistens sagen Dir Deine Wunschkunden schon recht genau, wo der Schuh drückt. 

Hashtags: Abonniere auf Instagram Hashtags um zu sehen, worüber gerade viel geschrieben wird. 

Austausch: Tausche Dich mit Deinen Mitstreitern in Deiner Nische aus. #gemeinsamgehtmehr

Warum brauche ich einen Redaktionsplan?

Du hast ein Ziel mit Deinem Unternehmensblog, oder? Du möchtest neue Kunden gewinnen. Damit das auch klappt, musst Du im Netz sichtbar sein. Du musst also Traffic genieren. Und hierzu brauchst Du einen Redaktionsplan der Dir hilft, richtig guten Content mit Mehrwert zu erstellen. 

Lass’ mich kurz auf das 3-Phasen Business Blog System eingehen, damit ich Dir den Nutzen eines Redaktionsplans besser erklären kann:

Damit Du organischen Traffic über Google generieren kannst, brauchst Du Bloginhalte, die bei Google gut ranken. Hierzu musst Du einige Dinge bei der SEO beachten. Das ist Schritt Nummer eins.

Schritt Nummer zwei ist das Generieren von wertvollen Leads. Denn nichts ist wichtiger als eine solide eMail-Liste um Deine Wunschkunden mit Deinen Bloginhalten anzusprechen. 

Der letzte Schritt besteht darin, Dich als Experte in Deiner Nische zu etablieren. Das kannst Du über Content Marketing und vor allem über Social Media tun. 

Für alle drei Schritte brauchst Du einen Redaktionsplan der Dir hilft, Deine Inhalte systematisch, strategisch und regelmäßig zu publizieren. 

Natürlich kannst Du Deine eMail-Liste auch mit bezahlten Ads befüllen, das ist ein guter Weg. Aber nicht immer hat man das nötige Geld dazu gerade parat. Und hier setzt eben Content Marketing an: Bloginhalte mit Mehrwert für Deine Wunschkunden.

5 Gründe für einen Redaktionsplan

#1 Strategisch arbeiten:

Der Business-Alltag ist stressig. Du musst an tausend Dinge denken. Du hast hunderte Ideen. Damit Du sicher sein kannst, dass Du alles im Blick behalten kannst, brauchst Du einen Redaktionsplan. Er hilft Dir den Überblick zu behalten. In meiner kostenlosen Vorlage kannst Du im Redaktionsplan auch noch Deine URLs eintragen und hast so immer ein kleines Archiv Deiner bereits publizierten Themen.

#2 Systematisch arbeiten:

Die Grundlage für Deinen Redaktionsplan ist die Keywordrecherche. Du musst also Schlagwörter und Themen finden, nach der Deine Wunschkunden suchen. Diese Keywords werden dann kategorisiert und priorisiert. So kannst Du systematisch alle wichtigen SEO-Themen abarbeiten. Damit hast Du eine solide Basis für SEO und Content Markting und hast dann Zeit die redaktionellen Themen zu bespielen. 

#3 Effizient arbeiten:

Content Marketing kostet Zeit. Und das ist auch ok. Damit Du Dir nicht jede Woche aufs Neue überlegen musst, worüber Du schreiben willst und welche Keywords zu einem Thema passen, kannst Du mit einem Redaktionsplan arbeiten. Hier kannst Du auch genau festlegen, wann Du worüber schreiben möchtest. So hast Du auch saisonale Themen im Blick. 

#4 Übergreifend arbeiten:

Ein Redaktionsplan hilft Dir auch, Deine Bloginhalte für Deine Social Media Kanäle aufzubereiten. Denn mit Deinem Blogbeitrag hast Du die perfekte Basis, um alle Deine sozialen Netzwerke mit Inhalten zu befüllen. Nutze den Redaktionsplan deshalb auch, um Deinen Blogcontent für andere Medienformate aufzubereiten.

#5 Effektiv arbeiten

Mit einem Redaktionsplan gewinnst Du mehr Leser für Deinen Blog. Du musst nämlich keine “Angst vor dem leeren Blatt Papier” haben. 

Social Media Content Flow

Du möchtest endlich als Experte wahrgenommen werden?
Du willst, dass Deine Blogbeiträge über Social Media gelesen werden?

Dann habe ich die Lösung für Dich:
Lerne, wie Du in weniger als 2 Stunden Social Media Content für alle Deine Kanäle erstellst.
Warteliste!

Wie sieht ein Redaktionsplan aus?

Im Netz findest Du unzählige Vorlagen für einen Redaktionsplan. Es gibt hier auch kein “richtig oder falsch”. Ich kann Dir nur eine Empfehlung geben, die sich für mich schon seit 2008 gut bewährt hat. Seitdem bin ich nämlich als Blogger und Content Creator unterwegs. Ich habe viel ausprobiert und bin oft gescheitert. Damit Du gleich mit Deinem Redaktionsplan loslegen kannst, habe ich Dir eine kostenlose Vorlage zum Download bereitgestellt. Aber vorher möchte ich Dir noch kurz erklären, wie ein guter Redaktionsplan für mich aussieht.

#1 Visuell einfach

Ich mag es einfach und simpel, ohne viel Gedöns. Und so sollte auch Dein Redaktionsplan aussehen. Ich nutze gerne noch ein paar Farben um mich besser orientieren zu können. Und that’s it. 

#2 Systematisch aufgebaut

Mein Redaktionsplan ist zudem systematisch aufgebaut. Ich habe also vorher meine Keyword-Recherche gemacht und diese Keywords in meine 4 Kategorien (Themen-, Basis, SEO- und Premium-Keywords) eingeteilt. So weiß ich genau, wann ich meine solide Content Marketing Basis erstellt habe und mit meinen redaktionellen Inhalten weitermachen kann.

#3 Plattform übergreifend

Ich nutze ein einziges Google-Sheet um alle meine Plattformen (Blog, Social Media und Podcast) zu planen. So behalte ich einfach einen besseren Überblick.

#4 Agil veränderbar

Ein Business kann sich über Nacht ändern. Und deshalb betrachte ich meinen Redaktionsplan als ein agiles Tool, dass ich an meine Strategie anpassen kann.

Diese Punkte sollte ein guter Redaktionsplan enthalten

Der Aufbau eines Redaktionsplans ist nicht statisch, sondern passt sich Deinen Bedürfnissen an. Aber diese Punkte helfen Dir, systematisch zu arbeiten:

  1. Prio
  2. Kategorie
  3. Content-Art
  4. Main-Keyword
  5. Suchvolumen
  6. Konkurrenz
  7. Additional Keywords
  8. Überschrift
  9. Inspo-Content
  10. Datum der Veröffentlichung
  11. URL des Blogbeitrags
  12. Aktuelles Ranking
  13. Optimierungsmaßnahmen

Da ich mit meinem Google-Sheet arbeite, habe ich natürlich noch weitere Tabs für Social Media, Videoproduktionen, Podcast und Newsletter. 

Du kannst mein Redaktionsplan Template (also die kostenlose Vorlage) für Dich so anpassen, dass Du damit optimal arbeiten kannst.

Redaktionsplan: Kostenlose Vorlage zum Download

Themen & Keywords im Redaktionsplan

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass die Keywordrecherche die Basis für Deinen Redaktionsplan ist. In meinem Mentoring-Programm erarbeite ich mit meinen Kundinnen einen Workflow, mit dem sie strategisch von der Themenfindung, über die Keywordrecherche hin zum fertigen Redaktionsplan gelangen. 

Diesen Workflow findest Du auch in der kostenlose Vorlage abgebildet.

Video html von Youtube

Worüber soll ich nur schreiben?

Ich hatte bereits erwähnt, wie Du Themen für Deinen Redaktionsplan finden kannst. Aber nun musst Du noch zwei Wege unterscheiden, die Dir helfen sollen festzulegen, worüber Du schreiben sollst.

Agenda Setting: Du bist Experte in Deiner Nische und weißt genau, wo der Schuh gerade drückt. Du kennst die Trends der Branche und kannst deshalb auch darüber schreiben. Beim Agenda Setting gibst Du das Thema vor.

Agenda Surfing: Beim Agenda Surfing greifst Du Themen auf, die gerade im Trend sind. 

Tools für einen Redaktionplan

Nun willst Du endlich Deinen Redaktionsplan anlegen und stehst vor der Herausforderung, das richtige Tool zu finden. Es gibt einige Tools zur Erstellung eines Redaktionsplan, die Du komplett online verwenden kannst. Zum Beispiel Scompler. Ich rate Dir davon ab! Zum einen kosten diese Tools immer Geld. Und dieses Geld kannst Du an anderer Stelle besser investieren. Wenn Du nicht unbedingt mit mehr als 10 Redakteuren arbeitest, brauchst Du kein Online-Tool. Zum anderen bist Du total von diesem Tool abhängig. Stell Dir mal vor, die gehen pleite und Du hast alle Deine Daten dort hinterlegt. Dieses Szenario könnte Dir Dein komplettes Content Marketing zerhauen. 

Deshalb rate ich auch grundsätzlich von Tools wie Asana oder Trello zur Redaktionsplanung ab. Ich nutze zwar selbst Trello als To-Do-Liste, aber ich würde niemals dort meine Bloginhalte planen. Auch der Redaktionsplan mit Microsoft Planner macht aus meiner Sicht keinen Sinn. 

Ich möchte Dir jetzt erklären, warum für mich ein Google-Sheet das einzig wahre Tool zur Planung meiner Content Marketing Maßnahmen ist. 

Ich erstelle meinen Redaktionsplan mit einem Google-Sheet. Das kannst Du auch als Excel-Datei importieren und exportieren. Du kannst es flexibel bearbeiten, visuell gestalten und es anderen zugänglich machen. Der letzte Punkt ist besonders wichtig, denn irgendwann wird Dein Business wachsen und Mitarbeiter brauchen Zugang zu Deinem Redaktionsplan. Deshalb muss dieser auch online verfügbar sein. Ich lade mir einmal pro Woche die aktuelle Version herunter und speichere sie auf meiner externen Festplatte. 

9 Tipps für Deinen Redaktionsplan

#1 Sofort aufschreiben: Wenn Du eine Idee für ein Thema hast, dann schreibe es gleich auf. Nichts ist schlimmer, als zu wissen, dass man seine Idee wieder vergessen hat. 

#2 Analyse starten: Wenn Du eine neue Idee hast, dann analysiere diese, bevor Du sie in den Redaktionsplan einträgst. Nutze dazu Tools wie Google Suggest, Google Trends oder ein Keyword-Tool wie Sistrix.

#3 Plane ordentlich: Die Grundlage für Deine Blogaktivitäten ist ein solider Redaktionsplan. Du solltest Dir also erstmal einige Stunden Zeit nehmen und recherchieren, analysieren, priorisieren und kategorisieren.

#4 Gäste einladen: Suche Dir ein paar Themen heraus, über die andere Blogger bei Dir schreiben können. Oder frage bei themen-verwandten Blogs nach, ob Du einen Gastartikel schreiben kannst.

#5 Formate festlegen: Wähle vorab feste Medienformate für Bloginhalte und Social Media. So sorgst Du für einen einheitlichen Look’n’Feel und für Wiedererkennungswert.

#6 Schreibe über Dich: Wenn Du auf einer Konferenz als Speacker bist oder ein anderes Medium über Dich berichtet hat, dann kannst Du das natürlich in den Redaktionsplan aufnehmen.

#7 Achte auf Vielfalt: Deine Kategorien sollten alle gleichermaßen vertreten sein. Schreibe nicht zu viel nur in einer Rubrik.

#8 Lege ein festes Datum fest: Trage im Redaktionsplan ein, wann Du welches Thema bearbeiten willst.

#9 Tracke Deine Beiträge: Trage die URL Deines Blogbeitrags in den Redaktionsplan ein und prüfe regelmäßig, wie sich das Ranking bei Google verändert. Nutze diese Insights für Optimierungsmaßnahmen.

Ja, ich will endlich Kunden mit meinem Blog gewinnen

Ein Redaktionsplan hilft Dir, strategisch und systematisch neue Leser auf Deinen Blog zu holen. Er hilft Dir aber NICHT dabei, aus diesen Lesern auch Kunden zu machen. 

Hier kommen einige Dinge ins Spiel: Seitenaufbau, User Experience, Lead-Strategie und natürlich das so wichtige eMail-Marketing.

Du siehst schon, hinter einem Unternehmensblog steckt eine umfangreiche Strategie. 

Wenn Du endlich mit Deinem Business Blog neue Kunden gewinnen willst, dann bewirb Dich jetzt für mein Mentoring-Programm.

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Mehr Leser für Deinen Blog: Warum Du Deine Blogbeiträge auf Social Media teilen solltest

Du bloggst für Dein Unternehmen? Du schreibst regelmäßig tolle Blogbeiträge? Aber es passiert nichts? Kann es sein, dass Du Deine Blogbeiträge nicht über Social Media teilst? Ja? Vielleicht fällt es Dir schwer, die passenden Formate auszuwählen. Vielleicht weißt Du nicht, wie Du Deine Blogbeiträge richtig für Social Media aufbereiten sollst. Vielleicht hast Du auch einfach zu wenig Zeit? In diesem Blogbeitrag erkläre ich Dir, warum es so wichtig ist, dass Du Deine Blogartikel über Social Media teilst und welche Medienformate Dir helfen, Deine Wunschkunden garantiert anzusprechen. 

Expertenstatus etablieren

Du hast einen Blog für Dein Unternehmen. Das ist super! Und Du hast ein Ziel: mit Deinem Business Blog neue Kunden gewinnen. Um Vertrauen für Deine Dienstleistung oder Dein Produkt aufzubauen, musst Du erstmal ein bisschen in Vorleistung gehen. Das bedeutet konkret: Du musst mit Deinen Blogartikeln Mehrwert für Deine Wunschkunden schaffen. Sie müssen Dich als Experte in Deiner Nische wahrnehmen. 

Aber allein ein Corporate Blog wird nicht dafür sorgen, dass Du Dir einen Expertenstatus aufbaust. Du musst präsent sein und zwar am besten “omnipräsent”. Klingt erstmal nach enorm viel Arbeit, oder? Ist es ist nicht, keine Sorge! Du brauchst nur den richtigen Workflow. Dann schaffst Du es, Dich mit Hilfe von Social Media als Experte in Deiner Nische zu etablieren. 

Aber bitte beachte: den Expertenstatus erreichst Du nicht nur dadurch, dass Du omnipräsent bist. Du musst an Deinem Personal Branding arbeiten. Hierzu empfehle ich Dir das Buch von Natalia Wiechowski*. Sie schreibt über Personal Branding auf LinkedIn. 

"Menschen kaufen von Menschen"

Kein Geheimnis, sondern eine Tatsache Tweet

Zeige Dein Gesicht

Ein kleiner Exkurs zum Thema “Marketing”: Die Art, wie wir Werbung wahrnehmen, hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. Wenn wir uns mal in die Zeiten vor dem Internet zurückdenken, wurden wir mit Werbung nahezu überschüttet. Wir haben im Radio, im TV und in den Zeitungen Werbeanzeigen für alle möglichen Produkte gesehen. Eine Personalisierung gab es nicht. Dann kam das Internet wir haben uns daran gewöhnt, personalisierte Werbung zu sehen. Auch die sozialen Netzwerke haben sich darauf eingestellt und wir sehen Werbung zunehmend in unserem “privaten Umfeld”. Also Werbung im Feed von Facebook zum Beispiel. Jetzt fragst Du Dich vielleicht, was das mit Deinem Expertenstatus zu tun hat? Gute Frage! 

Weil Werbung immer personalisierter wird, haben sich die sog. Influencer in den Markt gedrückt. Also Menschen, die eine große Fanbase haben und sich selbst im Netz (meistens auf Instagram) präsentieren. Sie zeigen ihr Leben und machen hübsche Bilder. Das mal so als Grundlage. Und diese Menschen haben Einfluss (influence) auf andere Menschen. Und diesen Einfluss machen sie zu Geld, indem sie Werbung für Produkte machen. Ja ich weiß, ich komme gleich zum Punkt. 

Was ich sagen will: Influencer zeigen ihr Gesicht im Netz, sind persönlich und haben dadurch Reichweite und Einfluss erhalten. Und genau das musst Du auch tun: Du musst Dein Gesicht auf Social Media zeigen und zeigen, was Du kannst. Du bist immerhin Experte auf Deinem Gebiet und das muss die Welt erfahren.

Du willst endlich richtig gutes Content Marketing machen?

Wo sind Deine Wunschkunden?

Ok, Du weißt jetzt also, dass Du Dich als Experte auf Deinem Gebiet etablieren musst. Wunderbar! Du schreibst jetzt Deine Blogartikel, steckst unglaublich viel Arbeit rein und dann passiert… Nichts. Denn Du wartest, bis Dich jemand über Google findet. Du setzt also nur auf organischen Traffic. Das ist gut, aber eben nicht perfekt. Perfekt wäre es, wenn Du es schaffst, dass Du in den sozialen Netzwerken als Experte wahrgenommen wirst. Und dazu musst Du eben präsent sein. 

Du weißt ja bereits, dass Du omnipräsent sein musst. Du musst also dort zu sehen und zu finden sein, wo sich Deine Wunschkunden / Deine Zielgruppe bewegt. Und mit diesem Wissen ist es eigentlich ganz leicht, Deine Blogbeiträge über Social Media zu teilen. Jetzt musst Du eigentlich nur noch wissen, welche Medienformate Du anwenden kannst, oder?

Orientiere Dich an den Lerntypen

Wir machen erneut einen kleinen Exkurs und denken uns zurück in die Schulzeit: welcher Lerntyp warst Du oder bist Du heute noch? Ich lerne am besten mit “learning by doing”. Ich muss anwenden, Dinge machen, Fehler machen und optimieren. Ich hasse es, mich stundenlang von etwas berieseln zu lassen. Und Du? Überleg’ mal, welcher Lerntyp Du warst: 

Auditiver Lerntyp: lernt über hören (hört immer aufmerksam zu)

Visueller Lerntyp: lernt über das Sehen (macht sich häufig Notizen)

Motorischer Lerntyp: lernt über das Tun (liebt Experimente)

Kommunikativer Lerntyp: lernt durch sprechen (beteiligt sich gern am Gespräch)

Medienorientierter Lerntyp: lernt durch technische Medien (nutzt Bild und Ton)

Diese Aufstellung ist nicht vollständig, sie soll Dir nur zeigen, dass es unterschiedliche Lerntypen gibt. Und das können wir auch für unser Marketing anwenden. Und hierzu musst Du Dich in Deine Wunschkunden / Deine Zielgruppe hineinversetzen:

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Medienformate für Lerntypen

Du siehst schon anhand der Lerntypen, dass Du vielleicht verschiedene Medienformate brauchst, um Deine Wunschkunden / Deine Zielgruppe zu erreichen. Hier ein kleines Beispiel:

Wenn Deine Zielgruppe aus Eltern oder Müttern besteht, werden sie wahrscheinlich wenig Zeit haben, Deine Blogartikel einfach und in Ruhe zu lesen. Ihnen musst Du eine andere Möglichkeit bieten, Deine Inhalte zu konsumieren. 

Du musst Deine Inhalte also für unterschiedliche Lerntypen und für verschiedene Medienformate aufbereiten. 

Das erscheint Dir jetzt sehr zeitaufwendig, oder? Ist es aber nicht. Denn ich kann Dir sagen, dass Du – mit etwas Übung und den richtigen Tools – in weniger als 2 Stunden Deine Blogartikel für alle Deine Social Media Kanäle aufbereiten kannst. Und zwar mit 3 verschiedenen Medienformaten. Klingt gut, oder? 

Social Media Content Flow

Du möchtest endlich als Experte wahrgenommen werden?
Du willst, dass Deine Blogbeiträge über Social Media gelesen werden?

Dann habe ich die Lösung für Dich:
Lerne, wie Du in weniger als 2 Stunden Social Media Content für alle Deine Kanäle erstellst.
Warteliste!

Die 3 Medienformate

Social Media bietet Dir ganz wunderbare Möglichkeiten Deine Bloginhalte zu teilen. Du musst sie nur ein bisschen aufbereiten. Nicht jedes Medienformat eignet sich für jede Plattform und für jede Zielgruppe. Und Du musst bei der Auswahl der sozialen Netzwerke auch immer daran denken, was Du damit erreichen möchtest und wer Dein Wunschkunde ist. 

Junge Leute kannst Du aktuell eher auf TikTok und Instagram ansprechen. Wobei sich Instagram immer mehr zu einer richtig guten B2B Plattform entwickelt. 

Video kannst Du auf allen Social Media Plattformen teilen, Du musst sie nur in ein entsprechendes Format bringen (Hoch- oder Querformat). 

Audio-Content lässt sich auch easy peasy auf jeder Plattform teilen. Text-Content ist auch für (fast) jede Plattform geeignet. 

Audio-Content

Audio-Content ist eine tolle Möglichkeit, Deine Inhalte auf anderen Plattformen zu verbreiten. Podcasts sind das “next big thing” im Marketing und werden immer populärer. Was viele nicht wissen: einen Podcast kannst Du quick’n’dirty erstellen ohne großen Aufwand und ohne teures Equipment. Du kannst auch Audio-Schnipsel erstellen, die auf Deinen Blogbeitrag aufmerksam machen. 

In meinem Online Kurs Social Media Content Flow erkläre ich ganz genau, wie das geht. 

Audio-Content eignet sich vor allem für Menschen, die viel zu tun haben. Ich bezeichne sie gern als “Tausendsassa”. Sie haben immer viel um die Ohren und konsumieren Informationen gern nebenbei. Zum Beispiel beim Kochen, Bügeln oder in der Badewanne.

Video-Content

Video-Content ist heute viel mehr als nur YouTube! Videos kannst Du auf jedem Social Network teilen und zwar in unterschiedlichen Formaten. Wenn Du YouTube als Kanal verwenden möchtest, kannst Du auch ohne eigenes Video-Studio quick’n’dirty tolle Inhalte erstellen. 

Auch das zeige ich im Kurs Social Media Content Flow

Video-Content eigent sich vor allem für Menschen, die beim Lernen immer “etwas sehen müssen”. Vielleicht sind Deine Inhalte auch erklärungsbedürftig? Videos sind dann die perfekte Lösung. Und Du zeigst Dein Gesicht und stärkst damit Deinen Expertenstatus.

Text-Content

Der Klassiker unter den Medienformaten für Social Media sind Texte und Bilder, bzw. die Kombination aus beidem. Auch das kannst Du verwenden, um Leser auf Deinen Blog aufmerksam zu machen. Die Erstellung von richtig guten Bildern und Texten ist einfacher als Du denkst, denn Du brauchst nur den passenden Workflow.

Wie dieser Workflow aussieht, zeige ich auch im Online-Kurs.

Text-Content bildet Deine solide Basis für deinen Social Media Workflow. Diese Inhalte kann jeder immer konsumieren. 

3-Phasen Business Blog System

So, jetzt kennst Du die drei verschiedenen Medienformate und weißt, welche Formate Du verwenden kannst um Deine Menschen auf Deinen Social Media Kanälen auf Deinen Blogcontent aufmerksam zu machen. Aber was kommt dann?

Jetzt setzt Deine Blog-Strategie an: Du sorgst dafür, dass Du ordentlich Leads generierst und transformierst dann diese Leads in neue Kunden. Dazu kannst verschiedene Strategien anwenden. In meinem Mentoring-Programm lernen die Teilnehmer, wie mit Hilfe des 3-Phasen-Business-Blog-System organischen Traffic generieren, wertvolle und neue Kunden gewinnen

Mentoring Programm für Business Blogger

Du willst organischen Traffic generieren?
Du willst wertvolle Leads und neue Kunden gewinnen?
Dann komm' in mein Mentoring-Programm für Business Blogger
1:1 Programm
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Blogartikel schreiben: 11 Tipps für bessere Blogtexte

Blogartikel schreiben ist eigentlich gar nicht so arg schwer. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es schon sehr überwältigend sein kann, wenn man nicht weiß, wo und wie man anfangen soll. Im Netz findet man haufenweise Anleitungen darüber, wie man “bessere Blogartikel schreiben” kann, wie man das richtige Keyword findet und wie man am besten die semantische Suche in den Blogartikel integriert. Aber mal ganz ehrlich: Blogartikel schreiben kann so einfach sein, wenn man eine anständige Basis hat. Und genau diese Basis gebe ich Dir jetzt in diesem Blogpost mit. Ich zeige Dir, wie Du mit einigen Tricks lernst, wirklich bessere Blogartikel zu schreiben.

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Blogartikel schreiben mit der richtigen Basis

Ich schreibe seit 2008. Das ist echt schon ziemlich lange. Zuerst habe ich für Zeitungen geschrieben, dann bin ich schnell in den Online-Bereich gewechselt. Aber ich bin froh, dass ich damals im Offline-Journalismus eine solide Basis gelernt habe, denn was man im klassischen Journalismus gelernt hat, kann man oftmals für den eigenen Unternehmensblog adaptieren.

Blogartikel schreiben funktioniert nämlich ähnlich wie einen im Journalismus. Aber ich möchte hier jetzt erstmal keine Schreibtipps geben, sondern Dir ein paar Tricks an die Hand geben, wie Du Dir eine solide Basis schaffst, damit Du in einen Blogger-Workflow kommst.

Mit Plan und Ziel Blogartikel schreiben

Ich glaube das größte Problem beim Blogartikel schreiben ist “das Anfangen”: die Angst vor dem leeren Blatt Papier. Wenn Du keinen Plan hast, wie Du endlich mal loslegen sollst, sitzt Du vielleicht am Laptop und starrst auf Deine leere Seite und das fördert die Kreativität sicher nicht. Deshalb ist es wichtig, dass Du einen festen Workflow (einen Fahrplan) hast, mit dem Du immer arbeiten kannst.

Themenpool anlegen

Die wichtigste Grundlage, damit Du überhaupt Blogartikel schreiben kannst, ist Dein Themenpool. Lege Dir ein Dokument an, auf das Du immer Zugriff hast. Ich empfehle Dir ein Goolge Sheet, so kannst Du auch von unterwegs aus darauf zugreifen. Hier trägst Du alle Ideen und Themen ein, über die Du mal einen Blogartikel schreiben möchtest. Dieser Themenpool ist übrigens auf die Grundlage für Deine Keywordrecherche und den späteren Redaktionsplan.

Feste Zeiten einplanen

Blocke Dir in Deinem Kalender feste Zeiten, um Blogartikel zu schreiben. Ich schreibe meine Blogartikel immer am Sonntag und habe mir die Zeit von 6 Uhr bis 12 Uhr dafür reserviert. Ja, ich blocke jede Woche sechs Stunden dafür. Aber keine Angst, ich muss nicht sechs Stunden lang Blogartikel schreiben. In dieser Zeit schreibe ich meinen Blogpost und erstelle Social Media Content für die die nächste Woche (da komme ich gleich noch dazu).

Bleibe konzentriert bei EINER Sache

Damit Du auch wirklich effizient arbeiten kannst, solltest Du darauf achten, dass Du Dich richtig konzentrieren kannst. Ich garantiere Dir, dass Du (mit etwas Übung) innerhalb von vier Stunden einen Blogartikel schreiben kannst, der alle wichtigen Kriterien (SEO, User-Intent, Business-Ziele etc.) erfüllt. Dazu musst Du aber konzentriert arbeiten: Handy aus, Facebook aus, eMails aus (Ehemann aus). Keine Ablenkungen, kein Gedöns, nur Du und Dein Blogartikel.

Ziel für Blogartikel festlegen

Und weil wir gerade über Konzentration sprechen: lege ein Ziel fest, bevor Du anfängst. Blogartikel schreiben heißt auch mit Sinn und Verstand schreiben. Stelle Dir die Frage, welche Transformation soll mein Leser am Ende des Blogpost haben? Welches Ziel soll er erreichen? Wie kann ich ihn auf dem Weg dahin begleiten?

Beispiel: ich möchte, dass Du am Ende dieses Blogpost weißt, wie Du Blogartikel schreiben kannst (Ziel) und wie Du mit einigen Tricks Deinen persönlichen Business Blogger Workflow definierst (Transformation).

Bringe Struktur in Deine Blogartikel

Um der Angst vor dem weißen Blatt Papier entgegen zu wirken, gebe ich Dir jetzt einen super Tipp: strukturiere Deinen Blogartikel mit Deinen Ideen. Schreibe jeden Stichpunkt in eine Zeile und notiere Dir in Klammern dahinter, worüber Du dazu schreiben möchtest. Mit diesem simplen aber effektiven Trick fällt es Dir leichter Blogbeträge zu schreiben.

Blogartikel schreiben mit Workflow

Blogbeiträge schreiben ist leichter mit einem Workflow. Mache Dir eine Liste (ich liebe Listen und Fahrpläne), mit allen Schritten, die Du beachten musst. Lege Dir diese Liste auf den Schreibtisch und hake jeden erledigten Schritt konsequent ab. Du wirst schnell merken, dass Du ganz automatisch nach diesem Workflow arbeiten wirst:

Schritt 1: Thema festlegen

Schritt 2: Recherche machen

Schritt 3: Text Strukturieren

Schritt 4: Text ausformulieren

Schritt 5: Finetuning mit Überschriften & Bildern

Schritt 6: Korrektur lesen

Schritt 7: Social Media Content erstellen

Sei empatisch beim Blogartikel schreiben

Nun geht es endlich ans Eingemachte: Blogartikel schreiben, auf die Plätze, fertig, loooooooos!! Und jetzt? Puh…. Leg doch einfach mal los. Schreib, wie Dir der Mund gewachsen ist. Achte nicht auf “Konventionen”, schreibe, wie Dir die Wörter in den Sinn kommen. Klingt komisch? Hilft aber! Damit Du in den Blogger-Workflow hinein kommst, musst Du anfangen. Und deshalb solltest Du drauf los schreiben. Versuche Dich in Deinen Leser hinein zu versetzen:

  • Wie fühlt er sich?
  • Welche Probleme hat er?
  • Welche Herausforderungen muss er bewältigen?
  • Welche Ziele will er erreichen?

Sei empathisch! Wenn Dir das schwer fällt, dann frage Deine Community.

Einfach mal machen – just do it!

Du bist fertig und jetzt? Los! Klicke auf veröffentlichen! Luft anhalten, Knopf drücken und…. es passiert erstmal gar nichts und das ist auch gut so! Blogartikel schreiben heißt auch geduldig sein. Google muss Deinen Blogpost erstmal finden und indexieren. Dabei kannst Du helfen, indem Du die URL Deines Blogpost in Deiner Search Console zur Indexierung einreichst. Dann musst Du Deinen Social Media Content erstellen und ihn publizieren. Und bis Du das alles getan hast, wird nichts passieren. Du fragst Dich, was geschieht, wenn jemand Deine Blogposts auch liest? Es wird Großartiges passieren!

Aus Bloglesern echte Kunden machen

Wenn Du nämlich durch regelmäßiges Blogartikel schreiben auch ordentlich Leser auf Deinem Blog hast, wirst Du mit der richtigen Lead-Strategie Deine eMail-Liste füllen. Und aus diesen Leads machst Du dann Deine Kunden. Klingt einfach? Ui… Sorry! Ist es leider nicht. Wenn Du mehr dazu erfahren willst, wie Du aus Deinen Bloglesern echte Kunden machst, dann schau mal hier.

3 Quick Tipps: bessere Blogartikel schreiben

In meinem Business Blogger Mentoring Programm lernen meine Mentees einige Techniken, mit deren Hilfe sie bessere Blogartikel schreiben können. Ich gebe Dir jetzt kostenlos 3 MEGA GUTE TIPPS FÜR BESSERE BLOGARTIKEL:

#1 W-Fragen: Nutze die klassischen W-Fragen, um der Suchintention Deiner Leser gerecht zu werden. Formuliere auch Zwischenüberschriften mit W-Fragen.

#2 Persönliche Story: Erzähle Deine persönliche Geschichte. Du bist Experte auf Deinem Gebiet! Erzähle Deinen Leser, wie Du das geschafft hast!

#3 Bleib’ authentisch: Sei Du selbst, verstell’ Dich nicht! Du kannst nur richtig gut sein, wenn Du bleibst, wie Du bist. Du bist direkt? Dann schreib auch so!

Du wirst sehen, wenn Du ein paar Wochen dran bleibst und Dir wirklich regelmäßig Zeit nimmst Blogartikel zu schreiben, wirst Du merken, dass es sich immer leichter anfühlt.

Herzlichen Glückwunsch, Du hast endlich den Business Blogger Flow!

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Content Marketing Kennzahlen für Deinen Business Blog

Wenn Du mit Deinem Unternehmensblog rentabel sein willst, musst Du den Erfolg Deiner Blogaktivitäten irgendwie messen. Und das tust Du am besten mit Content Marketing Kennzahlen. In diesem Blogartikel möchte ich Dir zeigen, mit welchen Content Marketing KPIs Du Deinen Erfolg messen, bewerten und optimieren kannst. Ich zeige Dir, wie die Content Marketing Erfolgsmessung funktioniert und wie Du ein ordentliches Content Marketing Reporting erstellst.

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Was ist Content Marketing eigentlich?

Für den Begriff Content Marketing gibt es relativ viele unterschiedliche Definitionen. Aber Du kannst Dir merken:

Content Marketing beschreibt die datengestützte Planung, Erstellung, Distribution, Messung und Optimierung von Inhalten, die von eindeutig definierten Zielgruppen im individuellen Moment der Aufmerksamkeit gesucht, benötigt und wertgeschätzt werden und somit eine auf das übergeordnete Unternehmensziel einzahlende Aktion auslösen.

https://www.bvdw.org/fileadmin/bvdw/upload/publikationen/content_marketing/BVDW_LF_KPIs_Content_Marketing_ES_20181122.pdf

Bevor wir die Content Marketing Kennzahlen definieren, müssen wir aber zuerst an der Basis arbeiten. Wir erstellen uns ein kleines Framework, dass uns hilft, die richtigen Kennzahlen für die Content Marketing Erfolgsmessung zu finden. Damit dieses Framework funktioniert ist es wichtig, dass Du eine konkrete Blog Strategie hast. Du musst für Deinen gesamten Blog festlegen, wohin der Weg gehen soll. Was willst Du erreichen? Was ist Deine Timeline dafür? Welche Content. Kanäle können Dich dabei unterstützen? Diese und weitere Fragen klärst Du mit Deiner Blog Strategie.

Ohne diese Zielsetzung für Deinen Business Blog kannst Du keine Content Marketing Kennzahlen festlegen. Betrachte Content Marketing nicht als Blog Strategie, denn das wäre falsch. Content Marketing ist die Strategie, wie und wo Du die Inhalte Deines Blogs verteilst. Du definierst also Channels, Formate und Maßnahmen um wertvolle Leads und neue Kunden zu gewinnen.

Warum solltest Du Content Marketing betreiben?

Lass’ uns mal viele Jahre zurück gehen, als es noch kein Internet für jedermann gab. Was haben Unternehmen damals getan, um ihre Produkte oder Dienstleistungen zu vermarkten (und das tun sie heute übrigens auch noch)? Sie haben ganz klassisch Werbung geschalten. Und zwar meistens im Radio, Fernsehen oder in Zeitungen und Zeitschriften. Im Prinzip ist das auch nichts anderes als Content Marketing, denn es wurden Inhalte (Content) erstellt und diese vermarktet (Marketing). Es wurden damals einfach nur andere Marketing Kennzahlen definiert.

Der Begriff Content Marketing ist auch noch gar nicht so alt. Als ich im Jahr 2014 (ich war damals übrigens bereits fast 30 😉) meine Bachelorarbeit über das Thema “Brand Communication & Content Marketing im Rahmen der Inbound Werbemaßnahmen” geschrieben habe, war das alles noch sehr neu. Ich hatte echte Probleme gedruckte Fachliteratur zu finden. Zum Glück hat sich bis heute viel getan und wir können den Erfolg unserer Content Marketing Maßnahmen bewerten.

Bloginhalte vermarkten

Nun steht aber noch die Frage nach dem “Warum” aus: warum solltest Du Deine Bloginhalte vermarkten? Welchen Nutzen kannst Du daraus ziehen? Die Antwort ist so simpel wie komplex zugleich. Basierend auf Deinen Zielen, die Du für Deinen Blog definierst hast, erstellst du Kampagnen, um Deine Inhalte an Deine Zielgruppe zu bringen. Das sorgt für Reichweite, Traffic und schärft Deine Positionierung als Experte auf Deinem Gebiet.

>>> Willst Du lernen, wie Du Deine Bloginhalte richtig vermarkten kannst? Dann klicke hier.

Content Marketing Erfolgsmessung im Detail

Wenn Du sehr zahlenaffin bist oder Deinen Chef vom Sinn und Nutzen von Content Marketing überzeugen willst, wirst Du ganz oft den Begriff ROI (Return-On-Invest) hören. Kritiker der Inhaltsvermarktung nutzen gerne das Argument, dass Content Marketing keinen Nutzen hat, weil man den ROI nicht berechnen kann. Und das stimmt auch: der ROI gehört nicht zu den Content Marketing Kennzahlen. Und ich erkläre Dir jetzt auch warum.

Content Marketing hat keine direkten monetären Ziele

Und schon bei dieser Überschrift kommt bei vielen der erste Aufschrei: “Was, so ein Unfug! Warum sollte ich Content Marketing überhaupt betreiben, wenn ich damit kein Geld verdiene?” Auf die Frage habe ich eine glaskare Antwort:

Für die Content Marketing Erfolgsmessung ist es nicht wichtig, wie viel Geld Du verdient hast, sondern ob Du Deine gesetzten Ziel erreicht hast. Marketing im Allgemeinen ist nicht da, um den Umsatz zu steigern. Das macht der Vertrieb. Marketing ist dazu da, um Deine Zielgruppe, Deine Kunden davon zu überzeugen, dass Du, Dein Produkt, Deine Dienstleistung besser sind als die der Konkurrenz. Tut das jetzt ein bisschen weh? Gut, dann sind wir auf dem richtigen Weg!

Content Marketing KPIs für Deinen Unternehmensblog

Wir wissen nun also, dass der ROI keine geeignete Kennzahl für die Erfolgsmessung im Content Marketing ist. Doch womit kannst Du nun bewerten, ob all Deine Maßnahmen auch erfolgreich waren. Hierzu möchte ich Dir eine Content Marketing Kennzahl vorstellen, die Dir direkt zeigt, ob es einen “Return” gibt.

ROMI – Return on Marketing Invest

Wenn Du Geld für Marketing ausgibst, dann solltest Du das nicht als Kosten betrachten, sondern als eine Investition. Es geht darum, in Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zu investieren, damit Du wachsen kannst. Natürlich ist es nur dann ein Invest, wenn Du strategisch vorgehst und Dein Content Markting mit Plan und Ziel betreibst.

Wenn Du schon mal in einem größeren Unternehmen gearbeitet hast, wirst Du wissen, dass die Entscheidung, ob etwas gekauft wird oder ob für etwas Geld ausgegeben wird, eigentlich immer vom Nutzen abhängig ist.

Ich erwähnte ja vorhin, dass Content Markting keine direkten monetären Ziele hat. Hinter dieser Aussage stehe ich auch, denn hierbei betrachte ich das große Ganze. Ich betreibe Content Marketing, damit ich sichtbar werde, sichtbar bleibe und als Experte wahrgenommen werde. All das zielt zwar auch auf den Umsatz ab, aber eben nicht direkt. Wenn Du den Nutzen einer einzigen Content Marketing Maßnahme berechnen willst, Kannst Du hierfür den ROMI verwenden.

Sagen wir mal, Du hast ein neues Produkt auf den Market gebracht, dass Du jetzt vermarkten willst. Dazu entwickelst Du verschiedene Kampagnen und kannst diese auch mit unterschiedlichen Content Marketing Kennzahlen bewerten.

ROMI Berechnung

Für die ROMI Berechnung brauchst Du zwei Zahlen:

1.) Return (also den zurechenbaren Gewinn, den Du dieser einen einzigen Marketing Maßnahme zuschreiben kannst)

2.) Invest (also die Kosten, die für diese einzige Marketing Maßnahme angefallen sind)

Und genau hier liegt ja schon das eigentliche Problem. Wie willst Du den Mehrgewinn berechnen? Das geht nur, wenn Du die Käufe exakt tracken kannst, zum Beispiel mit Hilfe von Google Analytics.

Ein Beispiel:

Du hast einen neues Produkt entwickelt, dass Du nun in Deinem Onlineshop anbietest. Du entwickelst hierfür eine Content Marketing Kampagne. Jeder einzelnen Maßnahme wird ein Trackingcode gegeben, sodass Du später berechnen kannst, über welchen Kampagnenteil der Kunde gekauft hat.

Nun rechnest Du aus dem Gesamtgewinn den Teil heraus, der jeder einzelnen Maßnahme zuzuschreiben ist und kannst nun den ROMI berechnen:

ROMI = Return / Investment (Return = Zurechenbarer Gewinn – Investitionen)

Für das Festlegen von relevanten Content Markting Kennzahlen ist der ROMI daher nicht geeignet, denn er bezieht sich auf einzelne Maßnahmen aus verschiedenen Kampagnen aus Deiner ganzheitlichen Content Marketing Strategie.

>>> Wie wäre es, wenn Du in weniger als 2 Stunden Inhalte für all Deine Social Media Kanäle könntest? Text, Audio & Video 🚀

Framework für Deine Content Marketing KPIs

Jetzt kommen wir so langsam zum Kern Deiner Content Marketing Kennzahlen. Aber vorher musst Du Dir erstmal ein Framework schaffen. Welche strategischen Ziele verfolgst Du mit Content Marketing?

  • Brand Awareness
  • Lead Generierung
  • Traffic / Reichweite
  • Expertenpositionierung
  • Kundenserviceoptimierung
  • Recruiting

Teile Deine Ziele in drei Felder ein, um die richtigen Content Marketing Kennzahlen zu finden:

  1. Markenziele
  2. Brandingziele
  3. Umsatzziele

Am besten schreibst Du diese Ziele auf und zwar in Deiner Content Marketing Strategie.

Welche KPIs sind zur Erfolgsmessung im Content Marketing geeignet?

Die Key-Performance-Indicators (KPIs) leiten sich aus Deinen definierten Zielen ab. Du kannst sie in einen direkten Zusammenhang setzen oder sie erst einmal differenziert betrachten, das hängt davon ab, wie tief Du in die Analyse der Content Marketing Erfolgsmessung einsteigen kannst. Langfristig solltest Du aber alle KPIs miteinander verbinden um das beste aus Deinem Content Marketing herauszuholen.

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

Die Liste der relevanten Kennzahlen ist nahezu endlos. Ich möchte Dir deshalb nun die wichtigsten Kennzahlen an die Hand geben, damit Du den ersten Schritt für ein Content Marketing Controlling machen kannst.

Damt das für Dich auch einen praktischen Bezug hat, zeige ich Dir anhand meiner Ziele die für mich wichtigsten Kennzahlen.

Ich möchte mit meinem Unternehmensblog organischen Traffic und Leads gewinnen. Natürlich möchte ich auch neue Kunden gewinnen und mich als Expertin im Bereich “Bloggen für Unternehmen” positionieren. Daher sind das meine Content Marketing Kennzahlen:

Meine Conent Marketing Analyse Kennzahlen

Nutzer / Unique User: zeigt mir, wie viele Menschen meinen Blog in einem bestimmten Zeitraum gelesen haben

Seiten pro Sitzung: zeigt mir, wie tief der Leser in meine Webseite geklickt hat

Sitzungsdauer: zeigt wie, wie lange ein Leser einen Blogbeitrag gelesen hat

Bouncerate: zeigt mir, wie viele Leser gleich wieder gegangen sind

Diese KPIs setze in das in Verbindung mit den Quellen, von denen meine Leser gekommen sind. So kann ich beurteilen, von welchen weiteren Content Kanälen die Leser kommen und wie sich sich dann auf meinem Blog verhalten.

Zusätzlich tracke ich auch regelmäßig meine Social Media Channels um zu wissen, wie das Engagement dort ist. Die Reichweite ist mir relativ egal, denn die entsteht durch Engagement.

Ich nutze noch weitere Kennzahlen, aber die gehen ziemlich in die Tiefe. Da muss ich wohl noch einen weiteren Blogartikel verfassen 😉

Content Marketing Controlling aufbauen

Nun sind wir fast am Ende angekommen und können uns dem Controlling unserer KPIs widmen. Damit Du Deine Content Marketing Maßnahmen regelmäßig auswerten und optimieren kannst, solltest Du ein Reporting aufstellen. Hierzu reicht es erstmal, wenn Du Deine Kennzahlen in einem festgelegten Intervall dokumentierst und auswertest. Im Idealfall machst Du das automatisch, sodass Du nur noch die Zahlen miteinander vergleichen musst.

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Blog Strategie: So bloggst Du rentabel für Dein Unternehmen

Da ist er nun, Dein Unternehmensblog. Du bist mächtig stolz, zu Recht 🎉 Und jetzt legst Du endlich los. Du schreibst Texte, postest auf Social Media und dann? Nix passiert? Könnte es vielleicht sein, dass Du keine Blog Strategie für Deinen Unternehmensblog hast? 🤨 Dachte ich mir. Warum Du unbedingt eine Blogstrategie brauchst, erkläre ich Dir in diesem Artikel.

Einen Unternehmensblog zu starten ist eine super Idee 🚀 Doch ich sehe es sehr häufig (auch bei meinen Kunden), dass eine Blog Strategie fehlt. Die meisten hören dann ganz auf zu bloggen oder sind frustriert, weil irgendwie so gar nix passiert.

Ich zeige Dir jetzt, wie Du von Deiner Zielgruppe im Netz gefunden wirst und Dich so als Experte in Deiner Branche etablierst. Immerhin möchtest Du Deine Blogleser in neue Kunden für Dich oder Dein Unternehmen verwandeln, oder? 🤨

Keine Zeit zum Lesen? Dann hör’ Dir den Blogbeitrag einfach an 🎧 (bitte auf “Inhalt laden” klicken)

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Julia · Blog Strategie

Schritt #1: Wer ist eigentlich diese ominöse Zielgruppe? 🤔

Wenn Du mal “Blog Strategie erstellen” googelst, dann wirst Du ziemlich schnell auf den Begriff “Zielgruppe” stoßen. Vermutlich muss ich Dir nicht erklären, dass Du wissen musst, wer Deine Wunschkunden sind, oder? Aber beim Schreiben vergisst man das schnell. Deshalb solltest Du Dir immer darüber bewusst sein, wer Deine Zielgruppe ist und welche Bedürfnisse sie hat.

Schritt #2: Was hat es eigentlich mit der Zielsetzung auf sich? 🏁

Du bloggst ja nich nur so zum Spaß, oder doch? Du möchtest mit der ganzen Schreiberei auch was erreichen, nämlich aus Deinen Lesern neue Kunden machen. Definiere also in Deiner Blog Strategie ganz genau, was Dein Ziel ist. Fokussiere Dich darauf und richtige auch Deine Texte darauf aus.

Schritt #3: Warum sollte ich meinen Blog in meine Marketingstrategie integrieren? 📝

Wenn Du als Freelancer arbeitest, kann es gut sein, dass Dein Blog zwar der Mittelpunkt Deiner Marketingstrategie ist, aber eben nicht das einzige Element. Arbeitest Du in einem Unternehmen, wirst Du Teil eines Marketingteams sein. Egal zu welcher Gruppe Du gehörst, die Blog Strategie darf nur ein Teil der gesamten Marketingstrategie sein. Der Blog muss zu allen anderen Elementen passen.

Schritt #4: Warum sollte ich meine Schwächen kennen? 😱

Damit Du weißt, woran Du arbeiten musst, solltest Du die Stärken und Schwächen Deines Blogs genau kennen. Nutze für Deine Blog Strategie die SWOT-Analyse und notiere Dir auch, worin Deine Chancen und Risiken bestehen. Beachte dabei auch Deine Wettbewerber. Sie können eine gute Benchmark für Deine weiteren Bloggeraktivitäten sein.

Du möchtest mit mir arbeiten? Dann fülle den Bewerbungsbogen aus 🌟 Ich melde mich bei Dir! (bitte auf “Inhalt laden” klicken)

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Schritt #5: Warum muss ich denn unbedingt einzigartig sein? 🦄

Dein Blog und Deine Marke leben vom Wiedererkennungswert. Einzigartigkeit ist essenziell, wenn es ums Onlinebusiness geht. Achte darauf, dass Du immer konsistent bleibst, bei Farben, Schreibstil und Layouts. Notiere Dir hierzu in Deiner Blog Strategie was Dich so einzigartig macht. Kopiere nie (!) Deine Konkurrenz.

Schritt #6: Warum muss ich mir Kennzahlen notieren? 📊

Nur wer lernt, wird besser. Auch beim Bloggen musst Du analytisch denken, denn Deine Zahlen geben Dir Aufschluss darüber, welche Blogartikel gut funktionieren und bei welchen es noch Optimierungspotential gibt. Definiere für Deine Blog Strategie KPIs und erstelle ein Reporting.

Schritt #7: Warum muss mein Blog eine Struktur haben? 🖼

Anhand Deines Themengebietes und Deiner Keywords gibst Du Deinem Blog Struktur. Das hilft Deinen Lesern sich zurecht zu finden und hilft Dir, den Fokus nicht zu verlieren. Vermerke also in Deiner Blog Strategie, worüber Du schreiben willst und welche Kategorien dazu passen.

>>> LESETIPP: Warum Du niemals einen SEO-Text schreiben solltest

Schritt #8: Warum brauche ich einen Redaktionsplan? ✍🏻

Damit Du als Experte wahrgenommen wirst und Deine Zielgruppe Dich auch über Google finden kann, musst Du konsistent sein. Auch beim Veröffentlichen von Beiträgen. Schreibe regelmäßig und arbeite strukturiert Deinen Redaktionsplan ab. Trage in Deine Blog Strategie auch Deine Social Media Kanäle ein, um dort auch regelmäßig zu posten.

Schritt #9: Warum muss ich die Top 3 Blogs in meiner Nische kennen? 🏆

Du lernst am besten von den Besten! Orientiere Dich an den besten drei Blogs in Deiner Nische. Kopiere sie nicht! Aber schau’ Dir an, was dort veröffentlicht wird. Vergleiche das mit Deinem Blog und optimiere Deine Inhalte und auch Deine Blog Strategie regelmäßig. Das Netz verändert sich täglich, deshalb sollte auch Dein Blog agil bleiben.

Schritt #10: Was mache ich denn nun mit all meinen Lesern? 👩🏻‍💼

Wenn Deine Blog Strategie aufgeht und Deine Zielgruppe Deine Beiträge 1.) findet und 2.) liest , ist es definitiv an der Zeit für eine eMail Strategie. Denn das Ziel Deines Blogs ist es, aus Lesern Kunden zu machen Nutze dazu ein eMail Tool wie Active Campaign, GetResponse oder Ontraport. Überlege Dir, welchen Mehrwert Du bieten kannst, damit sich Deine Leser in Deine eMail-Liste eintragen.

Schritt #11: Wie mache ich Leads zu Kunden? 👑

Die Königsdisziplin Deiner Blog Strategie ist der Transfer vom Lead zum Kunden. Nutze hierfür Leadmagneten, biete Mehrwert auf Deinen Social Networks und networke wo es geht.

Du möchtest noch mehr Input zum Thema Bloggen für Unternehmen? Dann komm’ in meine Facebook-Gruppe und profitiere von einer unglaublichen Community 🚀

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Warum Du NIEMALS einen SEO-Text schreiben solltest! [inkl. FREEBIE]

Boah! Ich bin total on fire  und möchte jetzt mal eben über SEO-Texte mit Dir sprechen! Bitte schreib’ nie, nie, nie einen SEO-Text! Argh! Puh! Jetzt ist es raus! Wunderst Du Dich, warum ich als Business Blogger Coach, die auch als SEO Consultant gearbeitet hat, Dir jetzt rät, nie einen Text nur für Google zu schreiben? Sehr gut ✅ Lass’ mich Dir erklären, warum ich Dir von SEO-Texten abrate und wie Du wirklich so schreibst, dass Dich Deine Zielgruppe auch findet .

Der perfekte SEO-Text – HUMBUG!

Als ich mich 2008 als Redakteurin selbstständig gemacht habe, wusste ich noch nicht, dass ich ein paar Jahre später hunderte SEO-Texte schreiben werde um mein Studium zu finanzieren. Das war so etwa 2010 bis 2012, als ich nächtelang da saß und Texte mit 300 Wörtern und 2% Keyworddichte geschrieben habe. Es gab ganz genaue Vorgaben, wie viele Wörter ein SEO-Text haben sollte. Ein guter SEO-Text bestand aus wenigen Elementen, ein paar Headlines und vielleicht mal ein paar Bullet-Points. That’s it  Und ich habe damals schon im Strahl gek****. Schrecklich war es! Zum Glück sind heute viele Jahre ins Land gestrichen und ich habe so viel mehr gelernt über das Schreiben. Und jetzt kann ich Dir sagen: SCHREIBE NIEMALS EINEN SEO-TEXT! ☝

Was ist eigentlich ein SEO-Text? Sch*** ist er!

Also, lass uns nochmal eines klarstellen: Ein SEO-Text ist ein Text, der NUR für Google geschrieben wird. Im Klartext: Dir ist Deine Zielgruppe beim Schreiben total egal, Dich interessiert nicht, was die Suchintention ist und Dir ist schnuppe, ob Du Deinen potentiellen Kunden helfen kannst.

Jetzt kommen wir mal zum Kern: Du sollst keinen SEO-Text schreiben, sondern:

“Suchmaschinenoptimiert mit Fokus auf die Wünsche und Bedürfnisse Deiner Zielgruppe”

Wenn Du bei Google die Suchphrase “Wie schreibe ich einen SEO-Text” eingegeben hast, bist Du hier auf meinem Blog gelandet. Super Sache, oder? Jetzt suchst Du Tipps, wie Du eben solche Texte schreiben kannst. Die liefere ich Dir nicht. Blöd, oder?

LESETIPP: Corporate Blogging: Warum nützliche Inhalte der Mittelpunkt Deiner Kommunikation sein sollten.

NEIN! Besser könnte es nicht sein, denn ich zeige Dir, wie Du einen Text so schreibst, dass nicht nur Google ihn lieben wird, sondern auch Deine Zielgruppe.

Du bist noch da? Prima , dann hast Du Bock, richtig gute Texte zu schreiben. Lass’ uns anfangen!


HINWEIS: Ich liebe Checklisten!  Du auch? Super, denn ich habe Dir eine mega-coole Checkliste zusammengestellt. Die kannst Du Dir hier runterladen:


Checkliste für richtig gute Texte

Mit dieser Checkliste für wundervolle Texte bekommst Du einen Fahrplan an die Hand, der Dich durch den Schreibprozess führt. Was Du NICHT bekommst, ist eine Anleitung zur Keywordrecherche. Hierzu gibt es (bald) einen eigenen Blogbeitrag 

Ein Text, der für Deine Zielgruppe geschrieben ist und ihr einen echten Nutzen gibt, hat 5 wichtige Benchmarks:

  • Findable (suchmaschinenfreundlich)
  • Readable (zielgruppenfreundlich)
  • Understandable (leserfreundlich)
  • Actionable (umsetzungsfreundlich)
  • Shareable (socialfreundlich 廊 hier fällt mir jetzt kein fancy Synonym ein )

EXKURS für Team-Mitglieder in Unternehmen

Du bist in einem Unternehmen verantwortlich für den Blog? Gut, dann möchte ich Dir jetzt noch ein paar wichtige Tipps an die Hand geben, wie Du Deinen Chef davon überzeugen kannst, dass SEO-Texte sch*** sind:

Schnapp Dir die Checkliste und setz’ Dich mit allen wichtigen Entscheidern an einen Tisch. Überzeuge sie mit Deinem Wissen aus diesem Blogbeitrag davon, dass ihr in Zukunft bessere Texte schreiben wollt. Wenn Du alle Verantwortlichen einbeziehst, kannst Du sicher sein, dass ihr alle an einem Strang zieht.

>>> HALT! Hast Du schon eine Content Marketing Strategie? Nein? In 10 Minuten schon! Klick’ hier!

Wenn Du für Dein Unternehmen Content Marketing betreibst, sind es sehr wahrscheinlich die Führungskräfte, die Änderungen an wichtigen Ressourcen vornehmen können. Deshalb brauchst Du ihre Unterstützung. Indem Du sie über die neuen Herausforderungen beim Schreiben informierst. Du kannst auch Lösungen vorschlagen und hast die Möglichkeit etwas zu bewirken.


Findable Content hat nichts mit SEO-Texten zu tun

Die erste Frage, die Du Dir beim Schreiben stellen musst:

Kann mein Text von meiner Zielgruppe gefunden werden? Hier kommt SEO ins Spiel. denn ohne Suchmaschinenoptimierung wird Dein Text niemals von Deiner Zielgruppe gefunden. Naja gut, vielleicht findet irgendwer irgendwo in den Tiefen des WWW mal Deinen Text. Aber wenn Du willst, dass Deine Zielgruppe vom Nutzen Deines Textes auch profitiert, dann musst Du SEO betreiben.

Konkret bedeutet das:

  • Keywordrecherche
  • Meta-Daten optimieren
  • Headlines mit h1 und h2 etc. Tags versehen
  • alt-Tags für Bilder

Das sind vier Basis-Elemente für deine suchmaschinenenfreundlichen Texte. Wenn Du noch mehr über richtig geiles SEO lesen willst, dann empfehle ich Dir den letzten Blogbeitrag von meiner wundervollen Kollegin Filiz: 5 effektive SEO Tipps für mehr Blogleser.

Welche Elemente machen Deinen Text suchmaschinenfreundlich?

Die Grundlage für einen Text, der von Google gefunden wird, ist die Keywordrecherche. Eine richtig gute Recherche beinhaltet nicht nur ein einzelnes Keyword, sondern achte auf verwandte Suchbegriffe und W-Fragen, die Deinen Text für die Zielgruppe sinnvoll und nützlich ergänzen.

Die h1 und h2 Tags sind sehr wichtig. Aber verwende immer nur eine h1. Bei WordPress ist es ohnehin meistens so, dass die Überschrift Deines Blogbeitrags automatisch die h1 ist. Verwende nun für weitere Überschriften den h2 Tag. Ich bin ein Fan von h3 und h4 Tags um meinem Text mehr Struktur zu geben.

Ein weiterer wichtiger Faktor für suchmaschinenfreundliche Texte sind die Meta-Daten; also Title und Description. Sie MÜSSEN Dein Keyword enthalten. Im Titel solltest Du das Keyword am Anfang platzieren.

Deine Bilder müssen einen alt-Tag, also einen Alternativen Tag haben, der Dein Keyword beinhaltet. So wirst Du auch bei der Google-Bildersuche gefunden.


EXTRATIPP: Füge externe und interne Links ein. Das erhöht den Mehrwert für Deinen Text noch mal enorm und der Googlebot hat noch mehr Futter 烙


Readable Content lässt die Herzen Deiner Zielgruppe höher schlagen

So jetzt geht’s ans Eingemachte! Ein klassischer SEO-Text wird zwar auch von Deiner Zielgruppe über Google gefunden, aber ihm fehlt der Mehrwert! Er ist also nicht zielgruppenfreundlich. Du musst beim Schreiben darauf achten, dass Deine Texte gut lesbar sind. Schreibe nicht zu kompliziert, achte aber auch die Sprache Deiner Zielgruppe. Wenn Du Dich beim Schreiben verstellst, wird der Text nix. 勞 Ich bin sehr direkt und so schreibe ich auch. Meine Zielgruppe muss das aushalten 浪 Wem das nicht gefällt, der passt auch nicht zu mir und dem kann ich auch nicht helfen.

Konkret bedeutet das:

  • Texte scannbar machen
  • Pyramiden-Schreibstil
  • Chunking
  • Aufzählungszeichen und Bullet-Points

Welche Elemente machen Deinen Text zielgruppenfreundlich?

Es gibt etwas, das wird Dir vielleicht erst einmal unwichtig erscheinen, ist aber extrem wichtig. Dem Internet sei dank, hat sich unser Leseverhalten geändert. Wir scannen Texte erst einmal. D.h., der Leser überfliegt Deinen Text und schaut, ob das für ihn interessant ist. Deshalb ist es wichtig, dass Du Deinem Text mit Absätzen, Überschriften, Bildern etc. eine optische Struktur gibst.

Verwende den Pyramiden-Schreibstil: das wichtigste kommt oben. In diesem Text habe ich die 5 Elemente von richtig guten Texten oben aufgelistet. Und das ist auch, worum es bei diesem Blogartikel geht.

Quelle: content marketing institute

Dieses Bild wurde mit einer eyetracking-Software aufgenommen. Du siehst hier sehr gut, wie der Leser den Text scannt. Erkennst Du die Pyramide?

In der Kürze liegt die Würze oder wie wir Online-Menschen das jetzt nennen: Chunking 廊 Halte Deine Absätze kurz. Pro Absatz nur wenige Sätze und nur wenige Absätze pro Überschrift.

Nutze Bullet Points und Aufzählungen, damit Deine Leser Informationen schnell konsumieren können.

Understandable Content stärkt Deinen Expertenstatus

Egal ob Du komplexe Themen bearbeitest oder ob es sich “um leichte Kost handelt”, Dein Text muss leserfreundlich sein. Gerade wenn Du sehr tief in Deinem Thema steckst und schon viele Jahre darüber schreibst und sprichst, kann es schnell passieren, dass Du Deine eigene komplexe Sprache entwickelt hast. Du sollst Dich beim Schreiben zwar nicht verstellen, aber Deine Zielgruppe muss Deine Texte verstehen. Wenn es Dir vielleicht etwas schwer fällt, dann nutze Tools um zu prüfen, wie lesbar Dein Text ist.

Konkret bedeutet das:

  • Content-Format wählen
  • Persona beachten
  • Kontext erzeugen
  • konsistent Schreiben
  • Mehrwert bieten

TOOL-TIPP: Ich nutze ab und zu das Tool von wortliga.de. Es gibt eine kostenlose Variante, bei der Du ein paar Abfragen pro Tag machen kannst.


Welche Elemente machen Deinen Text leserfreundlich?

Wähle das richtige Content-Format für Deinen Text. Brauchen Deine Leser eine Anleitung? Dann ist ein How-To-Text das Richtige. Willst Du etwas zeigen? Dann binde ein Video ein. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Behalte beim Schreiben immer Deine Persona im Hinterkopf. Was wünscht sie sich? Was sind ihre Ängste? Was sind ihre Ziele? Ich finde es immer ganz praktisch, mir meine Persona beim Schreiben neben die Tastatur zu legen. So vergesse ich nie, für wen ich schreibe.

Kontext is King!  Auch wenn Du denkst, Deine Leser wissen das schon: erkläre immer, worum es geht und warum Du etwas tust. Du weißt nie, welchen Background Deine Leser wirklich haben.

Bleibe beim Schreiben konsistent. Dein Schreibstil sollte sich nicht ständig verändern. Ich habe anfänglich viel experimentiert und das kannst Du hier auf dem Blog auch sehen. Die ersten Blogtexte klingen total unterschiedlich. Ich habe sogar einmal einen Text geschrieben, indem ich meine Leser mit Sie angesprochen habe ‍ Grausam! Zum Glück habe ich schnell zu meinem Stil gefunden.

Und jetzt kommt der Mehrwert!  Dein Text muss immer und mit jedem Buchstaben sinnvolle und wichtige Informationen für Deine Leser beinhalten. Kein Bla Bla, kein Gelaber! 冷 Infos, Infos, Infos!

Actionable Content macht Deine Texte wirklich nützlich

Du schreibst Deine Texte ja nicht so zum Spaß oder um Deine Trafficzahlen zu erhöhen. Falls doch, sind wir kein “perfect match” 廊 Du möchtest, dass Deine Leser hilfreiche Tipps bekommen, damit sie etwas umsetzen können und sich persönlich und fachlich weiterentwickeln. Natürlich willst Du damit auch Deinen Expertenstatus auf- und ausbauen, klar. Aber Deine Leser stehen im Mittelpunkt!

Konkret bedeutet das:

  • Call-to-Action
  • Kommentarbox
  • interne Links
  • unbekannte Begriffe definieren

Welche Elemente machen Deinen Text umsetzungsfreundlich?

Scheibe so, dass sich Deine Leser dazu ermutigt fühlen, etwas zu tun. Ein Call-to-Action hilft.

Mache es Deinen Lesern leicht, Deine Texte zu kommentieren. Eine Kommentarbox ist quasi Pflicht. Verlinke auch Dein Kontaktformular, wenn Du möchtest. So kann Deine Zielgruppe auch privat Fragen an Dich stellen.

Interne Links zu weitern Blogartikeln und nützlichen Inhalten mag nicht nur Google, sondern auch Dein Leser. Verlinke auf wertvolle und wichtige Keywords im Text.


EXTRA-TIPP: Ich nutze dazu das SEO-Tool Yoast in der Pro-Version. Das Tool schlägt Dir passende interne Links vor. Sehr nützlich!


Definiere unbekannte Begriffe zuerst, so ist es für den Leser leichter, dem Text insgesamt zu folgen.

Shareable Content sorgt für mehr kostenlose Reichweite

Menschen vertrauen Menschen und nicht Marken. Das ist die Grundlage für Empfehlungsmarketing. Und im Prinzip ist es das Gleiche mit geteilten Inhalten: wenn ein Leser Deinen Beitrag in seinem Netzwerk teilt, werden die Mitglieder seines Netzwerkes sehr wahrscheinlich denken: “Hey, wenn der XY das hilfreich findet, dann ist das vielleicht auch was für mich!” Und zack:  Dein Blogbeitrag ist on fire!

Konkret bedeutet das:

  • kontrovers sein
  • neue Ansätze finden
  • networken

Welche Elemente machen Deinen Text socialfreundlich?

Schreibe auch mal kontrovers, denn das diskutieren die Menschen gerne.

Du musst Deinen Lesern einen Grund geben, Deinen Text zu teilen. Schreibe über neue Ideen, innovative Dinge aus Deiner Branche. Egal, aber finde einen neuen Ansatz!

Wenn Du Deinen Beitrag in Deinem Netzwerk geteilt hast, bitte andere darum, das auch zu tun. Das muss Dir nicht peinlich sein! So funktioniert networken!

Und? Willst Du immer noch SEO-Texte schreiben?

Puh, das war jetzt schon ordentlich Input, oder? Konnte ich Dich davon überzeugen, dass SEO-Texte Schnee von gestern sind?  Lade Dir meine kostenlose Checkliste runter. Du kannst sie Dir beim Schreiben einfach neben die Tastatur legen. easy peasy 

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Content Marketing Strategie in nur 10 Minuten

Jede Zeit im Jahr ist die richtige Zeit für Deine perfekte Content Marketing Strategie! Ich zeige Dir, wie Du in nur 10 Minuten eine absolut rentable Content Marketing Strategie erstellst, die Du auch sofort umsetzen kannst!

Mein Ziel ist es, Unternehmen und Selbstständigen zu helfen, einen rentablen Unternehmensblog zu starten. Und die Basis ist – wie für andere Marketingaktivitäten auch – eine solide Strategie. Ich stelle immer wieder fest, dass viele meiner Kunden immer noch Hilfe bei den Grundlagen des Content Marketing benötigen. Insbesondere fehlt es vielen am Grundverständnis. Aber eigentlich ist es total easy, eine solide Content Marketing Strategie zu erstellen.

Simple & Effektiv

Meine Content Marketing Strategie könntest Du auch auf einer Serviette schreiben. Deshalb nennt man auch “Napkin Strategy”. In diesem Blogbeitrag werde ich Dir jeden Schritt des Prozesses erklären. Du kannst Dein Wissen gleich umsetzen und alles in das Content Marketing Strategie Cheat Sheet eintragen.



Die kostenlose Vorlage kannst Du einfach downloaden und direkt ausfüllen. So hast Du Dein Strategy-Paper immer parat und kannst einfach spicken. Und das beste daran: Du kannst Deine Content Marketing Strategie in nur 10 Minuten erstellen. Versprochen!

Bist Du bereit? Dann los!

Content Marketing Strategie in 10 Minuten

Stop selling. Start helping.

Zig Ziglar

Wenn es etwas gibt, worauf sich jedes Unternehmen und jeder Freelancer ab sofort fokussieren sollte, dann ist es Content Marketing. Diese Marketingform ist aus meiner Sicht das Einzige, worauf wir uns in Zukunft verlassen können. Es ist nahezu kostenlos, für jeden umsetzbar und wirkt nachhaltig und langfristig. Das eingesetzte Budget lässt sich wie bei jeder anderen Marketingmaßnahme auch per ROI umrechnen.

Eine Content Marketing Strategie hilft Dir, Dich besser auf die Inhalte zu konzentrieren, die Deine Marke schärfen und Dich oder Dein Unternehmen als Experte etablieren. So kann Dein Unternehmen wachsen und damit auch Deine Umsätze.

Lesetipp: Corporate Blogging: Warum nützliche Inhalte der Mittelpunkt Deiner Kommunikation sein sollten

Und das Beste kommt jetzt: Du brauchst keine seitenlangen Strategien zu schreiben. Mit meiner quick’n’dirty Content Marketing Strategie kannst Du in nur 10 Minuten loslegen.

Meine Devise lautet: so einfach wie möglich, so detailliert wie nötig! Genau! Ich möchte, dass Du Dich nicht verkopfst, sondern so schnell wie möglich mit der besten Content Marketing Strategie für Dein Unternehmen loslegst!

Kernfragen für Deine Content Marketing Strategie

Damit meine Napkin-Strategy für Dich auch gut funktioniert, musst Du ein paar Kernfragen beantworten.

#1 Welchen Macro Content möchte ich erstellen?

Macro Content ist die Säule (engl. content pillar) Deiner Content Marketing Strategie. Er ist quasi der Star der Show, der Protagonist des Theaterstücks. Aber halt! Das ist keine one-man-show! Der Macro Content präsentiert Deiner Zielgruppe den Mehrwert, den Du bietest.

Und weil die Basis Deiner Content Marketing so wichtig ist, muss der Macro Content immer in Langform veröffentlicht werden. Es ist aber total egal, ob Du dafür einen Blog, einen YouTube- oder einen Podcast-Channel verwendest. Hauptsache, Du arbeitest hier sauber und ordentlich.

Hast Du Dich für einen Hauptkanal entschieden, musst Du überlegen, in welchen Formaten Du publizieren möchtest. Möchtest Du klassische Blogartikel schreiben, How-to-Texte, Interviews oder Infografiken? Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

#2 Wie kann ich Makro Content in Mikro Content umwandeln

So, jetzt kommen wir zum spannenden Teil Deiner Content Marketing Strategie. Denn jetzt musst Du Dir überlegen, auf welchen sozialen Netzwerken Du mit Deiner Zielgruppe in Kontakt kommen möchtest.

Die Auswahl der Netzwerke hat Einfluss auf die Formate des Mikro Content. Denn da der Makro Content (also die Langform) die Grundlage der Strategie bildet, musst Du nun Ausschnitte davon als Mikro Content publizieren.

Hier gibt es einige Formate, die sich über die Jahre gut bewährt haben:

  • Quotes
  • Kurze Videos
  • Fallstudien
  • Linkposts

Natürlich kannst Du auch hier kreativ sein, die Möglichkeiten sind unendlich.

Wenn Du auf Instagram aktiv bist, empfehle ich Dir, Teilstücke des Makro Content als Stories oder als IGTV zu veröffentlichen.

Nun musst Du nur noch eine Redaktionsplan erstellen und Deine Mikro Inhalte sorgfältig einplanen.

Tipp: Wo kann ich meinen Mikro Content veröffentlichen?

Soll ich Instagram oder Facebook nutzen? Ist LinkedIn besser oder Facebook Gruppen?

Diese Fragen musst Du bereits bei der Erstellung Deiner Content Marketing Strategie beantworten. Hier kommt es besonders darauf an, ob Deine Zielgruppe B2B oder B2C ist und ob sie eher konservativ oder modern ist.

#3 Wie kann ich meine Content Marketing Strategie anpassen?

Wie in fast jedem Bereich Deines Unternehmens basiert auch die Content Marketing Strategie auf Feedback. Und zwar in erster Linie vom Feedback Deiner Zielgruppe, aber auch von anderen Abteilungen. Nutze das um Deine Strategie flexibel zu halten und sie an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen.

Wenn Du Deine Makro Content veröffentlicht hast, kannst Du vielleicht ab und zu mal ein oder zwei Tage warten, bis Du daraus den Mikro Content erstellst. Das Feedback Deiner Zielgruppe wird Dir helfen, noch bessere “Content-Schnipsel” zu erstellen.

Ok, jetzt haben wir eine solide Strategie entwickelt. Machen wir uns die weitere Arbeit!

Hast Du Dir schon das Content Marketing Strategie Cheat Sheet heruntergeladen? Nein? Dann los! Schnapp’ Dir einen Stift und mach’ Dich an die Arbeit!



Die einfache Content Marketing Strategie

Wir konzentrieren uns jetzt erst einmal auf die Makro und Mikro Kanäle. Hier gilt: einfach halten! Konzentriere Dich auf einen Kanal, maximal zwei! Verliere nie das Ziel aus den Augen! Deine Content Marketing Strategie soll Dir wertvolle Leads und neue Kunden bringen! Es geht nicht darum, überall present zu sein! Überlege Dir, wo es sich lohnt und wo sich Deine Zielgruppe aufhält!

Wenn YouTube Dein Makro Kanal ist, dann kannst Du Snippets der Videos auf Instagram, Facebook oder LinkedIn posten.

That`s it! Und schon hast Du aus einem Video Content für mindestens eine Woche produziert.

Merke: Du musst nicht überall sein! Insbesondere wenn Du als Freelancer alles alleine machen musst. Fokussiere Dich! Nutze Deine Energie und Deine Zeit nur für die wichtigen sozialen Netzwerke und poste nur dort, wo Du auch einen Nutzen siehst!

Ich empfehle Dir, zwei oder drei Mikro Kanäle zu wählen. Ich nutze Facebook Gruppen als Community Arbeit, Instagram und LinkedIn als Branding Kanäle. Das wars, mehr Zeit habe ich nicht und sehe sonst auch keinen Nutzen.

Ausnahme: Ich nutze Pinterest als Traffic Kanal. Hier ist aber eine ganz eigene Strategie nötig.

#4 Wie möchte ich mit meiner Zielgruppe kommunizieren?

Bei der Erstellung von Mikro Content solltest Du immer im Hinterkopf behalten, dass Deine Zielgruppe ein “take away” möchte. Sie will von Dir nicht bespaßt werden, sondern sie möchte etwas von Dir lernen.

Gehe immer respektvoll mit Deiner Community um, auch wenn es um kritische Kommentare geht. Deine Zielgruppe ist Gold wert!

#5 Wie kann ich den Erfolg meiner Content Marketing Strategie messen?

Stelle Dir die Frage, welche Kennzahlen wären Dir wichtig, wenn Du noch nie Content veröffentlich hättest?

Was möchtest Du erreichen? Mehr Traffic? Mehr Leads? Mehr Sales?

Na da sind Deine Kennzahlen!


EXTRA: Wie kann ich Makro Content benutzen um meine Strategie auf das nächste Level zu bringen?

Eigentlich solltest Du Dir diese Frage erst stellen, wenn Du Deine KPIs erfüllt hast. Aber manchmal ist es gut, einen Blick in die Zukunft zu werfen: Was kannst Du also tun, um mit Deiner Content Marketing Strategie noch weiter zu wachsen?

Eine gute Möglichkeit mit Content Marketing weiter zu wachsen sind Kooperationen mit anderen Bloggern und Unternehmen. Influencer Marketing ist hier das Stichwort. Versuche in andere Podcast oder Newsletter zu kommen, schreibe Gastbeträge oder sei Gast auf anderen YouTube-Kanälen.

Werde aktiv und schreibe Deine Ideen auf. Entweder auf Papier oder Du nutzt ein Tool wie Trello (das liebe ich 💛).


Na? Hast Du es geschafft in nur 10 Minuten Deine Content Marketing Strategie zu erstellen? Du wirst sehen, wenn Du fokussiert daran arbeitest und dran bleibst, wirst Du schnell Erfolge verbuchen können.

Hoffentlich konnte ich Dir helfen?! Lass es mich wissen!

Du willst noch mehr Content Marketing Wissen? Komm’ in meine großartige Facebook-Gruppe! Hier tauschen sich Content Marketing Verantwortliche und Selbstständige über SEO, Content, eMail Marketing und mehr aus.

Gerne unterstütze ich Dich im Weiteren Content Marketing Prozess. Schreibe mir einfach eine eMail, wenn ich Dir helfen soll!



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Content Marketing: Warum Sie künftig auf bezahlte Werbung verzichten sollten

Frühjahr 2020: der Covid19-Virus – besser bekannt als Corona – hat dafür gesorgt, dass die Weltwirtschaft ein Stück weit eingeschränkt ist. Vielleicht haben Sie sich in Ihrem Unternehmen auch die Frage gestellt: Wie geht es jetzt weiter? Setzen wir weiterhin Budget für bezahlte Werbung ein? Wenn Sie diese Frage mit “nein” beantwortet haben, sind Sie auf dem besten Weg Content Marketing zu betreiben. In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, wie Sie durch Content Marketing langfristig Ihr Werbebudget drastisch senken und gleichzeitig stetig organischen Traffic auf Ihrer Webseite verzeichnen können.

Wie vertrauenswürdig kann Content Marketing sein?

Content Marketing kostet auch Geld, das ist klar. Aber es geht vor allem darum, Ihr Marketingbudget zum aktuellen Zeitpunkt so einzusetzen, dass Sie auch nach Jahren vielen ein Ergebnis verzeichnen können.

Lesetipp: Corporate Blogging: Warum nützliche Inhalte der Mittelpunkt Ihrer Kommunikation sein sollten

Wenn Sie einmal die aktuellen Trends des täglichen Lebens betrachten, werden Sie merken, dass es viel um Themen wie “nachhaltig Leben”, “plastikfrei Leben” oder “vegane Ernährung” geht. Menschen, die sich mit diesen Themen beschäftigen, tun das, weil Sie die Welt, wie sie ist, verbessern möchten. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass Menschen ein immer größeres Bewusstsein für verschiedene Dinge entwickeln; auch für Werbung.

Unternehmen sollten deshalb ihre Strategie rund um bezahlte Werbung überdenken und überlegen, wie sie vertrauenswürdiges Content Marketing betreiben können. Denn der Wertewandel der Gesellschaft wird sich über kurz oder lang auch auf das Werbekonsumverhalten auswirken.

Denken Sie mal ein paar Jahre zurück. Nicht viel, nur etwa ins Jahr 2014. Damals konnten Unternehmen problemlos Werbung schalten; der potentielle Kunde erkannte es nicht als solche. Advertorials waren Gang und Gäbe, Google-Ads wurden kaum bemerkt.

Und heute, im Jahr 2020? Facebook-User fühlen sich zunehmend von Werbeanzeigen gestört und klicken sie weg. Sie möchten in ihrem privaten Umfeld nicht mehr gestört werden und “Hau-drauf-Werbung” hat kaum mehr Chancen. Wenn Sie als Unternehmen weiterhin mit ihren Kunden in Kontakt kommen möchten, dann müssen Sie einen neuen, einen besseren Weg finden. Und dieser Weg führt über Content Marketing.

Content Marketing trifft die Bedürfnisse

Denken Sie sich in die Krise: Corona stellt die Welt auf den Kopf. Geschäfte müssen schließen, Menschen dürfen ihre Häuser nur noch in Ausnahmefällen für wichtige Einkäufe oder für den Weg zur Arbeit verlassen. Was bedeutet das?

Wir Menschen hatten auf einmal ganz andere Bedürfnisse. Von einer Sekunde auf die andere änderte sich unser Leben und wir mussten umdenken. Und Unternehmen mussten das auch.

Ein Beispiel: Unternehmen aus der Reisebranche, die bisher ihr Budget nur in bezahlte Werbung gesteckt haben, standen plötzlich vor einem großen Problem. Reisen wurden storniert, Buchungen blieben aus, Werbebudget wurde eingefroren und die gesamte Marketingstrategie stand still.

Was wäre gewesen, wenn diese Unternehmen schon viel früher auf Content Marketing gesetzt hätten und damit keinen Cent für Werbeanzeigen hätten ausgeben müssen? Die Umsätze wären zwar auch dann eingebrochen, aber das Marketing hätte weiterlaufen können. Man hätte darüber nachgedacht, welche Themen jetzt für die Kunden interessant sein könnten und hätte neue, wertvolle Inhalte für die Webseite produziert.

Wertvolle Inhalte für den Kunden

Doch hätte das funktioniert? Wie betreibt man denn Content Marketing? Es gibt viele Definitionen, aber ich beschreibe es gerne so:

“Beim Content Marketing geht es darum, Kunden mit wertvollen und hilfreichen Inhalten auf der Webseite oder dem Blog anzusprechen. Dabei setzt man nicht darauf, den Kunden über bezahlte Werbung anzusprechen, sondern darauf, vom Kunden gefunden zu werden”.

Der große Vorteil am Content Marketing: wenn der Kunde auf das Produkt stößt, dann tut er das aus eigenem Antrieb, denn er hatte eine Suchintention. Er wurde also nicht in seinem privaten Umfeld – zum Beispiel in seinem Fachebookfeed – durch Werbung angesprochen, sondern hat einen echten “need”.

Ein Beispiel: es ist Erkältungszeit. Sie vertreiben ein klassisches Erkältungsbad und möchten natürlich die kalte Jahreszeit nutzen, um mehr Produkte zu verkaufen. Sie würden jetzt vielleicht verstärkt Budget für klassische Werbung einsetzen und zusätzlich Geld in Werbeanzeigen bei Facebook investieren. Der Streuverlust bei diesen Maßnahmen ist enorm hoch, denn wie können Sie wissen, welcher User, dem die Werbung gerade angezeigt wird, auch wirklich krank ist? Natürlich können Sie Retargeting betreiben, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein User aus eigenen Antrieb Ihre Webseite besucht, ist relativ gering. Retargeting allein ist also keine Option.

Hier kommt Content Marketing ins Spiel. Der erste Schritt ist die klassische Keyword-Recherche, die sie sicherlich gemeinsam mit Ihrem SEO-Team machen werden. Sie identifizieren wichtige Suchbegriffe rund um die Erkältungszeit. Diese können sein:

  • Erkältungsmittel (5.400 Suchanfragen/mtl.)
  • Erkältungssymptome (6.600 Suchanfragen/mtl.)
  • Hausmittel bei Erkältung (4.400 Suchanfragen/mtl.)

Dies ist nur ein kleiner Auszug der Suchanfragen, die in User MIT Intention hat. Jemand, der Google nach Hausmitteln bei Erkältung durchsucht, wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Bedarf an einem Erkältungsbad haben; also an Ihrem Produkt.

Content Marketing mit Fokus auf Ihr Produkt

Haben Sie alle wichtigen Suchbegriffe identifiziert, kommt der zweite Schritt im Content Marketing: sie produzieren hilfreiche und wertvolle Inhalte für Ihre Zielgruppe mit Fokus auf Ihr Produkt. Dabei achten Sie auf eine hohe Qualität, ausreichend Information und natürlich weisen Sie an geeigneter Stelle auf Ihre Produkte hin; immerhin handelt es sich beim Content Marketing auch im Werbung.

Denken Sie daran: Sie müssen eine Geschichte erzählen, sich in den Nutzer und seine Bedürfnisse hineinversetzen.

Lesetipp: Storytelling Marketing

Haben Sie alle Artikel fertig geschrieben, überlegen Sie sich einige sinnvolle organische Social Media Kampagnen, kooperieren mit passenden Bloggern und befeuern Ihre E-Mail-Liste. An dieser Stelle macht es sicherlich Sinn noch einmal über Retargeting-Maßnahmen nachzudenken. Und für alle diese Maßnahmen müssen – abgesehen von Personalkosten und ein paar wenigen Euros für Tools – kein Geld ausgeben.

Und das Beste daran: Sie müssen diese Inhalte nicht jedes Jahr neu erstellen, denn wenn Sie bereits am Beginn Ihrer Content Marketing Maßnahmen auf eine ausgezeichnete Qualität achten, werden Sie über viele Jahre organischen Traffic erzeugen.

Content Marketing in nur 6 Schritten

Natürlich ist dieses Beispiel beliebig auf verschiedene Branchen anwendbar. Meinen Kunden empfehle ich stets ein 6-Schritte-System um mit einem Unternehmensblog rentables Content Marketing zu betreiben. Diese sechs Schritte beinhalten u.a. neben der Strategie, auch wichtige Aspekte der Suchmaschinenoptimierung, eine Schreibschule und eine Lead-Strategie.

Wenn Sie wissen möchten, ob Content Marketing auch für Ihr Unternehmen wertvoll ist, dann kontaktieren Sie mich ganz unkompliziert über das Kontaktformular.

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Storytelling im Marketing: So überzeugst Du Deine Kunden

Wusstest Du, dass eine Geschichte 22 Mal eher im Gedächtnis von Menschen hängen bleibt als harte Fakten? Das belegt sogar eine Studie. Ich werde Dir in diesem Blogartikel erklären, warum das richtige Storytelling im Marketing dafür sorgt, dass Du Deine Kunden von Deinem Produkt oder Deiner Dienstleistung überzeugst.

Worüber soll ich beim Storytelling im Marketing sprechen?

Die einfachste Frage, die man sich stellen muss, wenn man Storytelling im Marketing verwenden möchte ist: “Worüber sollen wir reden?”. Klingt simpel, ist aber eine echte Herausforderung.

Chris Brogan, Keynote Speaker und Bestsellerautor, schrieb einen Blogartikel mit dem Titel “Your Customers Are Always the Story”. Klingt erstmal einleuchtend, ist aber sowas von falsch. Leider. Wären Deine Kunden Deine Geschichte, würdest Du niemals einen Fokus finden, eine Blog Nische finden oder Dich irgendwie als Brand etablieren können. Du definierst die Kunden, die Du erreichen willst und erzählst ihnen dann Deine Geschichte.

Du kannst das ungefähr mit einem Theaterstück, einem Film oder einer Oper vergleichen: das Publikum kauft sich eine Karte und MÖCHTE sich das Stück oder den Film anschauen. Es ist nicht so, dass alle Schauspieler, Akteure oder Opernsänger fremde Leute auf der Straße ansprechen und ihnen dann etwas vorsingen.

Deine Kunden sind Dein Publikum

Deine Kunden sind nicht die Hauptakteure, die Dein Storytelling im Marketing beeinflussen. Vielmehr musst Du Deine Kunden mitnehmen auf eine Reise, Deine ganz persönliche Heldenreise. Am Ende möchte sich Dein Kunde mit Deiner Geschichte identifizieren, sich inspiriert fühlen und sich für Dich und Dein Produkt / Deine Dienstleistung entscheiden.

Solltest Du jetzt Deine potentiellen Kunden in den Mittelpunkt Deiner Geschichte stellen? Ein klares ja! Das klingt verwirrend? Ich möchte das erklären:

Der Hauptakteur Deines Storytelling im Marketing ist Deine Persona. Nicht die echten potentiellen Kunden, sondern Deine definierte Marketing-Persona. Solltest Du diese noch nicht definiert haben, empfehle ich Dir folgen Artikel: Buyer Persona: Die komplette Anleitung, um sie zu erstellen und zu verwenden

Storytelling im Marketing hat nur ein Ziel:

Eine überzeugende und emotionale Geschichte um Deine Brand zu kreieren.

Die Heldenreise Deiner Kunden

Damit das Storytelling im Marketing auch klappt, kannst Du Dich am Prinzip der Heldenreise orientieren. Das hilft Dir dabei, Deine potentiellen Kunden an die Hand zu nehmen und sie durch eine persönliche Geschichte zu führen.

Die Heldenreise ist ein sehr wirkungsvolles Mittel beim Storytelling im Marketing. Mit 11 einfachen Schritten führst Du Deine potentiellen Kunden durch Deine Geschichte. Und damit das Ganze für Dich etwas eingängiger wird, möchte ich Dir die Heldenreise am Beispiel von Herr der Ringe erklären. Damit Du das Beispiel dann auf Dein Business übertragen kannst, werde ich die Heldenreise von Frodo auf ein fiktives Unternehmen aus der realen Welt übertragen:

Unsere Persona, weiblich, 30 Jahre, ist gerade schwanger. Erstes Kind, Schwangerschaftswoche 16. Ihre Schwangerschaft ist jetzt offiziell. Nennen wir unsere Persona Frida (passt ganz gut zu Frodo). – Du führst einen Online-Shop für Babysachen. Lange bist Du noch nicht auf dem Markt und gerade dabei, Deine Brand aufzubauen. Dir fehlt es noch an organischen Traffic und an Bekanntheit. Du kämpfst gegen große Player wie windeln.de oder babymarkt.de an. Aber Du hast ein gutes Konzept, denn Deine Mitarbeiter sind weitestgehend Eltern. Du hast einen Unternehmensblog, dieser wird von einer Mutter geleitet. Die Redakteure sind freie Mitarbeiter, ebenfalls alle Eltern.

Ausgangssituation der Heldenreise: die heile Welt

Frodo lebt fröhlich und gemütlich in seinem Dorf. Nichts stört ihn, er ist total zufrieden. Man nennt das auch “die heile Welt”.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Frida sitzt abends vor dem Fernseher. Ihr Mann arbeitet noch. Sie trinkt gemütlich einen Tee. Im Fernsehen läuft ihre Lieblingsserie und sie genießt die Ruhe am Feierabend.

Schritt 1 – Der Ruf zum Abenteuer

Frodo erhält von Gandalf die Aufgabe den Ring zu zerstören.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Auf einmal spürt sie ein Blubbern im Bauch. Ist das die erste Bewegung ihres Kindes? Sie streichelt über ihren Bauch und lächelt. Bald wird sie Mutter sein, das erfüllt sie schon jetzt mit Liebe und Freude. Sie schaut sich im Wohnzimmer um. Hm… Nichts sieht aus, als würde hier in ein paar Monaten ein Baby leben. Keine Wiege, keine Decken. Kleidung hat sie auch noch nicht. Das Kinderzimmer ist noch eine Rumpelkammer. Das Baby braucht ein Bettchen, einen Kinderwagen, einen Kindersitz für das Auto.

Schritt 3 – Die Weigerung

Frodo weigert sich, sein Dorf zu verlassen. Er hat Angst und Zweifel.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Frida zückt ihr Handy, googelt “Baby Erstausstattung” und beginnt zu lesen. Sie klickt die erste Liste an, die finden kann. Dort steht, sie braucht mindestens 10 Bodies, 5 Stumpfhosen. Sie soll auf jeden Fall darauf achten, immer nur Bio-Baumwolle zu kaufen. Und beim Kinderwagen muss sie vorher genau wissen, welche Wege sie begehen wird: Stadt, Wald, Kies, Kopfsteinpflaster. Frida ist verwirrt. Sie möchte doch nur wissen, was sie alles für ihr Baby kaufen soll. Die Informationen sind ihr zu viel. Sie legt das Handy weg.

Schritt 3 – Der Aufbruch / Begegnung mit dem Mentor

Gandalf stellt Frodo seine Wegbegleiter vor.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Am nächsten Abend sitzt Frida wieder vor dem Fernseher. Sie schaut sich eine Vorabend-Serie an und surft dabei auf ihrem Handy im Netz. Das Übliche: ein bisschen News auf Google lesen, ein bisschen checken, was die Freunde so auf Instagram machen und natürlich checkt sie Facebook. Sie scrollt durch ihren Newsfeed und bleibt an einem Beitrag hängen. Der Text spricht sie sehr an: “Das erste Mal Mama werden ist echt schwer. So viele Fragen, so viel Ungewisses. Aber was wäre, wenn Du aus erster Hand – von Mamas für Mamas – erfahren würdest, wie Du Dich am Besten auf Deinen süßen Schatz vorbereiten kannst?”. Das Bild dazu ist sehr emotional und Frida klickt den Beitrag an.

Schritt 4 – Die erste Schwelle

Frodo uns eine Wegbegleiter treten ihre Reise an.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Frida liest den Blogbeitrag: eine 4-fache Mutter erzählt, wie sie sich gefühlt hat, als die das erste Mal schwanger war. Sie beschreibt, wie ängstlich sie war, wie unwissend und wie schwer es ihr gefallen ist, die richtigen Informationen zu bekommen. Frida fühlt sich gleich angesprochen, denn auch sie hat nach wie vor keine Ahnung und weiß nicht, wo ihr der Kopf steht. Sie liest den Blogbeitrag bis zum Ende und findet dort ein E-Mail-Formular. Sie kann ihre E-Mail-Adresse hinterlassen und würde im Gegenzug dann eine Liste für die Baby-Erstausstattung erhalten. Von einer Mama geschrieben. Von der Mama, die auch den Blogbeitrag verfasst hat. Frida zögert.

Schritt 5 – Prüfungen, Feinde und Aliens

Frodo und seine Wegbegleiter stehen dem Balrog gegenüber, der Gandalf mit sich in die Grube zieht.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Frida weiß nicht, ob sie ihre E-Mail-Adresse wirklich hinterlassen soll. Immerhin quillt ihr Postfach sowieso schon über. Täglich erreichen sie Werbemails und irgendwelche Newsletter, die sie ohnehin nicht liest. Sie verlässt den Blog und kehrt zu Facebook zurück.

Schritt 6 – Vordringen in die tiefste Höhle

Frodo erkennt die Kraft des Rings und zieht alleine mit Sam weiter.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Frida verbringt das Wochenende alleine, denn ihr Mann ist auf Geschäftsreise. Wieder liegt sie abends gemütlich vor dem Fernseher. Das Programm ist eher langweilig, also surft sie wieder mit ihrem Handy im Internet. Sie checkt ihre Mails und auch Instagram. Noch schnell Facebook checken und dann wollte sie ins Bett gehen, sie ist schon sehr müde. Während sie durch ihren Newsfeed scrollt, bleibt sie an einem Beitrag hängen: “5 Mütter über den Kauf ihres ersten Kinderwagen und was sie heute anders machen würden”. Frida ist interessiert, denn das Thema Baby-Erstausstattung hängt wie das Damocles-Schwert über ihr. Das Bild findet sie auch ansprechend, also klickt sie auf den Beitrag.

Schritt 7 – Der Leidensweg

Gollum lockt Frodo weg von Sam zu Shelobs Ebene, aber Sam rettet ihn.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Frida liest gespannt den Beitrag. Die fünf Mütter erscheinen ihr sympathisch und ihre Ratschläge findet Frida sehr hilfreich. Sie fühlt sich abermals sehr angesprochen und verstanden mit allen ihren Problemen und Ängsten. Etwa nach der Hälfte des Beitrags sieht sie ein Formular. Frida wird gefragt, ob sie ihre E-Mail-Adresse hinterlassen möchte um dafür die Liste für die Baby-Erstausstattung von Mamas für Mamas zu bekommen. Frida füllt das Formular nicht aus, sondern scrollt weiter. Im letzen Absatz berichtet eine Mutter, die aus Fridas Nachbarstadt kommt. Sie beschreibt, wie verwirrt sie war, als sie im Laden stand und mit ihrem Mann den Kinderwagen aussuchen wollte. Die Verkäuferin war völlig überfordert, denn sie musste sieben Paare nahezu gleichzeitig beraten.

Schritt 8 – Die höchste Prüfung

Frodo ist von der Macht des Rings korrumpiert und will ihn nicht länger zerstören.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Frida ist begeistert von den Tipps, die sie von den fünf Müttern erhalten hat. Sie ist gerade dabei die Webseite zu verlassen, als ein Pop-up aufgeht. “Von Mamas für Mamas: keine Sorgen, keine Ängste. Wir Mamas beraten Dich rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit, Baby und Kleinkind. Möchtest Du unseren Newsletter abonnieren?” Frida überlegt nicht mehr lange und gibt ihre E-Mail-Adresse ein. Sie möchte mehr Informationen.

Schritt 9 – Der Weg zurück

Gollum beißt Frodos Ring den Finger ab und springt danach in den Tod.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Frida kehrt zurück zu ihrem Facebook-Feed. Sie scrollt weiter und checkt, was ihre Freunde so posten. Sie denkt über den Blogartikel nach. Er hat ihr gut gefallen, die Informationen waren super. Sie würde gerne mehr lesen. Aber will sie wirklich einen Newsletter erhalten? Wollte sie schon wieder ihre E-Mail-Adresse für vermeintliche Werbezwecke hinterlassen? Naja, sie muss ihre E-Mail-Adresse ja nicht bestätigen. Sie kann es einfach ignorieren. Frida surft weiter auf Facebook und geht dann ins Bett.

Schritt 10 – Die Auferstehung

Sauron ist besiegt, Frodo und Sam sind mit ihren Wegbegleitern wieder vereint.

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Am nächsten Morgen genießt Frida noch die ersten Sonnenstrahlen im Bett. Sie hat sich einen Kaffee gemacht und kuschelt sich noch mal unter ihre warme Decke. Seit sie schwanger ist, kommt sie morgens so schlecht aus dem Bett. Sie ist müde und ihr ist immer noch regelmäßig sehr übel. Frida checkt ihre Mails und stolpert über einen Betreff: “Bitte bestätige Deine E-Mail-Adresse”. Die Mail will sie schon löschen, denn das ist bestimmt der Newsletter, für den sie sich gestern eingetragen hat. Aber da liest sie einen Teil des ersten Satzes: “Dir ist morgens immer noch übel, Du bist ständig müde und weißt….” Frida findet das interessant und öffnet die Mail: “…nicht, was dagegen hilft? Bestätige jetzt Deine E-Mail-Adresse und Du bekommst von uns regelmäßig Tipps von Mamas für Mamas. Du willst noch mehr? Dann fülle einfach das kleine Formular auf unserer Webseite aus.” Frida klickt auf den Link zum bestätigen und gelangt auf die Webseite mit dem Formular.

Schritt 11: Die Heimkehr

Traumatisiert verlässt Frodo Mittelerde und lebt mit den Elfen in Gray Haves

Übertragen auf Dein Storytelling im Marketing kann das so aussehen:

Frida liest die Fragen des Formular: “Wann ist Dein errechneter Geburtstermin?” “Wirst Du zum ersten Mal Mutter?” “Kennst Du schon das Geschlecht?”. Sie beantwortet die Fragen und drückt auf senden.

Ziele von Storytelling im Marketing

Puh, das war jetzt ziemlich viel Input, oder? Ja, ich gebe zu, ich neige zu Ausschweifungen. Aber ich hoffe, Du konntest erkennen, welchen Weg Deine potentiellen Kunden durchlaufen und durch welchen Jungle Du sie führen musst. Beim Storytelling im Marketing geht es nicht um das Verkaufen. NEIN! Es geht um das Schaffen von Vertrauen in Dich und Deine Brand. Deine potentiellen Kunden müssen Dich kennen lernen und Dir vertrauen. Nur so kommst Du an den heiligen Gral: die E-Mail-Adresse. Genau, die E-Mail-Adresse ist das, was Du willst.

Klar kannst Du einfach Hau-Drauf-Werbeanzeigen schalten und versuchen, den Menschen da draußen Deine Produkte zu verkaufen. Das klappt bestimmt auch. Aber Du brauchst immer mehr Werbebudget. Ja, meine fingierte Heldenreise beinhaltet auch bezahlte Werbung. Die Blogbeiträge, die unserer Persona im Facebook-Feed angezeigt wurden, sind bezahlte Werbung. Wir haben mit den Pixel von Facebook bearbeitet um Frida nach ihrem ersten Besuch auf unserer Webseite erneut anzusprechen. Das nennt man übrigens einen Content Marketing Funnel.

VIDEO-TIPP: Content Marketing Storytelling Secrets

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Erfolgreiches Storytelling im Marketing

Der Hauptgrund, warum Frida in unserem Beispiel nach einigen Kontaktpunkten doch ihre E-Mail-Adresse hinterlassen hat ist, dass sie Dir vertraut. Du verfügst über spezielles Fachwissen und mit diesem Fachwissen sorgst Du für ein differenziertes Erlebnis für Deine Kunden. Du hebst Dich von der Masse ab, Du hast eine große Idee, für die Du brennst. Und Du weißt, was Deine Zielgruppe wirklich will, Du hast Dich in sie hineinversetzt, Du kennst ihre Sorgen, Ängste und Nöte.

Und all dieses Fachwissen, all Deine Leidenschaft packst Du in einen Unternehmensblog. Er ist das zentrale Element der Kontaktpunkte mit Deinen potentiellen Kunden. Hier schaffst Du Vertrauen und zeigst, was Deine Expertise ist. Du gibst gerade so viel kostenlosen Input, damit Deine potentiellen Kunden Dir Vertrauen und Dein Produkt oder Deine Dienstleitung kaufen.

Du willst noch mehr wissen? Dann schreib mir eine Mail, oder buche ein 1:1 Power-Coaching.

 


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Content Marketing: Beispiele für richtig gute Corporate Blogs

Ich möchte Dir heute drei wirklich tolle Beispiele für kreatives Content Marketing vorstellen. Ich habe mir drei Branchen rausgesucht: Handwerk, Steuerwesen und eCommerce. Drei total unterschiedliche Branchen, die allerdings alle wirklich gute Corporate Blogs haben und tolles Content Marketing betreiben. Lass’ Dich also inspirieren.

Content Marketing oder Unternehmensblog?

Wenn wir uns heute die drei Content Marketing Beispiele anschauen, dann sprechen wir nicht von einer Marketing Kampagne. Wir sprechen von einer umfassenden Unternehmensstrategie, einem strategisch aufgebauten Unternehmensblog und einzelnen Content Marketing Maßnahmen. Du solltest Dir nämlich darüber im Klaren sein, dass es Content Marketing nicht als isoliertes Werbeelement gibt, sondern nur eingebettet in Deine gesamte Unternehmensstrategie.

Kurz gefasst kann man sagen:

  1. Unternehmensstrategie
  2. Kommunikationsstrategie
  3. Marketingstrategie
  4. Corporate Blog Strategie
  5. Content Marketing Strategie

Content Marketing: Beispiele aus drei Branchen

Wenn Du also endlich bei Deiner Content Marketing Strategie angekommen bist, dann kannst Du Dich einmal in Deiner Branche umschauen. Was macht die Konkurrenz? Was wird da genau kommuniziert? Welche Content Marketing Beispiele sind wirklich gut, welche nicht?

Beginnen wir aber erst einmal bei Deiner Branche: es ist völlig egal, ob Du Autoreifen oder Diamanten verkaufst, Content Marketing wird Dir immer helfen, neue Kunden zu bekommen. Sogar die Mitglieder und Vorsitzende des Deutschen Fleischerhandwerks haben sich Anfang November 2019 mit dem Thema Content Marketing auseinander gesetzt. “Ihr seid zu leise“, kritisierte Digitalberater Sven Giebler die Teilnehmer des Herbstseminars der Fleischerjunioren im nordhessischen Zella.”

Picken wir uns also mal ein drei Branchen heraus und suchen uns die besten Content Marketing Beispiele.

Content Marketing Beispiele: Handwerk

Wir wohnen mittlerweile auf dem Land. Da ist vieles anders: die Kühe muhen lauter, die Berge sind höher und wenn man was braucht, dann hat man einen Guy. Den Autoreifen-Guy, den Schreiner-Guy, den Gärtner-Guy usw. Ein Handwerker kann es sich hier nicht leisten, schlechte Arbeit zu machen oder Dich über den Tisch zu ziehen.

In der Großstadt sieht die Sache aber schon anders aus: es gibt zahlreiche Handwerker, die auch im Internet bewertet werden. Aber es bleibt meistens eine anonyme Sache. Also suchen wir Rat bei Freunden und fragen, ob sie einen Schreiner-Guy haben, der einen neuen Kleiderschrank bauen kann (und ja: Handwerk ist wieder total im Kommen, der Möbel-Schwede muss sich da warm anziehen). Blöd nur, wenn auch unsere Freunde keinen Schreiner-Guy haben. So muss man sich also auf die Suche machen und das tut man im Internet.

Und jetzt kommen wir zu unseren Beispielen. Man sitzt also da und googelt einen Schreiner-Guy im Netz. Man findet einige Plattformen, die Handwerkerleistungen zum Discounter-Preis anbieten. Kann man machen, ist aber wie Socken zu Weihnachten schenken… Was wäre jetzt, wenn man auf einmal ein super YouTube-Video, einen ausführlichen Blogbeitrag oder vielleicht sogar einen ganzen Blog von einem Schreiner in der Nähe finden würde? Würde das nicht Vertrauen schaffen? Und genau da sind wir beim Thema Content Marketing: es schafft Vertrauen und Vertrauen schafft Kundschaft.

Hornbach: Dein Content Marketing Vorbild im Handwerk

Du denkst jetzt bestimmt, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank habe, wenn ich Dir jetzt sage, dass Hornbach DAS Vorbild für Content Marketing im Handwerk ist. Mag sein, aber: thik big! Hornbach macht genau das, worauf es ankommt: Vertrauen schaffen durch Wissen. Der Blog zeigt den Kunden, was alles möglich ist und welche Materialien sie dazu benötigen. Und genau das kann und sollte jeder Handwerksbetrieb tun. Zeige, was Du kannst. Und dazu musst Du nicht gleich auf allen Kanälen präsent sein. Ein kleiner Blog, ein Insta-Channel und ein paar Pinterest Boards reichen schon um zu zeigen was Du kannst. Noch eine Prise SEO für Deinen Blog und zack! fertig ist Dein ganz persönliches Content Marketing.

Quelle: Hornbach Blog

Johannes Rathmann: das Praxisbeispiel

Du glaubst mir nicht, dass auch ein kleines Handwerksunternehmen mit Content Marketing Erfolg haben kann? Dann schau Dir mal die Holztisch Manufaktur an. Der Typ ist der Wahnsinn: gelernter Tischler, Unternehmensgründer und Instagram-Nutzer. Als @johannes_rathmann nutzt er Instagram als Plattform für seine Arbeiten und um sich selbst ein Gesicht zu geben. Das macht ihn nahbar, sympathisch und gleichzeitig schafft es Vertrauen. Zudem nutzt er YouTube um dort Ratgeber-Videos zu posten, die auch auf seinem Blog erscheinen. Und wer es ganz eilig hat, der kann Johannes auch über seine Webseite eine WhatsApp-Nachricht schreiben.

Content Marketing Beispiele: Steuernwesen

Du siehst schon: das Handwerk hat beim Thema Content Marketing recht einfach. Zeige was Du machst, erkläre Deinen Kunden, was Du machst und schaffe so Vertrauen. Aber auch vermeintlich trockene Themen, können Spaß machen. Ich bin ja früher mal Steuerfachangestellte gewesen. Ja, wirklich 🙂 Und damals hätte ich mir nie vorstellen können, dass Steuern ein Thema sein könne, das Spaß macht. Aber da kannte ich Carina Heckmann noch nicht.

Als Steuerberaterin betreut sich nicht nur KMUs, sondern hat einen eingenen Blog, einen Insta-Channel und eine tolle Facebook-Community. Sie hat mich auch bereits beraten und ist natürlich auch fachlich 100% fit! Sie hat geschafft, aus dem langweiligen Thema “Steuern” etwas wirklich cooles zu machen.

Carina Heckmann Content Marketing Beispiele
Auszug aus Carinas Insta-Seite

Auf ihrem Blog beantwortet Carina alle wichtigen Fragen rund um das Thema Buchhaltung & Steuerwesen. In diesem Bereich ist Content Marketing eigentlich ziemlich einfach: erstelle einen Blog, schreibe Fachartikel und mische noch ein bisschen SEO darunter. Ein Insta-Channel sorgt für Nahbarkeit, ein Pinterest-Profil bringt Dir Traffic auf den Blog.

Content Marketing Beispiele: eCommere

Der eCommerce-Bereich bietet unglaublich viel Potential für gutes Content Marketing. Als ich 2017 schwanger wurde, habe ich – passenderweise – für den Online-Shop babyartikel.de gearbeitet. Dort war ich für den Corporate Blog und die Social Media Kanäle zuständig. Ganz egal was Dein Online-Shop verkauft, Du bauchst einen Corporate Blog. Punkt. Du hast so viele tolle Möglichkeiten, Deine Produkte vorzustellen und eine treue Community aufzubauen. Das neue Design finde ich zwar nicht so ansprechend, aber die Inhalte sind immer noch prima!

Blog von babyartikel.de

Der Corporate Blog ist wie folgt aufgebaut:

  1. Fachartikel von Mamas für Mamas mit SEO-Optimierung
  2. Produkttests von Mamas für Mamas (SEO-Optimierung nach Bedarf)
  3. Fachartikel von Hebammen und Experten
  4. reine SEO-Beiträge
Sichtbarkeitsverlauf Sistrix

Die Sichtbarkeit des Corporate Blogs war recht durchwachsen, aber ansteigend. Leider nur bis zu einem Tief im Jahr 2013. Ich habe in der Zeit von August 2016 bis September 2017 dort gearbeitet und viele Content Marketing Maßnahmen umgesetzt. Angefangen von einem kompletten Content-Audit, über eine SEO-Strategie bis hin zur Umsetzung aller Maßnahmen. Und man sieht: die Erfolge sind nachhaltig.

Natürlich wurden die Blogbeiträge auch verschiedene Social Media Kanäle geteilt: Facebook-Seite, Insta-Channel, YouTube und Pinterest. Der Erfolg von babyartikel.de ist natürlich absolut nicht ausschließlich meinen Maßnahmen geschuldet. Vielmehr ist es ein Zusammenspiel von allen Abteilungen und einer ausgeklügelten übergreifenden Strategie.

Content Marketing für Dich

Deine Branche war nicht dabei? Egal! Denn Content Marketing funktioniert für alle Branchen. Es kommt nur darauf an, welche Inhalte Du kommunizieren möchtest. Du möchtest mehr über Corporate Blogs und Content Marketing für Unternehmen und Selbstständige erfahren? Dann komm’ in meine Facebook-Gruppe:

blokademie.de – Die Community für Business Blogger mit Julia Schürer

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GASTBEITRAG: ONLINE BUSINESS STARTER KURS

Du willst dich selbstständig machen, doch dir ist noch so vieles unklar?

Du hast dich auf hunderten Websites informiert, aber du hast das Gefühl dir fehlen immer noch Informationen? Du kannst für dich einfach keine klare Struktur erkennen?

Du machst dir Sorgen, wie du Kunden finden sollst? Du weißt nicht, wie Kunden dich finden können?

Sichtbarkeit ist dir ein Fremdwort.

Wenn du an Buchhaltung und Steuern denkst, bekommst du ein Beklemmungsgefühl?

Dann bist du hier genau richtig!

WAS WÄRE WENN, …

… du die passende Struktur an die Hand bekommst mit allen Informationen, die du zum Start in deine Selbstständigkeit benötigst?
… du wissen würdest, wie du dich sichtbar machen kannst und auch noch herausfindest, wo deine Kunden sind?
… wenn du deine Angst & Sorgen im Bezug auf Buchhaltung & Steuern verlieren würdest?

Das ist alles kein Hexenwerk!

Im Online Business Starter Kurs nimmt Jessica dich an die Hand und führt dich zu deiner erfolgreichen Gründung.

 Jessica Knackstedt:

Zwillingsmutter & Unternehmerin

Im Juni 2017 sind ihre Zwillinge geboren. Zu Beginn des Jahres 2019 hatte sie die Absage der Krippe erhalten. VEREINBARKEIT klingt immer so schön, doch in der Praxis sieht es oft ganz anders aus.

Für sie war es der Moment sich nach Alternativen umzuschauen.
Und so hat sie begonnen ihr eigenes Business aufzubauen, zu Hause, bei ihren Kindern.

Und das kannst du auch! Du musst nur wissen wie. Sie hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Frauen einen Weg aufzuzeigen ihre Vereinbarkeit selbst zu gestalten.

WAS WIRST DU IN IHREM ONLINE BUSINESS STARTER KURS LERNEN?

Schritt 1 – Basics

Bevor du in die Selbstständigkeit starten kannst, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden

  • Businessname & Branding
  • Geschäftliches Konto & E-Mail
  • Zielgruppe, Wunschkunde & Mission

Schritt 2 – Formalitäten

Wann musst du welche Erledigung wo vornehmen?

  • Gesellschaftsform & Anmeldung
  • steuerlicher Erfassungsbogen
  • Gründerzuschuss & Businessplan

Schritt 3 – Versicherungen

Schütze deine Arbeitskraft, deine Rente & dein Unternehmen

  • Krankenversicherung & Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Rentenversicherung
  • Unternehmensversicherung

Schritt 4 – Arbeiten im Home Office

Welche  Vorraussetzungen braucht es für ein erfolgreiches Arbeiten im Home Office

  • Arbeitsplatz einrichten
  • Arbeitsorganisation
  • Weiterbildung

Schritt 5 – Sichtbarkeit

Wie du dich am besten wo sichtbar machst und wie du deine Kunden findest.

  • Website & Social Media
  • Werbung
  • SEO

Schritt 6 – Preise

Lerne von Viola – die Betriebswirtin, deinen Preis zu kalulieren, damit du von deinen Einnahmen auch leben kannst.

  • Haushaltsrechnung
  • Preiskalkulation
  • Rabatte

Schritt 7 – Kunde von Anfang bis Ende

Vom ersten bis zum letzten Kundenkontakt

  • deine Kundenreise
  • Bewerbung
  • Kundenpflege

Schritt 8 – Rechtliches

Dr. jur. Ronald Kandelhard geht mit dir alle rechtlichen Themen zum Start deiner Selbstständigkeit durch

  • Grundlagen der Existenzgründung
  • rechtssichere Website
  • Verträge & AGB

Schritt 9 – Steuern & Buchhaltung

Die Steuerberaterin Carina Heckmann erläutert die Basisinformationen.

  • Grundsätze der ordentlichen  Buchführung
  • Umsatzsteuer
  • Jahresabschluss

BONUS #1 – Live Gruppen Feedback mit mir

(WERT: 450,- €)

Jessica wird an 3 gemeinsamen Gruppenterminen für deine Fragen zur Verfügung stehen.

BONUS #2 – Q&A mit Dr. jur. Ronald Kandelhard

(WERT: 300,- €)

Der Anwalt wird dir in einem Termin alle Fragen rund um die rechtlichen Themen beantworten.

BONUS #3 – Businessplanvorlage

(WERT: 100,- €)

Du erhältst einen Musterbusinessplan, diesen musst du nur noch mit deinen Inhalten befüllen.

BONUS #4 – Private Facebookgruppe

(WERT: 270 €)

Du wirst mit anderen Kursteilnehmern eine private Facebookgruppe haben. In dieser Faceboogruppe werde ich ebenfalls dabei sein und dir neben Impulsen auch gerne Feedback geben.

BONUS bei Einmalzahlung – Auftragsverarbeitungsvertrag

(WERT: 79,- €)

Du erhältst deine Vorlage von easycontracts.de GRATIS dazu

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN:

Wann startet der Kurs und wann endet er?

Mein Kurs beginnt jetzt und endet nie! Es handelt sich hier nämlich um einen Online-Kurs zum Selbstlernen und du kannst ganz alleine bestimmen, wann du startest und wann du mit dem Kurs fertig bist.

Wie lange habe ich Zugriff zum Kurs?

Nachdem du dich für meinen Kurs angemeldet hast, hast du zeitlich unbeschränkten Zugriff zu sämtlichen Kursinhalten.

Wie werden die Inhalte freigeschaltet?

Schritt 1-4 werden mit dem Kauf freigeschaltet, die Schritte 5-9 inkl. Boni werden nach 14 Tagen freigeschaltet. Mir ist es besonders wichtig, dass du dich ausführlich mit den Inhalten beschäftigst, daher gibt es eine Schranke.

Gibt es Rabatte?

Ja, wenn du in Elternzeit bist.
Melde dich dazu bitte bei mit unter kontakt@jessica-knackstedt.de

Ist der Kurs auch für Österreicher und Schweizer?

Nur bedingt. Einige rechtliche Einheiten sind nur für Deutschland ausgerichtet. Aus diesem Grund gibt es für euch einen Rabattcode. Bitte wendet euch an kontakt@jessica-knackstedt.de

Kann ich die Module auch einzeln kaufen?

Ja, es wird in der Zeit vom 08.11.-10.11. die einmalige Chance geben, die Module auch einzeln zu erwerben.
Alle Details kannst du hier finden.

Du hast weitere Fragen?

Schreib mir gern eine Frage unter kontakt@jessica-knackstedt.de

ZUM KURS ANMELDEN: Hier geht’s lang

Dein Rabattcode lautet: blokademie20

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Warum Backlinks Deinen Unternehmensblog nach vorne bringen

Ein Backlink ist ein eingehender Link auf Deine Webseite von einer anderen Webseite. Bevor die ganze Sache mit den Suchmaschinen aufkam, wurden Backlinks benutzt, um im Web zu navigieren. Heute sind Backlinks für Google ein Signal, um zu erkennen, wie gut und wie wichtig eine Webseite ist. Aber Achtung: viele Backlinks bedeuten nicht gleich ein gutes Ranking. Früher konnte man Backlinks kaufen, es gab tausende Agenturen, die sich darauf spezialisiert hatten. Heute geht bei externen Links auf die eigene Seite um Qualität statt Quantität. In diesem Blogbeitrag erkläre ich Dir, wie Du Backlinks für Deinen Unternehmensblog nutzen kannst und wie Du damit für ein besseres Google Ranking sorgst.

Wie wertvoll sind Backlinks?

Wie gut Dein Unternehmensblog von Google gerankt wird, hängt von vielen Faktoren ab. Backlinks sind aber ein wichtiges Indiz für die Qualität Deiner Webseite. Aber eines gleich vorweg: Wenn Du jetzt anfängst, nur noch externe Links aufzubauen und Deinen Content und vor allem Deinen potentiellen Kunden (also den Leser Deines Blogs) zu vernachlässigen, wirst Du damit keinen Erfolg haben. Backlinks müssen in die gesamte Strategie Deines Blogs eingearbeitet werden. Richtig, nicht nur in die SEO-Strategie! Hierbei geht es für Dich als Business Blogger um viel mehr: es geht um Kommunikation mit Dienstleistern und Deinen Kunden.

Lesetipp: Warum nützliche Inhalte der Mittelpunkt Deiner Kommunikation sein müssen

Ein Rückblick auf die Geschichte der externen Links

Als ich im Jahr 2011 zu ersten Mal eine Online Marketing Agentur betreten habe (damals noch als Freelancer-Werkstudent), sah die SEO-Welt noch anders aus: Keywords immer am Anfang, Textlänge 300 Wörter, Keyword-Dichte 3%. Neben dem Schreiben von SEO-Texten und dem Consulting gehörte zu meinen Aufgaben auch der Aufbau von Backlinks für Kunden. Und wie habe ich das gemacht? Achtung, jetzt wird es lustig:

Ich habe verschiedene Profile in Foren angelegt. Dann habe ich passende Beiträge gesucht, bei denen sich ein Backlink für einen Kunden gelohnt hat. Nach etwa acht bis zehn Kommentaren habe ich dann einen Backlink gesetzt. Geil, oder? Das hat damals echt funktioniert.

Ebenfalls sehr beliebt waren auch sogenannte Artikelverzeichnisse und Linkfarmen. Beides im Prinzip eine Anhäufung von Links zu Webseiten.

Und dann kam der 24.04.2012, ein schwarzer Tag für so viele SEOs. Das Penguin-Update von Google wurde über Nacht ausgerollt. Und was passierte? Es wurden unzählige Webseiten, die zu viele, schlechte und bezahlte Backlinks aufgebaut hatten, wurden abgestraft. Und in der Agentur war Hochbetrieb. Was konnte man tun? Man schrieb die Leute an, bat um Löschung der Backlinks und drohte damit, die Domain abstrafen zu lassen. Wenn das alles nichts geholfen hat, konnte man mit den Google Disavow Tool externe Links entwerten lassen.

Das Ende vom Lied waren SEOs, die bis tief in die Nacht Backlink-Analysen erstellten und diese dann mit dem Tool entwertet haben. Agenturen, die sich darauf spezialisiert waren, Backlinks zu verkaufen, mussten sich neu orientieren. Ende der Geschichte.

Backlinks in der Unternehmenskommunikation

Lass’ uns jetzt mal über den Aufbau externer Links für Deinen Unternehmensblog sprechen. Die ganze Sache läuft anders als bei “normalen Bloggern”. Du solltest Dir genau überlegen, wie Du Backlinks aufbauen möchtest und wie Du sie in die gesamte Unternehmenskommunikation einbinden kannst.

Schritt 1: Wer ist der passende Partner für externe Links?

Als Business Blogger solltest Du Dir überlegen, wer einen Link auf Deine Webseite setzen sollte: Dienstleister, Lieferanten, Influencer? Prüfe genau, ob die Webseiten als Linkgeber geeignet sind. Das machst Du am besten, indem Du prüfst, ob die anderen Webseiten themenrelevant sind und ob sie von Google als hochwertig eingestuft werden.

Schritt 2: follow oder nofollow?

Welches Link-Attribut der Linkgeber setzt, kannst Du nur insofern beeinflussen, als dass Du ihn bittest, ein bestimmtes Attribut zu setzen. Grundsätzlich darf ein externer Link nur dann mit follow ausgezeichnet werden, wenn er “redaktioneller Natur” Natur ist.

Lesetipp: Was bedeutet NoFollow?

Schritt 3: In welchem Kontext soll der Link stehen?

Als Unternehmensblogger ist es wichtig, dass Du nur Backlinks bekommst, die für Deinen Kunden auch nützlich sind. Es bringt Dir also nichts, wenn Du als Virtuelle Assistentin einen Backlink von einem Möbelhaus bekommst.

Backlinks und ihr Anchor Text

Wenn Du jetzt weißt, wer auf Deinen Unternehmensblog verlinken soll, Du die Backlinks kostenlos bekommst und geklärt hast, welches Attribut verwendet wird, muss noch die Frage nach dem Anchor Text geklärt werden.

Einfach gesagt ein ein Anchor Text der Linktext, der dann meistens auch irgendwie farblich hervorgehoben wird. Neben dem Usability-Aspekt, hat der Linktext (oder auch “Verweistext”) auch eine wichtige Bedeutung für Google und damit für Dein Webseite-Ranking.

Mehr zum Thema Linktexte gibt es auf dem Blog von SEO Trainee.

Externe Links & SEO

Jetzt kommen wir zum wichtigsten Teil der externen Links: ihre Bedeutung für SEO und das Ranking Deines Unternehmensblogs. Wie schon erwähnt, gibt es viele Ranking-Kriterien für Google, die Anzahl der Backlinks spielt schon eine große Rolle. Einfach gesagt:

Wenn eine Webseite eine andere Webseite verlinkt, ist das für Google wie eine Empfehlung.

Viele Backlinks bedeuten nicht gleich, dass man ein gutes Ranking erzielt. Weniger ist mehr!

Google ist im Stande Spam-Links zu identifizieren und wertet eine Webseite ab. Im schlimmsten Fall fliegt man ganz aus dem Index und dann wird es problematisch. Eine Google-Penalty (eine Strafe) wieder loszuwerden erfordert Zeit und Geld. Beides wirkt sich am Ende auf Deinen Gewinn aus.

Cross-Links als Alternative

Eine schöne Alternative sind die Cross-Links. Hierbei verlinken sich zwei oder mehr Webseiten gegenseitig. Damit unterstützt man sich gegenseitig und das sorgt für ein besseres Ranking. So könnten zum Beispiel zwei Virtuelle Assistenten sich gegenseitig in einem Blogbeitrag verlinken.

Quellen:
https://de.ryte.com/wiki/Backlink -> Abruf: 30.10.2019
https://de.ryte.com/wiki/Anchor_Text -> Abruf: 30.10.2019
https://moz.com/blog/category/link-building#Section1A -> Abruf:30.10.2019
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SEO Check-Liste gratis zum Download

Du willst eine SEO Check-Liste für Deinen Businessblog? Du möchtest endlich von Deinen Traumkunden über Google gefunden werden? Perfekt! Hier kommt die ultimative Checkliste für Deine organische Reichweite. Aber vergiss’ nicht: SEO ist kein Sprint, sondern ein Marathon, für den man sehr lange trainieren muss. Von nichts kommt nichts und schon gar nicht von jetzt auf gleich 🙂 Also legen wir los!

SEO Check-Liste zum Abhaken

Wenn Du Deinen Businessblog neu aufsetzen möchtest oder endlich an die Optimierung gehen willst, ist eine SEO Check-Liste ziemlich hilfreich. Du solltest aber Bedenken, dass eine perfekt optimierte Webseite nicht alles ist, auch Deine Blogposts müssen wirklich gut sein.

Lesetipp: Warum sich kein Mensch für Deinen Blog interessiert [inkl. kostenlosem Freebie für SEO-freundliche Texte]

SEO-freundliche URL erstellen

Wenn Du einen neuen Blogbeitrag erstellst, achte darauf, dass Du eine “sprechende” URL hast. Dass bedeutet, dass die Keywords in der URL vorkommen sollten. So wissen Google und Deine Leser gleich, worum es in Deinem Beitrag geht.

Keywords recherchieren und integrieren

Damit Du an dem Punkt “seo-freundliche URL” auf der SEO-Check-Liste einen Haken machen kannst, musst Du vorher wissen, welche Keywords für Dein Thema relevant sind. Recherchiere die wichtigsten Suchbegriffe und Synonyme, baue sie sinnvoll in den Text ein und integriere W-Fragen, die zum Thema passen.

Aussagekräftige Snippets erstellen

Damit Google Dich besser rankt und auch der potentielle Leser sofort weiß, was ihn bei Deinem Blogpost erwartet, solltest Du aussagekräftige Meta-Daten erstellen. Snippets sind ein wichtiger Punkt auf Deiner SEO-Check-Liste, achte daher bei Title und Description darauf, dass das Keyword enthalten ist und teste die Anzeige in den SERPs mit einem Tool.

Suchintenter Content

Du bist auf diesem Beitrag gelandet, weil Du bei Google vielleicht nach “SEO-Check-Liste” gesucht hast. Und schwups, ich liefere Dir einen passenden Beitrag. Das nennt man “Suchintention”. Du solltest deshalb in erster Linie für Deine Kunden schreiben, denn Du möchtest mit Deinem Business schließlich neue Leads und Kunden generieren. Deshalb solltest Du Dir beim Schreiben immer vor Augen halten, dass Deine Zielgruppe echte Menschen mit echten Problemen sind und nicht die Suchmaschine.

Auf die Länge kommt es (doch) an

Qualität vor Quantität ist die Devise – SEO-Check-Liste hin oder her. Allerdings müssen Deine Blogposts schon eine gewisse Länge haben, denn Google mag zu kurzen Content nur in bestimmten Fällen. Achte beim Schreiben darauf, den Text sinnvoll zu Gliedern und ihn scannbar für den Leser zu machen.

Hierarchische Überschriften

Auch wenn es Dich immer gern verleitet: Überschriften sind nicht dazu da, den Text “hübsch” zu machen. Eine Headline ist ein SEO-Element und muss auch entsprechend genutzt werden. Möchtest Du Deinen visuell gestalten, nutze Fettschrift oder vergrößere die Schrift mittels eines HMTL-Codes.

Nutze Deine eigenen Inhalte für interne Links

Verlinke relevante Beiträge von Deinem Businessblog in Deinen Blogposts. Achte dabei auf den richtigen Ankertext und baue nur so viele Links ein, wie nötig. Scheue Dich nicht davor, auch externe Links zu setzen, Google liebt das.

Checke Deinen Blog auf Duplicate Content

Du hast kürzlich von http auf https umgestellt? Dann solltest Du dringend prüfen, ob die URLs korrekt weitergeleitet werden. Google hasst Duplicate Content. Das bedeutet nicht, dass Du nicht verschiedene Beiträge zu ähnlichen Themen schreiben kannst. Ich habe zum Beispiel bereits einen ähnlichen Beitrag zum Thema “SEO-Check-Liste für Blogbeiträge“.

Optimiere Deine Medien

Bilder und Videos sollten nach Möglichkeit extern eingebunden werden, zum Beispiel über eine Subdomain oder als externer Link (wie zum Beispiel bei YouTube). Wenn Du Bilder direkt in Dein Backend hochladen willst, achte vorher darauf, diese mit einem geeigneten Tool zu verkleinern.

Erhöhe die Verweildauer

Google mag es, wenn Deine Leser lange auf Deiner Webseite verweilen und sich durchklicken. Sorge also mit geeigneten Elementen dafür, dass Deine Leser lange bleiben. Du bist ja nun auch schon eine Weile hier auf meinem Blog und möchtest vielleicht nach dem ganzen Input hier noch die SEO-Check-Liste zum download haben, oder? Siehst Du, ich habe es geschafft, dass Du eine hohe Verweildauer hast 🙂

Regelmäßigkeit ist King

Du musst regelmäßg bloggen. Ja ich weiß, wenn man ein eigenes Business und vielleicht noch Familie hat (ich bin ja selber Mama), dann hat man echt wenig Zeit. Aber hin und wieder musst Du Dir Deine SEO-Check-Liste schnappen und eine Nachtschicht einlegen. Es lohnt sich 🙂

Das wichtigste zuerst

Google mag es gar nicht, wenn Deine Blogposts mit BlaBla beginnen. Achte deshalb darauf, dass wichtige Inhalte “above the fold” stehen.

Technisches SEO

Sorge mittels eines Webentwicklers oder einem passenden Plugin dafür, dass die Technik Deines Blogs gut aufgestellt ist. Eine langsame Webseite kostet Dich Rankings und damit echte Kunden.

SEO-Check-Liste für Pros

Du möchtest noch mehr SEO-Wissen für Deinen Unternehmensblog? Dann lade Dir jetzt meine SEO-Check-Liste runter und sorge mit der richtigen Optimierung für bessere Rankings und mehr Kunden.

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Corporate Blogging: Warum nützliche Inhalte der Mittelpunkt Deiner Kommunikation sein sollten

Stell’ Dir mal vor, Deine Kunden würden Dein Marketing lieben? Sie würden sich freuen, Inhalte von Dir zu bekommen. Was wäre, wenn sie Deine Videos bis zum Ende konsumieren würden, wenn sie Deine Mails öffnen und Deine Webseite regelmäßig besuchen würden? Genau das kannst Du mit Corporate Blogging erreichen: Deine Kunden werden Deine Inhalte lieben und damit auch Dein Produkt / Deine Dienstleistung.

Zukunftsweisende Kommunikation

Mit jeder Minute verliert das traditionelle Marketing an Bedeutung und vor allem an Effektivität. Wer heute ein vorausschauendes Marketing aufbauen möchte, der setzt auf Corporate Blogging und damit auf eine zukunftsweisende Kommunikation mit dem Kunden. Dabei ist ein Unternehmensblog ein unerlässliches Instrument im Marketing-Mix. Doch was ist ein Businessblog eigentlich? In diesem Blogpost möchte ich die Grundlagen des Corporate Blogging erklären.

Corporate Blogging ist ein strategischer Ansatz im Marketing. Er zielt darauf ab, kontinuierlich wertvolle und relevante Inhalte zu verbreiten. Dabei ist das Zielpublikum klar definiert, denn letztendlich soll ein Coporate Blog profitables Kundenhandeln fördern.

Weniger pitchen, mehr liefern

Im klassischen Marketing werden Produkte oder Dienstleistungen meistens sehr direkt (und nicht selten sehr laut) dem potentiellen Kunden präsentiert. Ich würde das auch als “Gießkannenprinzip” bezeichnen. Ein gutes Beispiel ist TV-Werbung. Der Werbetreibende hat überhaupt keinen Einfluss darauf, wer seinen TV-Spot sieht. Ob ich Interesse an dem Produkt habe oder nicht ist egal, mir wird der Spot ausgespielt. Anders ist es beim Corporate Blogging, denn hier werden Produkte oder Dienstleistungen mittels nützlicher und relevanter Inhalte an eine interessierte Zielgruppe ausgespielt. Das wichtigste Ziel ist die Lösung der Probleme.

Leading Brands nutzen Corporate Blogging

Das Content Marketing Institute untersucht jedes Jahr die Corporate Blogging und Content Marketing Aktivitäten verschiedener Brands. Auch 2019 kam das CMI zu dem Ergebnis, dass die “überwiegende Mehrheit der Brands Corporate Blogging und Content Marketing einsetzt”. Zu den führenden Brands, die auf Content Marketing und Business Blogging setzen gehören u.a. P&G, Microsoft, Cisco Systems und John Deere.

Aber Corporate Blogging ist auch für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Einzelunternehmer ein wertvolles Mittel zur Leadgenerierung. Warum? Weil es effektiv und nachhaltig funktioniert.

Corporate Blogging ist nicht nur für die Kunden wichtig, sondern auch für das gesamte Betriebsergebnis. Es spart langfristig Kosten.

3 Gründe für Corporate Blogging

Sicher kommt häufig die Frage auf, warum ein Unternehmen oder ein Einzelunternehmer überhaupt einen Blog betreiben sollte. Hier sind die drei besten Gründe für einen Unternehmensblog:

  1. Corporate Blogging erhöht langfristig die Verkaufszahlen
  2. Mit einem Unternehmensblog lassen sich Kosten einsparen
  3. Wer für sein Unternehmen bloggt, der erhöht auch die Loyalität der Kunden und sorgt dadurch für “bessere Kunden”

Content ist die Zukunft des Marketing

Wer einen Business Blog pflegt, der muss vor allem auf hochwertigen Content Wert legen. Neben einem klar definierten Ziel müssen die Inhalte vor allem für den Kunden/Nutzer relevant sein.

Definition: Corporate Blogging ist ein Marketinginstrument, zum Erstellen und Verteilen von relevanten und wertvollen Inhalten, um ein klar definiertes und verstandenes Zielpublikum anzuziehen, zu gewinnen und anzusprechen – mit dem Ziel, profitables Kundenhandeln zu fördern.

Ein ausgeklügelte Content Strategie geht über alle Kanäle (Online, Print, POS, Social usw.) und nutzt alle Phasen des Kaufprozesses. Die Strategien reichen von einer aufmerksamskeitsorientierten bis hin zu einer Kundenbindungsstrategie.

Unternehmensblog = Werbung?

Ein Blog von Unternehmen für Kunden ist keinesfalls mit Werbung gleichzusetzen. Auf einem Unternehmensblogs geht es viel smarter zu! Der Erfolg ist nämlich der zufriedene Kunde. Oder anders gesagt:

Der Erfolg eines Corporate Blogs ist dann gegeben, wenn mehr Produkte oder Dienstleistungen verkauft werden.

Wenn man einmal bedenkt, mit wie viel Müll man täglich zugespamt wird, ist es doch sehr erholsam, wenn Marken Produkte oder Dienstleistungen “nativ” an den Mann / die Frau bringen wollen, oder?

Und genau hier liegt der Unterschied zwischen klassischer Werbung und Corporate Blogging bzw. Content Marketing: die gelieferten Informationen sind so smart verpackt, dass sie als angenehme Marketingbotschaften vom (potentiellen) Kunden wahrgenommen werden.

Kein Blog ohne Content

Wer von seinen Kunden als Experte wahrgenommen werden möchte, der kommt um gute Inhalte nicht herum. Deshalb bist Du auch auf meinem Blog gelandet, oder?

Doch kann der Content noch so gut und kreativ sein, wenn Corporate Blogging als isoliertes Marketinginstrument betrachtet wird, stellt sich der Erfolg nicht ein. Ein Unternehmensblog und das zugehörige Content Marketing müssen in die gesamte Marketingstrategie eingebunden sein.

Gute Inhalte sind Teil von verschiedenen Marketing-Formen:

  • Social Media Marketing: Bevor Du eine Social Media Strategie erstellst, brauchst Du eine Corporate Blogging Strategie
  • SEO: die Kollegen aus der SEO-Abteilung helfen Dir bestimmte Suchbegriffe zu finden und zu priorisieren
  • Pressearbeit: Die PR-Abteilung kennt die wichtigen Themen und hilft bei der passgenauen Ansprache der Kunden
  • PPC: arbeitet das Unternehmen mit Pay Per Click Advertising muss dahinter Content stehen
  • Inbound Marketing: Content ist der Schlüssel wenn es darum geht Traffic und Leads zu generieren

Und so helfe ich Dir

Wenn Du bereit bist und wirklich Lust hast einen erfolgreichen Unternehmensblog aufzubauen, dann bleib’ dran. Ich erkläre Dir, was Du bei der Erstellung eines Businessblogs beachten musst und welche Stolperfallen Du vermeiden kannst.

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Warum sich kein Mensch für Deinen Blog interessiert

Du gibst Dir mit Deinem Blog so viel Mühe? Du investierst Zeit und Geld? Aber niemand liest Deinen Blog? Tja, dann machst Du einen essentiellen Fehler: Du hast keine SEO Checkliste. In diesem Blogpost erkläre ich Dir, was Du tun musst, um von Google gefunden zu werden und warum Du unbedingt Deinen Content mit der SEO Checkliste optimieren musst.

So, Du möchtest also einen neuen Blogbeitrag schreiben. Deine Leserschaft ist noch nicht so groß, dass sie von allein oder durch Deinen Newsletter auf Dich aufmerksam wird. Deine Klickzahlen aus den sozialen Medien sind noch überschaubar, also brauchst Du wohl irgendeine Strategie um endlich Traffic auf Deinen Blog zu bringen. Bis dahin sind wir uns einig, oder? 🙂

Ich verrate Dir jetzt mal ein Geheimnis: ich schreibe jeden meiner Blogbeiträge nach dem gleichen Prinzip.

Recherche – Content – Technik – Seeding

Wenn Du diese 4 Schritte beim erstellen Deiner Blogposts beachtest, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Aber fangen wir mal Schritt 1 an.

Step 1: Recherche

Du hast ein Thema im Kopf und möchtest einen Blogbeitrag dazu schreiben. Dann solltest Du zuerst auf Keyword-Recherche gehen. Welches Keyword wird zu Deinem Thema gesucht? Passt es in Deine Nische? Passt es zu Deinem USP? Wie hoch ist die Konkurrenz und das Suchvolumen? Die Keyword-Recherche ist die Basis für Step 1. Aber bitte versteife Dich nicht auf das Keyword. Phrasen und alternative Schreibweisen sind auch ok und Google liebt die Abwechslung. Achte darauf, das Keyword sinnvoll einzubauen. Auch die Suchintention Deiner potentiellen Leser solltest Du kennen und in Deinen Text einbauen. Recherchiere auch, welche Themen noch zum Keyword passen und schreibe holistisch. Ein kleiner Check Deiner Konkurrenz schadet auch nicht.

Step 2: Content erstellen

Überlege Dir einen klickstarken Titel. Nichts ist schlimmer als eine langweilige Headline. Achte beim Schreiben auf die richtige Länge des Textes. Du solltest so ausführlich wie möglich und so kurz wie nötig schreiben. Baue Zwischenüberschriften ein und achte darauf, dass sie hierarchisch angeordnet sind. Verlinke intern auf Deine eigenen Beiträge und extern auf weiterführende Quellen. Versuche Deinen Text mit Elementen zu strukturieren, damit sich Deine Leser besser zurecht finden. Strukturelemente und Bilder werten Deinen Text optisch auf. Vergiss nicht am Ende einen Call-to-Action einzubauen.

Step 3: Technik

Nun wird es etwas komplizierter, aber auch der technische Teil gehört zur SEO Checkliste. Wenn Du mit WordPress schreibst, kannst Du die URLs seo-freundlich bearbeiten. Auch die Snippets sollten aussagekräftig sein und zum klicken anregen. Achte auf “above the fold” und auf das “structured data markup“. Eine geringe Ladezeit und eine mobile Optimierung sind besonders google-freundlich. Zuletzt solltest Du prüfen, ob Deine Webseite mit dem richtigen Statuscode erreichbar ist.

Step 4: Seeding

Nun hast Du Deinen Text geschrieben, hast in hübsch gemacht und wartest auf Leser. Jetzt muss ich Dich enttäuschen, denn das war noch nicht alles. Auf meiner SEO Checkliste findest Du im 4 Schritt eine Anleitung, wie Du Deinen Blogpost via Social Media richtig seedest.

Meine ultimative SEO Checkliste kannst Du hier downloaden.

Teile Deine Erfahrungen mit der Erstellung von seo-freundlichen Texten in den Kommentaren. Hast Du Fragen zu meiner SEO Checkliste? Dann schreibe mir einfach eine Mail.

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Warum Du eine Blog Nische finden musst

Ich rede gar nicht lange um den heißen Brei herum: Du musst eine Blog Nische finden, wenn Du einen erfolgreichen Blog starten willst. Punkt. Keine Diskussion. Wenn Du über Kraut und Rüben bloggen willst, dann kannst Du das tun, aber Du wirst keinen Erfolg damit haben. Ich erkläre Dir in diesem Blogpost, warum Du eine Blog Nische finden musst und wie das funktioniert.

Vom Thema zur Blog Nische

Vielleicht hast Du schon einen Blog zu einem bestimmten Thema. Vielleicht überlegst Du aber auch gerade, ob sich ein Blog heute überhaupt noch lohnt. Egal: in beiden Fällen musst Du für Deinen Blog eine Nische finden. Und das tust Du von “groß nach klein”.

Im Herbst 2014 habe ich mir gedacht, ich könnte ja mal Foodblogger werden. Gesagt, getan: mit WordPress einen Blog aufgesetzt und erstmal alles, was ich so gekocht habe fotografiert und verbloggt. Aber mal ganz ehrlich:

Das ist wie Socken zu Weihnachten schenken: Kann man machen, ist aber scheiße.

Um für Deinen Blog eine Nische zu finden, musst Du Dich vom Thema sehr spezifisch nach unten Arbeiten. Bleiben wir mal bei meinem Blog. Mein Thema war also Foodblog. Vielleicht ist Dein Thema Reisen, Mode oder Beauty. Wenn Du weißt, in welchem Themenbereich Du Dich bewegen kannst (weil Du darin Experte bist -> dazu komme ich später), dann ist es an der Zeit sich zu überlegen, welche Kategorie passt.

Es ist nämlich so: je stärker Deine Blog Nische ist, desto glaubwürdiger bist Du! Und je glaubwürdiger Du bist, desto mehr wirst Du von Deiner Zielgruppe als Experte wahrgenommen.

Warum Du eine Blog Nische finden musst

Bevor ich Dir eine kurze Anleitung gebe, wie Du Deine Blog Nische finden kannst, möchte ich Dir erklären, warum das so wichtig ist.

Deine Zielgruppe will einen Experten

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wenn Du im Internet eine Information zu einem bestimmten Thema suchst, dann hättest Du die Antwort doch gern von jemandem, der aufgrund seines Fachwissens ein Experte auf seinem Gebiet ist, oder?

Sagen wir mal, Du möchtest mit Deinem Kleinkind verreisen. Und nun bist Du auf der Suche nach hilfreichen Tipps rund um das Thema reisen mit Kleinkind.

Wem glaubst Du mehr: einem Blogger, der über das Thema Reisen im allgemeinen schreibt oder einer Mutter, die mit ihrem Kind schon viel gereist ist.

Ich vermute, Du wählst Option 2, oder? Ich würde es tun.

Was ich damit sagen will: Blogge nur über Themen, mit denen Du Dich wirklich auskennst! Es wird Dir am Ende nichts bringen, wenn Du nur über Themen schreibst, die ein hohes Suchvolumen haben oder die gerade angesagt sind.

Nur wenn Du wirklich Ahnung hast, dann solltest Du über ein Thema bloggen! Deine Zielgruppe wird Dich als Experten wahrnehmen!

Du findest Deine Zielgruppe leichter

Oder besser gesagt, Deine Zielgruppe findet Dich leichter. Es ist nämlich so, dass, je enger Du Deine Nische wählst, desto ehr finden dich Leute, die genau Dich suchen. Klingt verwirrend? Ich will es Dir erklären:

Kommen wir noch mal auf das Beispiel “Verreisen mit Kleinkind” zurück. Du suchst also Tipps, wie Du mit einem Kleinkind einen schönen Urlaub verbringst. Auf Deiner Suche bist auf einen bestimmten Mamablog gestoßen, dort hast Du viele hilfreiche Tipps gefunden, denn die Bloggerin ist selbst Mama und weiß, wovon sie spricht. Jetzt überleg’ mal: wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du noch einmal auf ihren Blog schaust, ihr auf Instagram folgst und ihren Newsletter abonnierst? Ziemlich hoch, denn sie ist Expertin auf ihrem Gebiet.

Du musst später weniger Geld für Marketing ausgeben

Du hast nun also Deine Nische gefunden und weil Du da echt ein super Experte bist, hast Du treue Leser, die auch mit Deinen Inhalten interagieren. Wieviel Geld glaubst Du ausgeben zu müssen, um aus Deinen treuen Leser später Kunden zu machen? Ein Preisschild kann ich da jetzt nicht dran hängen, aber ich kann Dir sagen: deutlich weniger als bei einer Kaltaquise.

Blog Kategorie finden

Nun weißt Du, warum es so wichtig ist, eine Nische zu finden. Du bist noch nicht überzeugt?

Als ich festgestellt habe, dass ich zwar ganz gut kochen kann, aber das irgendwie nicht so mein Ding ist, war klar: ich muss als Foodblogger eine Kategorie finden. Mein Problem beim foodbloggen war immer: ich esse mein Essen gern warm. Dieses ganze “vorher fotografieren” hat mich total genervt. Denn man muss ja erstmal ein Foto-Setup aufstellen, diverse Fotos machen, Belichtung ändern usw. Das war mir alles zu blöd.

Praktischerweise habe ich auch sehr gern gebacken. Und Kuchen müssen erstmal auskühlen, bevor man sie überhaupt anschneiden kann. Auf einmal wurde Backen für mich eine Entspannungsübung. Ich liebte es und mir war klar: Backen ist Deine Blog-Kategorie!

Blog Nische finden

Die nächsten drei Jahre bloggte ich also nunmehr als Backblogger vor mich hin. Ich gab mir extrem viel Mühe, backte und backte und was passierte? Nichts? Ich habe diverse Rezepte probiert, angepasst und eigene Rezepte entwickelt. Aber es gibt einfach extrem viele Backblogger da draußen, die unfassbar gut sind und schon unfassbar lange bloggen. Ich merkte abermals, dass es mit meinem Blog so nicht weitergehen konnte. Ich musste eine Blog Nische finden.

Im Dezember 2017 kam unser Sohn zur Welt. Und ich merkte schnell, dass backen mit Kind überhaupt nicht einfach ist. Ich probierte wieder viel aus und dann kam mir die Idee: wenn ich backen will, dann muss ich unseren Sohn integrieren. Meine Blog Nische war geboren: Backen MIT Kindern. Nicht für Kinder, sondern mit Kindern.

Ich dachte an all die Mamas da draußen, die auf der Suche nach einer Beschäftigung für verregnete Nachmittage waren und denen ich mit meinen Rezepten helfen wollte.

Blog Nische finden: so einfach geht es!

Hast Du Deine Blognische schon gefunden? Oder bist Du noch beim “brainstormen”? Hinterlasse mir eine Kommentar und verrate mir und den Mitlesern, wie Du Deine Nische gefunden hast.

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Warum Du noch heute Deinen Business Blog starten solltest

Ich könnte ab und zu echt im Strahl kotzen! Mein Spam-Postfach ist voll von eMails alá “Kaufen Sie jetzt dieses Produkt, denn es ist das Beste!”. *KOTZ* Ich möchte jedem Absender solcher Mails gerne was sagen: Wenn ihr wirklich beweisen wollt, wie geil euer Produkt ist, dann tut das verdammt noch mal mit einem anständigen Business Blog! So, jetzt ist der Dampf raus und ich kann es wieder ruhiger angehen lassen. Ein Business Blog ist das perfekte Mittel um Deinen (potenziellen) Kunden zu zeigen, dass Dein Produkt oder Deine Dienstleistung für sie unabdingbar sind.

Content statt Sales-Mails

Fangen wir mal ganz vorne an: Du hast irgendwie ein Business. Groß, klein, Freelancer oder was auch immer. Du hast auch irgendwie ein paar Kunden, aber Dein Geschäft will nicht so richtig Fahrt aufnehmen. Du tust also, was alle tun würden: Du schreibst an Deine Kunden aus Deiner eMail-Liste. Du sagst Ihnen, wie toll Du bist und welche Leistungen Du anbietest. Noch schnell auf senden drücken und fertig.

Kann man so machen, ist aber wie Socken zu Weihnachten schenken (ziemlich scheiße). Was wäre denn eine gute Option um der Welt zu sagen, was für ein geiles Business Du hast? Hm… Ein Business Blog wäre doch ganz cool, oder? Es ist sogar die beste Möglichkeit, der Welt zu sagen, was Du alles kannst und wie man als potenzieller Kunde von Dir profitieren kann. Immerhin liest Du ja auch gerade meinen Blog, oder?

Bedürfnisse befriedigen

Nur was wollen die Leute da draußen lesen? Diese Frage kannst Du am besten selbst beantworten, denn Du bist ja Dein Chef und kennst Deine Kunden am besten. Aber ich helfe Dir gern ein bisschen.

Ein erfolgreicher Business Blog weiß, welche Bedürfnisse die Zielgruppe hat und welche Probleme vorhanden sind. Als Unternehmer kennst Du die Konkurrenz und weißt, wie sie handeln.

Dein Ziel muss also sein, die Wünsche, Sorgen und Ängste Deiner Zielgruppe zu analysieren und ihr zu zeigen, dass Du der richtige Partner zur Lösung all ihrer Probleme bist.

Strategie aufsetzen

Wenn Du jetzt Deine Zielgruppe kennst, dann ist es an der Zeit eine Strategie für Deinen Business Blog zu entwerfen. Du wirst also losziehen und mal “googeln” was da im Internet so unterwegs ist. Und was Du finden wirst, wird Dich erstmal total erschrecken. Du wirst schnell merken, dass es ziemlich viele schlechte Business Blogs gibt, aber auch eine Handvoll echt richtiger guter Unternehmensblogs.

Du fragst Dich jetzt vielleicht, warum auch noch Du einen Business Blog starten sollst? Ich kann verstehen, warum Du nun beginnst zu zweifeln.

Es gibt ja schon so viele Menschen da draußen, die genau das Gleich tun wie Du. Viele von ihnen sind vielleicht auch viel besser als Du oder sind schon bekannter. Hast Du Dich schon mal gefragt, warum das so ist?

Sei der Experte

Ich kann Dir sagen, warum das so ist. Sie alle haben eines gemeinsam: sie waren mutig und haben sich als Experte in ihrem Bereich etabliert. Sie haben sich den Ar*** aufgerissen, haben einen Business Blog erstellt, haben Themen recherchiert und nächtelang Blogposts geschrieben.

Und weißt Du, womit ihre Geduld, ihr Eifer und ihr Engagement belohnt wurden? Sie wurden als Experte auf ihrem Gebiet wahrgenommen. Ihre Zielgruppe wusste irgendwann, dass es quasi niemanden sonst gibt, er ihnen so gut helfen kann.

Finger weg von Sales

Bei einem Business Blog geht es nicht um Werbung, nicht um Marketing und schon gar nicht um Sales! Es geht darum, sich selbst, sein Unternehmen und seine Mitarbeiter so zu positionieren, dass die eigene Zielgruppe weiß, welchen Vorteil sie von Dir und Deinem Business hat.

Das Zauberwort hier heißt Content Marketing. Ups, ich sagte ja gerade, dass es beim Business Blog nicht um Marketing geht. Stimmt auch, denn Content Marketing hat nichts mit dem klassischen Marketing zu tun. Es ist nicht aufdringlich, es ist leise. Es ist nicht offensiv, es ist smart. Es ist quasi der Schlüssel zum Erfolg.

Traumpaar SEO & Content Marketing

Nun weißt Du, warum ein Business Blog das perfekte Mittel ist, neue Kunden zu gewinnen. Damit Deine Zielgruppe Dich auch finden kann, musst Du wissen, welche SEO-Grundlagen ein Business Blog braucht. Für den Anfang reicht es, wenn Du ein paar OnPage-Regeln beachtetest.

Möchtest Du mehr über das Erstellen eines Business Blogs erfahren? Dann kommentiere gern unter dem Blogpost, ich beantworte Dir gerne Deine Fragen!

Business Blog starten
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Warum diese SEO-Grundlagen Deinen Blog boosten

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum kein Mensch Deine Blogposts liest? Sind sie vielleicht nicht gut genug? Oder sind sie langweilig? Oder einfach schlecht? Ich sage Dir: sie sind keines davon! Der Grund, warum kein Mensch Deinen Blog liest, ist ganz einfach: Du hast noch nie was von SEO gehört? Hast Du doch? Dann hast Du nicht genau zugehört. Ich erkläre Dir jetzt, warum diese SEO-Grundlagen Deinen Blog boosten werden!

Keine Zeit? Höre Dir den Blogpost als Audio-Datei an:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von w.soundcloud.com zu laden.

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Du liest diesen Blogpost, weil Du möchtest, dass Google Deinen Blog sichtbar für Deine Leser macht. Das ist schon mal ein guter Anfang! Vielleicht hast Du auch schon mal versucht, Dich in das Thema SEO einzulesen? Das kann ermüdend und frustrierend sein. Aber keine Sorge, ich erkläre Dir jetzt, was Du “quick’n’dirty” an Deinem Blog verändern kannst, damit Google Dich mehr liebt.

SEO-Boosting für Deinen Blog

Ich versuche mal ganz kurz Google zu erklären:


Stelle Dir Google als einen kleinen Roboter vor, der gerne Schokolade isst. Vielleicht isst Du auch gerne Schokolade, dann fällt es Dir etwas leichter, den kleinen Roboter zu verstehen. Der kleine Google-Roboter, sein Spitzname ist auch Bot oder Crawler, geht täglich im Internet spazieren und sucht nach Schokolade. Er mag viel Schokolade. Aber er mag keine schlechte Schokolade, sie muss eine hohe Qualität haben und auch die Menge muss stimmen. Deshalb sucht der kleine Bot nach den besten Schokoladen im ganzen Netz. Hat er sie gefunden, sagt er seinen Freunden, welche die besten Stücke sind und zeigt sie in den Suchergebnisseiten, den SERPs.

Julia erklärt Dir Google

Für Deinen Blog bedeutet das: Du musst genau die richtige Menge an Wörter in genau der richtigen Qualität schreiben. Puh, das klingt kompliziert, oder? Ist es aber gar nicht. Ich zeige Dir nun, welche SEO-Grundlagen Deinen Blog so richtig boosten!

Aber wie entscheidet Google, welche Schokolade nun gut ist und welche nicht?

#1 SEO-Boost: Optimiere auf ein Keyword

Das Zauberwort und der Mittelpunkt für jeden SEO-Boost ist das Keyword. Schreibe jeden Blogbeitrag nur auf einen Suchbegriff und achte darauf, dass Du diesen nicht noch einmal für einen Blogpost verwendest. Baue das Keyword in verschiedene Fragen ein und benutze auch Variationen. Besonders wichtig: Du musst die richtige Keyword-Dichte finden; nicht zu viel und nicht zu wenig.

#2 SEO-Boost: Holistischer Ansatz

Du bloggst, weil Du Experte auf einem Gebiet bist, oder? Dann solltest Du versuchen, alle Fragen, die Deine Leser haben könnten, zu beantworten. Das nennt man dann den “holistischen Ansatz”. Der Leser an sich überfliegt bzw. scannt Deinen Text und sucht sich nur die Informationen, die er braucht. Biete ihm also Content, der alle Fragen beantwortet.

#3 SEO-Boost: Optimierte Meta-Daten

Achte darauf, dass auch die Meta-Daten das Keyword enthalten. Sie sind das erste, was ein potenzieller Leser in den SERPs sieht. Sie müssen knackig sein und zum lesen anregen. Verwende auch Sonderzeichen um die Meta-Daten noch attraktiver zu gestalten.

#4 SEO-Boost: Strukturiere den Text

Dein Leser ist faul und hat eigentlich keine Zeit. Behalte das immer im Hinterkopf, wenn Du einen Blogpost schreibst. Du kannst dem faulen Leser helfen, den Text zu scannen, indem Du ihn gut strukturierst. Lockere den Text mit Elementen wie Absätzen und Überschriften auf.

#5 SEO-Boost: Mache Deinen Text teilbar

Wenn Dein Text so richtig gut ist, dann will ihn der Leser auch teilen. Gib’ ihm die Möglichkeit, Deinen auf den sozialen Kanälen zu teilen. Besonders glücklich ist Dein Leser, wenn er sich Deinen Text für später merken kann.

Fazit

Bloggen ist eine kleine Kunst und bei Google gefunden zu werden ist nicht immer leicht. Aber ich helfe Dir dabei, einen erfolgreichen Blog zu starten. Wende meine 5 SEO-Boost-Tricks bei Deinem Blog an und Du wirst sehen, wie Deine Rankings steigen.

Photo by Plush Design Studio on Unsplash