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Redaktionsplan erstellen für Business Blogger: So findest Du Themen für Deine Wunschkunden

Du möchtest mit Deinem Unternehmensblog neue Kunden gewinnen? Dann brauchst Du einen Redaktionsplan, damit Du strategisch und regelmäßig wertvolle Inhalte für Deine Wunschkunden publizieren kannst. In diesem Blogartikel erkläre ich Dir, was ein Redaktionsplan ist, wie Du ihn erstellen kannst und gebe Dir eine kostenlose Vorlage für einen Redaktionsplan zum Download. 

Keine Lust zu lesen? Einfach

Den Redaktionsplan kennt man eigentlich aus dem klassischen Journalismus. In der täglichen Redaktionskonferenz werden die Daily-Doings besprochen und Themen festgelegt, über die man demnächst schreiben möchte. Dieses Konzept kannst Du ganz einfach für Dein Business adaptieren. Denn einen Redaktionsplan brauchst Du nicht nur für Deinen Blog, sondern auch für Social Media und Deinen Newsletter. Lass’ uns vorab erst einmal genau definieren, was ein Redaktionsplan überhaupt ist. 

Damit Du strategisch Blogbeiträge schreiben und veröffentlichen kannst, brauchst Du ein Dokument, indem Du genau festhalten kannst, über welches Thema Du wann schreiben möchtest. Das ist der Redaktionsplan für Deinen Blog. Du kannst dieses Dokument auch für Social Media, Deinen Newsletter, Deinen Podcast oder für Videoproduktionen nutzen. Ich nutze gern ein großes Excel-Sheet als Redaktionsplan und plane dort alle Plattformen. Ich zeige Dir gleich noch, wie ich das immer mache. 

Themen sammeln und kategorisieren

Damit Du strategisch mit Deinem Redaktionsplan arbeiten kannst, musst Du erstmal Themen sammeln. Manche Leute machen das in einem eigenen Dokument. Ich mag es einfach und habe mir eine sehr praktische Vorlage für meinen Redaktionsplan erstellt. Hier kann ich nämlich nicht nur planen, wann ich über welches Thema schreiben willst, sondern auch Ideen und Themen sammeln. 

Wie Du Themen für Deinen Redaktionsplan findest:

Branchennews: Die einfachste Art Ideen und Inspirationen für Deinen Bloginhalte zu finden sind News aus Deiner Branche. Abonniere Newsletter von großen Brands und prüfe, worüber sie gerade schreiben. Es ist nicht verboten, sich auch bei der Konkurrenz inspirieren zu lassen. Solange Du kein Copycat wirst ist alles gut!

Community: Wenn Du bereits ein Community hast, dann höre genau hin. Meistens sagen Dir Deine Wunschkunden schon recht genau, wo der Schuh drückt. 

Hashtags: Abonniere auf Instagram Hashtags um zu sehen, worüber gerade viel geschrieben wird. 

Austausch: Tausche Dich mit Deinen Mitstreitern in Deiner Nische aus. #gemeinsamgehtmehr

Warum brauche ich einen Redaktionsplan?

Du hast ein Ziel mit Deinem Unternehmensblog, oder? Du möchtest neue Kunden gewinnen. Damit das auch klappt, musst Du im Netz sichtbar sein. Du musst also Traffic genieren. Und hierzu brauchst Du einen Redaktionsplan der Dir hilft, richtig guten Content mit Mehrwert zu erstellen. 

Lass’ mich kurz auf das 3-Phasen Business Blog System eingehen, damit ich Dir den Nutzen eines Redaktionsplans besser erklären kann:

Damit Du organischen Traffic über Google generieren kannst, brauchst Du Bloginhalte, die bei Google gut ranken. Hierzu musst Du einige Dinge bei der SEO beachten. Das ist Schritt Nummer eins.

Schritt Nummer zwei ist das Generieren von wertvollen Leads. Denn nichts ist wichtiger als eine solide eMail-Liste um Deine Wunschkunden mit Deinen Bloginhalten anzusprechen. 

Der letzte Schritt besteht darin, Dich als Experte in Deiner Nische zu etablieren. Das kannst Du über Content Marketing und vor allem über Social Media tun. 

Für alle drei Schritte brauchst Du einen Redaktionsplan der Dir hilft, Deine Inhalte systematisch, strategisch und regelmäßig zu publizieren. 

Natürlich kannst Du Deine eMail-Liste auch mit bezahlten Ads befüllen, das ist ein guter Weg. Aber nicht immer hat man das nötige Geld dazu gerade parat. Und hier setzt eben Content Marketing an: Bloginhalte mit Mehrwert für Deine Wunschkunden.

5 Gründe für einen Redaktionsplan

#1 Strategisch arbeiten:

Der Business-Alltag ist stressig. Du musst an tausend Dinge denken. Du hast hunderte Ideen. Damit Du sicher sein kannst, dass Du alles im Blick behalten kannst, brauchst Du einen Redaktionsplan. Er hilft Dir den Überblick zu behalten. In meiner kostenlosen Vorlage kannst Du im Redaktionsplan auch noch Deine URLs eintragen und hast so immer ein kleines Archiv Deiner bereits publizierten Themen.

#2 Systematisch arbeiten:

Die Grundlage für Deinen Redaktionsplan ist die Keywordrecherche. Du musst also Schlagwörter und Themen finden, nach der Deine Wunschkunden suchen. Diese Keywords werden dann kategorisiert und priorisiert. So kannst Du systematisch alle wichtigen SEO-Themen abarbeiten. Damit hast Du eine solide Basis für SEO und Content Markting und hast dann Zeit die redaktionellen Themen zu bespielen. 

#3 Effizient arbeiten:

Content Marketing kostet Zeit. Und das ist auch ok. Damit Du Dir nicht jede Woche aufs Neue überlegen musst, worüber Du schreiben willst und welche Keywords zu einem Thema passen, kannst Du mit einem Redaktionsplan arbeiten. Hier kannst Du auch genau festlegen, wann Du worüber schreiben möchtest. So hast Du auch saisonale Themen im Blick. 

#4 Übergreifend arbeiten:

Ein Redaktionsplan hilft Dir auch, Deine Bloginhalte für Deine Social Media Kanäle aufzubereiten. Denn mit Deinem Blogbeitrag hast Du die perfekte Basis, um alle Deine sozialen Netzwerke mit Inhalten zu befüllen. Nutze den Redaktionsplan deshalb auch, um Deinen Blogcontent für andere Medienformate aufzubereiten.

#5 Effektiv arbeiten

Mit einem Redaktionsplan gewinnst Du mehr Leser für Deinen Blog. Du musst nämlich keine “Angst vor dem leeren Blatt Papier” haben. 

Social Media Content Flow

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Wie sieht ein Redaktionsplan aus?

Im Netz findest Du unzählige Vorlagen für einen Redaktionsplan. Es gibt hier auch kein “richtig oder falsch”. Ich kann Dir nur eine Empfehlung geben, die sich für mich schon seit 2008 gut bewährt hat. Seitdem bin ich nämlich als Blogger und Content Creator unterwegs. Ich habe viel ausprobiert und bin oft gescheitert. Damit Du gleich mit Deinem Redaktionsplan loslegen kannst, habe ich Dir eine kostenlose Vorlage zum Download bereitgestellt. Aber vorher möchte ich Dir noch kurz erklären, wie ein guter Redaktionsplan für mich aussieht.

#1 Visuell einfach

Ich mag es einfach und simpel, ohne viel Gedöns. Und so sollte auch Dein Redaktionsplan aussehen. Ich nutze gerne noch ein paar Farben um mich besser orientieren zu können. Und that’s it. 

#2 Systematisch aufgebaut

Mein Redaktionsplan ist zudem systematisch aufgebaut. Ich habe also vorher meine Keyword-Recherche gemacht und diese Keywords in meine 4 Kategorien (Themen-, Basis, SEO- und Premium-Keywords) eingeteilt. So weiß ich genau, wann ich meine solide Content Marketing Basis erstellt habe und mit meinen redaktionellen Inhalten weitermachen kann.

#3 Plattform übergreifend

Ich nutze ein einziges Google-Sheet um alle meine Plattformen (Blog, Social Media und Podcast) zu planen. So behalte ich einfach einen besseren Überblick.

#4 Agil veränderbar

Ein Business kann sich über Nacht ändern. Und deshalb betrachte ich meinen Redaktionsplan als ein agiles Tool, dass ich an meine Strategie anpassen kann.

Diese Punkte sollte ein guter Redaktionsplan enthalten

Der Aufbau eines Redaktionsplans ist nicht statisch, sondern passt sich Deinen Bedürfnissen an. Aber diese Punkte helfen Dir, systematisch zu arbeiten:

  1. Prio
  2. Kategorie
  3. Content-Art
  4. Main-Keyword
  5. Suchvolumen
  6. Konkurrenz
  7. Additional Keywords
  8. Überschrift
  9. Inspo-Content
  10. Datum der Veröffentlichung
  11. URL des Blogbeitrags
  12. Aktuelles Ranking
  13. Optimierungsmaßnahmen

Da ich mit meinem Google-Sheet arbeite, habe ich natürlich noch weitere Tabs für Social Media, Videoproduktionen, Podcast und Newsletter. 

Du kannst mein Redaktionsplan Template (also die kostenlose Vorlage) für Dich so anpassen, dass Du damit optimal arbeiten kannst.

Redaktionsplan: Kostenlose Vorlage zum Download

Themen & Keywords im Redaktionsplan

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass die Keywordrecherche die Basis für Deinen Redaktionsplan ist. In meinem Mentoring-Programm erarbeite ich mit meinen Kundinnen einen Workflow, mit dem sie strategisch von der Themenfindung, über die Keywordrecherche hin zum fertigen Redaktionsplan gelangen. 

Diesen Workflow findest Du auch in der kostenlose Vorlage abgebildet.

Video html von Youtube

Worüber soll ich nur schreiben?

Ich hatte bereits erwähnt, wie Du Themen für Deinen Redaktionsplan finden kannst. Aber nun musst Du noch zwei Wege unterscheiden, die Dir helfen sollen festzulegen, worüber Du schreiben sollst.

Agenda Setting: Du bist Experte in Deiner Nische und weißt genau, wo der Schuh gerade drückt. Du kennst die Trends der Branche und kannst deshalb auch darüber schreiben. Beim Agenda Setting gibst Du das Thema vor.

Agenda Surfing: Beim Agenda Surfing greifst Du Themen auf, die gerade im Trend sind. 

Tools für einen Redaktionplan

Nun willst Du endlich Deinen Redaktionsplan anlegen und stehst vor der Herausforderung, das richtige Tool zu finden. Es gibt einige Tools zur Erstellung eines Redaktionsplan, die Du komplett online verwenden kannst. Zum Beispiel Scompler. Ich rate Dir davon ab! Zum einen kosten diese Tools immer Geld. Und dieses Geld kannst Du an anderer Stelle besser investieren. Wenn Du nicht unbedingt mit mehr als 10 Redakteuren arbeitest, brauchst Du kein Online-Tool. Zum anderen bist Du total von diesem Tool abhängig. Stell Dir mal vor, die gehen pleite und Du hast alle Deine Daten dort hinterlegt. Dieses Szenario könnte Dir Dein komplettes Content Marketing zerhauen. 

Deshalb rate ich auch grundsätzlich von Tools wie Asana oder Trello zur Redaktionsplanung ab. Ich nutze zwar selbst Trello als To-Do-Liste, aber ich würde niemals dort meine Bloginhalte planen. Auch der Redaktionsplan mit Microsoft Planner macht aus meiner Sicht keinen Sinn. 

Ich möchte Dir jetzt erklären, warum für mich ein Google-Sheet das einzig wahre Tool zur Planung meiner Content Marketing Maßnahmen ist. 

Ich erstelle meinen Redaktionsplan mit einem Google-Sheet. Das kannst Du auch als Excel-Datei importieren und exportieren. Du kannst es flexibel bearbeiten, visuell gestalten und es anderen zugänglich machen. Der letzte Punkt ist besonders wichtig, denn irgendwann wird Dein Business wachsen und Mitarbeiter brauchen Zugang zu Deinem Redaktionsplan. Deshalb muss dieser auch online verfügbar sein. Ich lade mir einmal pro Woche die aktuelle Version herunter und speichere sie auf meiner externen Festplatte. 

9 Tipps für Deinen Redaktionsplan

#1 Sofort aufschreiben: Wenn Du eine Idee für ein Thema hast, dann schreibe es gleich auf. Nichts ist schlimmer, als zu wissen, dass man seine Idee wieder vergessen hat. 

#2 Analyse starten: Wenn Du eine neue Idee hast, dann analysiere diese, bevor Du sie in den Redaktionsplan einträgst. Nutze dazu Tools wie Google Suggest, Google Trends oder ein Keyword-Tool wie Sistrix.

#3 Plane ordentlich: Die Grundlage für Deine Blogaktivitäten ist ein solider Redaktionsplan. Du solltest Dir also erstmal einige Stunden Zeit nehmen und recherchieren, analysieren, priorisieren und kategorisieren.

#4 Gäste einladen: Suche Dir ein paar Themen heraus, über die andere Blogger bei Dir schreiben können. Oder frage bei themen-verwandten Blogs nach, ob Du einen Gastartikel schreiben kannst.

#5 Formate festlegen: Wähle vorab feste Medienformate für Bloginhalte und Social Media. So sorgst Du für einen einheitlichen Look’n’Feel und für Wiedererkennungswert.

#6 Schreibe über Dich: Wenn Du auf einer Konferenz als Speacker bist oder ein anderes Medium über Dich berichtet hat, dann kannst Du das natürlich in den Redaktionsplan aufnehmen.

#7 Achte auf Vielfalt: Deine Kategorien sollten alle gleichermaßen vertreten sein. Schreibe nicht zu viel nur in einer Rubrik.

#8 Lege ein festes Datum fest: Trage im Redaktionsplan ein, wann Du welches Thema bearbeiten willst.

#9 Tracke Deine Beiträge: Trage die URL Deines Blogbeitrags in den Redaktionsplan ein und prüfe regelmäßig, wie sich das Ranking bei Google verändert. Nutze diese Insights für Optimierungsmaßnahmen.

Ja, ich will endlich Kunden mit meinem Blog gewinnen

Ein Redaktionsplan hilft Dir, strategisch und systematisch neue Leser auf Deinen Blog zu holen. Er hilft Dir aber NICHT dabei, aus diesen Lesern auch Kunden zu machen. 

Hier kommen einige Dinge ins Spiel: Seitenaufbau, User Experience, Lead-Strategie und natürlich das so wichtige eMail-Marketing.

Du siehst schon, hinter einem Unternehmensblog steckt eine umfangreiche Strategie. 

Wenn Du endlich mit Deinem Business Blog neue Kunden gewinnen willst, dann bewirb Dich jetzt für mein Mentoring-Programm.

Ja, zeig' mir, wie ich endlich Kunden mit meinem Blog gewinne!
Sind wir ein "perfect match"? Lass' es uns heraufinden!
Bitte fülle das Bewerbungsformular aus. Ich werde mich dann umgehend bei Dir melden.
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