Hi, ich bin Julia...

… Ich kenne Deine Gefühle / Ängste / Sorgen, weil ich die selbst durchlebt habe. Ich weiß wie Du Dich fühlst und wie sich Dein Leben gerade für Dich anfühlt. Ich bin selbst da durchgegangen.

Ich bin Deinen Weg bereits gegangen.

Und er war echt hart und echt schwer. Und weißt Du warum?

Weil mich niemand begleitet hat.

Aber lass’ mich mal erzählen:

Karriere trotz Kind

Und ich hatte eigentlich nie den Plan ein Business zu gründen und meine eigene Chefin zu sein. 

Mein Plan war es, richtig geil Karriere zu machen, eine Führungsposition zu haben und 6-stellig im Jahr zu verdienen. 

Als ich dann 2017 schwanger wurde, hat sich an diesem Gedanken erstmal nichts geändert. 

Tja, bis zu dem Tag – ich weiß das noch so genau, als wäre es gestern gewesen – als ich meinem Chef gesagt habe, dass ich schwanger bin. 

Er hat mir gratuliert und 15 Minuten später saß ich in einem Meeting mit meinen Teamkollegen und meine Arbeit wurde neu verteilt. 

Wie bitte?

Ich habe dann recht verdutzt gefragt, was das jetzt soll und ich möchte doch nach der Elternzeit wieder kommen. 

Weißt Du, was mein Chef da gesagt hat?

“Das Risiko ist uns zu groß, Sie könnten ja wieder schwanger werden. Da wollen wir lieber auf Nummer sicher gehen”. 

Bähm, in your face. 

Du kannst Dir ungefähr vorstellen, wie platt ich war. Sonst bin ich ja echt nicht auf den Mund gefallen, aber da wusste ich nicht mehr, was ich sagen sollte. 

Die restliche Zeit bis zum Mutterschutz habe ich dann mehr oder weniger mit zuarbeiten verbracht und mich geändert. 

Immer wieder kamen Diskriminierungen von meinem Chef und ich wurde degradiert, weil ich bald Mutter bin.  

Und wie ging es weiter?

Als unser Zwerg dann da war, wollte ich immer noch Karriere machen, aber da war ja dann unser Sohn. Dieser kleine Mupp, der mich ja gebraucht hat. 

Ich hatte aber so einen großen Drang nach beruflicher Selbstverwirklichung, dass ich – als unser Sohn 3 Monate alt war – wieder 20 Stunden die Woche arbeiten gegangen bin. Die Stelle war zwar mehr oder weniger eine verantwortungsvolle Position mit vielen Freiheiten, aber ich war halt immer limitiert. 

Ich konnte habe viel von zu Hause aus gearbeitet, aber es war immer eine Zerreißprobe, ob der kleine Mann schläft, wenn ich Meeting habe. Ich musste mich ja an Office-Zeiten halten. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass es für die Kollegen nervig war, immer auf mich Rücksicht zu nehmen und das hat mich immer mehr gestresst. 

Zu Hause habe ich versucht zu arbeiten, aber natürlich hat das mit Kind zu den Office-Zeiten nicht geklappt. 

Weißt Du, wie ich mich gefühlt habe?
Wie ein Gummiband, das man immer weiter spannt, spannt und spannt und spannt. Aber es will einfach nicht reißen. 

Warum ich Dir das erzähle?

Weil ich Dir zeigen will, dass ich den gleichen Weg gegangen bin, den Du jetzt gehst. 

Ich fühle Dich und Deine Situation. 

Aber weißt Du was?

Ich wäre so viel schneller an meinem Ziel gewesen und hätte so viel weniger gelitten, wenn ich jemanden gehabt hätte, der mir hilft. 

Jemanden, der mir einen Fahrplan an die Hand gibt und mit mir zusammen vom Start zum Ziel läuft. Jemand, auf dessen Erfahrungen ich zurückgreifen kann und aus deren Fehlern ich lernen kann.

Bist Du bereit für eine Veränderung?

Mein Warum